Mit Version 4.5 des Tor Browser Bundles erhalten Nutzer mehr Privatsphäre beim Surfen und auch einen schnelleren Zugriff auf die Einstellungen. Wegen der tiefgreifenden Änderungen wird das automatische Update erst nach und nach übertragen.
Google hat das Unternehmen Timeful übernommen, das die gleichnamige iOS-App entwickelt hat. Die Aufgaben- und Terminverwaltung wird ab sofort nicht mehr weiterentwickelt. Die zugrunde liegende Technik soll vermutlich künftig Googles eigenen Produkten zugutekommen.
Ignite 2015 Microsoft ändert seine Update-Strategie: Das neue Verfahren für Windows 10 in heißt Windows Update for Business. In Chicago hat Microsoft erste Details dazu genannt, wie Rechner an Arbeitsplätzen mit weniger Risiko aktualisiert werden.
Der geplante volle Umstieg von HTTP auf das verschlüsselte HTTPS ist bei Mozilla nun offiziell. Die Umsetzung könnte Jahre dauern und soll zunächst nur für neue Funktionen gelten. Technisch solle dem aber nichts entgegenstehen, versichert Mozilla.
Bis jetzt konnten Programmierer und Custom-ROM-Nutzer ihre Sony-Smartphones nicht direkt in ein Recovery-System booten - das ändert Sony offenbar gerade. Auf die ersten vier Geräte kann der neue Bootloader bereits installiert werden.
In der Softwaresteuerung der Boeing 787-8 und -9 alias Dreamliner steckt ein Fehler. Ein interner Zähler für bestimmte Generatoreinheiten läuft nach 248 Tagen über. Eine entsprechende Regel wurde durch die FAA bereits an Betreiber der Maschinen verteilt. Ein Grund zur Panik besteht nicht.
Build 2015 Die Entwicklung an DirectX-12 und damit auch Direct3D-12 ist abgeschlossen. Für Entwickler heißt das, dass sie nun mit einer finalen Version arbeiten können. Microsoft nannte zwei Entwicklungsbeispiele, nach denen sich dies lohnt.
Keine 24 Stunden, nachdem Google seine neue Chrome-Erweiterung zum Passwortschutz vorgestellt hat, haben IT-Sicherheitsforscher ihn bereits ausgehebelt. Kurz darauf veröffentlichte Google eine korrigierte Version des Plugins.
Sie galten als nahezu verschwunden, nun tauchen sie vermehrt wieder auf: Viren und Trojaner, die in Makros in Microsofts Office-Dokumenten versteckt sind. Microsoft selbst warnt jetzt wieder vor ihnen.
Build 2015 In einem Halbsatz hat Microsoft-Chef Nadella erwähnt, dass Skype ein SDK für das Web bekommt. So soll der Videochat in jeden Browser und eigene Webanwendungen integriert werden können - vorerst aber nur für Unternehmenslösungen.
Eine schwer aufzuspürende Malware mit dem Namen Mumblehard schaltet Linux- und BSD-Server zu einem Botnet zusammen, über das Spam verbreitet wird. Die Zahl der infizierten Rechner soll in den letzten Wochen stark angestiegen sein.
Build 2015 Der neue Browser für Windows 10 heißt Edge und ist nach seiner HTML-Rendering-Engine benannt. Der zuvor als Project Spartan bezeichnete Browser unterstützt Chrome- und Firefox-Erweiterungen, zudem ist der Sprachassistent Cortana integriert.
Build 2015 Verglichen mit den ersten Präsentationen von Hololens hat Microsoft seine Demos noch einmal deutlich verbessert. Auch die Verbindung mit beweglichen Elementen und Augmented Reality ist möglich. Details zur Hardware verrät Microsoft aber noch nicht.
UpdateBuild 2015 Microsoft unterstützt stärker die plattformübergreifende Entwicklung von Anwendungen. Visual Studio Code ist ein kostenloser Editor, der unter Windows, Linux und OS X als native Anwendung funktioniert.
Mehr als sieben Jahre nach der ersten Alpha-Version steht nun GNU Mailman 3 bereit. Die Version verfügt über ein neues Web-Interface, eine neue Archivierung und eine REST-API zur Verwaltung.
Der Maintainer der Linux-Distribution Bodhi beschwert sich über die Enlightenment-Entwickler und schlecht umgesetzte Neuerungen an dem minimalen Desktop. Um das zu beheben, soll ein eigener Fork gepflegt werden.
Die aktuelle Vorschau auf den Vivaldi-Browser bietet einen deutlich verbesserten Umgang mit Tabs. Unter Windows können automatisch Updates installiert werden, dazu gibt es viele neue Details.
Um steuerliche Nachteile zu vermeiden, spricht Microsoft in seinen Quartalszahlen nicht von einem kostenlosen Upgrade auf Windows 10, sondern von einer Marketing- und Werbe-Aktion. Damit versucht Microsoft, seine Aktionäre zufriedenzustellen.
Mit Plasma 5.3 haben die KDE-Entwickler einige wichtige Neuerungen zur Energieverwaltung hinzugefügt. Zusätzlich zu neuen Einstellungsoptionen und portierten Widgets kann auch erstmals das Mediacenter getestet werden - eine zweite Oberfläche der Plasmashell.
Update Debian 8 alias Jessie ist erschienen - mit zahlreichen aktuellen Softwarepaketen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen Systemd nicht für alle infrage kommen.
Facebook hat seiner Messenger-App für iOS und Android eine neue Funktion spendiert, mit der Anwender unkompliziert eine Video- und Audioverbindung aufbauen können - sprich eine Videokonferenz. Bei Apple gibt es das unter dem Namen Facetime schon länger.
Wer künftig 4K-Blockbuster abspielen möchte, benötigt nach Ansicht von Microsoft das Play Ready 3.0 genannte Hardware-DRM. Windows 10 und eine verschlüsselnde Grafikeinheit sollen Pflicht werden. AMD, Intel, Nvidia und Qualcomm unterstützen die Gängelei.
Update Eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke gefährdet Nutzer von Wordpress-Blogs. Einen Fix gibt es noch nicht. Laut dem Entdecker der Lücke wurden seine Warnungen von Wordpress ignoriert.
Verschiedene Antiviren-Programme enthalten Features, um verschlüsselte HTTPS-Verbindungen zu scannen. Dabei gefährden sie die Sicherheit der Verschlüsselung. Besonders drastisch: In der aktuellen Version von Kaspersky ist die Freak-Sicherheitslücke noch nicht geschlossen.
Weder die in Apples OS X integrierten Schutzmechanismen noch Antivirensoftware verhindern effektiv die Installation oder Ausführung von Malware. Das demonstrierte ein IT-Sicherheitsexperte.
Im nächsten Linux-Kernel 4.1 kann sich das Dateisystem Ext4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kernel D-Bus hat es jedoch nach hitziger Diskussion nicht in den aktuellen Kernel geschafft.
Der Plasma-Desktop von KDE lässt sich nun auch unter Wayland benutzen, was Maintainer Martin Gräßlin als "wichtigen Schritt" bezeichnet. Zur vollen Wayland-Unterstützung braucht es aber noch Zeit.
Statt der üblichen DEB-Pakete soll der neue Unity-Desktop von Ubuntu künftig auf Snappy setzen. Erste Abbilder zum Testen sollen in Kürze bereitstehen.
Studenten der TU München haben eine App für die Google Glass entwickelt, über die körperlich eingeschränkte Menschen ihren Elektro-Rollstuhl ausschließlich über Kopfbewegungen steuern können. Die Lösung soll mit den gängigen Rollstuhlmodellen funktionieren.
Die auf eine einfache Nutzung ausgerichtete Distribution Ubuntu ändert erneut nur sehr wenig am Desktop. Umso mehr können sich Entwickler auf neue Werkzeuge freuen. Admins müssen sich mit Systemd als Init-Dienst vertraut machen.
Die US-Behörde Darpa hat die Komponenten ihrer Suchmaschine Memex veröffentlicht. Mit ihr soll auch das Deep Web und vor allem das Tor-Netzwerk durchsucht werden können. Hilfe bekam die Darpa von den Tor-Entwicklern.
Die stabile Version 5.1 von GCC bringt zusätzlich zum neuen Namensschema eine Bibliothek für Jit-Compiler. Unterstützt werden OpenMP 4.0 und OpenACC. Als Standard wird nun außerdem C11 verwendet, C++11 wird voll unterstützt.
Whatsapp hat seine Telefoniefunktion bislang nur für Android-Geräte angeboten. Nun ist eine neue iOS-Version des Messengers veröffentlicht worden, die ebenfalls die Möglichkeit bietet, Kontakte anzurufen.
Der gestrige Ausfall bei der Bundesagentur für Arbeit und allen Jobcentern ist kein Hackerangriff gewesen. Schuld sei ein Hardwareproblem gewesen, erklärt ein Sprecher.
Eine schlecht dokumentierte Funktion der Wordpress-API ist von zahlreichen populären Plugins fehlerhaft verwendet worden. Der Fehler führt zu Cross-Site-Scripting-Lücken: Betroffen sind unter anderem das Jetpack-Plugin, die Plugins von Yoast und das All-in-one-SEO-Plugin.
Der neue Linux-Treiber von AMD soll sowohl als Basis für den freien Code wie auch für den proprietären Catalyst dienen. Das Entwickler-Team zeigt nun erstmals den freien Code und nennt die Unterschiede zum alten Treiber.
Youtube hat eine Programmierschnittstelle aktualisiert, weswegen ältere Versionen seiner App nicht mehr funktionieren. Betroffen sind unter anderem Nutzer von Smart-TVs und Blu-ray-Playern von Sony und Panasonic. Für manche Geräte gibt es aber einen Workaround.
Fotos im Jpeg-Format werden beim Hochladen auf manche Webserver nur unzureichend geprüft. Darüber lässt sich Schadcode einschleusen und so unter Umständen ein gesamtes Netzwerk infiltrieren.
AMDs Chefin Lisa Su hat den Erscheinungstermin von Windows 10 auf Ende Juli 2015 konkretisiert. Microsoft hat das Datum nicht bestätigt, bisherige AMD-Aussagen erwiesen sich jedoch als korrekt.
Eine Aktualisierung bringt neue Funktionen für Android Wear. So werden jetzt Smartwatches mit WLAN unterstützt sowie eine neue Gestenfunktion eingeführt. Praktisch dürften für manche Nutzer auch die App-Übersicht und die Erweiterung der Always-on-Funktion des Displays sein.
Biicode soll für die Programmiersprachen C und C++ das bieten, was Gem für Ruby und Pip für Python sind. Nun stellen die Entwickler wie geplant ersten Code bereit und hoffen auf größeres Engagement durch die Community.
Bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern ist die gesamte zentrale IT ausgefallen. Die Ursache ist noch unklar, und damit auch, wann das Problem behoben werden kann.
Wenn Whatsapp so weiter wächst, erreicht der beliebte Messenger bald 1 Milliarde Menschen. Zuletzt kam die Telefoniefunktion hinzu, die für viele Skype überflüssig machen dürfte.
Die aktuelle Version 4.0 der digitalen Audio-Workstation Ardour gibt es jetzt für Windows, auch wenn diese noch nicht offiziell unterstützt wird. Ardour ist mit dem Update zudem nicht mehr von der Schnittstelle Jack abhängig.
Die neue Office-Universal-App für die Technical Preview von Windows 10 für Smartphones soll noch in den nächsten zwei Wochen erscheinen. Bereits jetzt lässt sich Microsofts neue Karten-App auf Windows-10-Smartphones ausprobieren.
Der für das GNU-System entwickelte Kernel Hurd ist in Version 0.6 erschienen. Das virtuelle Dateisystem Procfs ist neu hinzugekommen und der Init-Server nutzt nun ein Sys-V-ähnliches Startprogramm.
Das mit Linux 4.0 eingeführte Live-Patching wird im kommenden Fedora 22 nicht verwendet. Ob es je benutzt wird, bleibt nach Aussage eines Kernel-Maintainers fraglich.