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Web Timing: Wie schnell lädt eine Website?

Die aktuelle Entwicklerversion von Googles Browser Chrome 6 unterstützt Web Timing. Die Schnittstelle gibt Entwicklern mehr Informationen darüber, wie schnell oder wie langsam ihre Website in einem Browser geladen wird. Die Informationen werden über ein Javascript-API zur Verfügung gestellt.
/ Jens Ihlenfeld
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Als erster Browserhersteller hat Microsoft Web Timing(öffnet im neuen Fenster) in der dritten Vorabversion des Internet Explorer 9 unterstützt. Die Schnittstelle wird noch entwickelt und liegt derzeit als Entwurf vor. Google zieht nach und auch Mozilla arbeitet an einer Unterstützung für Web Timing.

In Chrome 6 können Entwickler über window.webkitPerformance auf Web-Timing-Daten zugreifen. Die Daten geben Aufschluss darüber, wie schnell eine Seite im Browser geladen wird. Gegenüber herkömmlichen Methoden verspricht Web Timing eine deutlich höhere Genauigkeit, vor allem was den Startpunkt des Ladevorgangs anbelangt.

Via Javascript war es bislang ohne große Tricksereien nur möglich, ab dem Zeitpunkt zu messen, als der Browser begonnen hatte, die HTML-Datei zu parsen. Web Timing setzt früher an. So erhalten Entwickler auch Informationen darüber, wie lange es dauert, eine Webseite anzufordern und zu empfangen.

Der IE9 stellt entsprechende Informationen über window.msPerformance bereit, bei Mozilla arbeitet man an der Integration von window.mozPerformance. Einen ersten Eindruck davon, was Web Timing ermöglicht, gibt eine kleine Demo von Google(öffnet im neuen Fenster) .


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