Abo
  • Services:

Ursache unklar: IT bei Bundesagentur für Arbeit komplett ausgefallen

Bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern ist die gesamte zentrale IT ausgefallen. Die Ursache ist noch unklar, und damit auch, wann das Problem behoben werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit
Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (Bild: Bundesagentur für Arbeit)

Ein Totalausfall der Informationstechnologie hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit ihren Arbeitsagenturen und Jobcentern in ganz Deutschland lahmgelegt. Wie von Golem.de aus der Behörde zu erfahren war, ist das einzige, was noch funktioniert, die Telefone.

Stellenmarkt
  1. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin

"Wir haben derzeit immer noch keinen Zugriff auf all unsere Fachanwendungen", sagte eine Sprecherin. Auch auf E-Mail und die Webpräsenzen könne nicht zugegriffen werden.

Ursache weiter unklar

"Wir wissen noch nicht, woran das liegt, arbeiten aber mit Hochdruck an der Behebung des Problems. Daher können wir auch noch nicht sagen, wann das Problem gelöst sein wird." Als Grund für den IT-Ausfall war zuvor in Medienberichten eine Softwareaktualisierung am vergangenen Sonntag genannt worden. Dies sei jedoch nichts Außergewöhnliches, passiere öfters und sei nicht eindeutig als Ursache zu benennen.

Die Beschäftigten in allen Dienststellen und die Arbeitssuchenden seien massiv von der Störung betroffen. Termine bei Arbeitsagenturen oder Jobcentern sollten dennoch wahrgenommen werden, sagte die Sprecherin. Die Vermittler würden sich die Meldungen vorläufig per Hand notieren, könnten aber nicht beraten, weil keine Akten oder Stellenangebote aufgerufen werden können. Die Arbeitsuchenden sollen dennoch auf jeden Fall zu den Terminen erscheinen, weil sie sonst von Sanktionen betroffen sein könnten.

Die Bundesagentur für Arbeit hat ab dem Jahr 2012 in allen 176 Arbeitsagenturen und über 400 weiteren Dienststellen die elektronische Akte eingeführt. Bei den Familienkassen, die das Kindergeld auszahlen, wurden 13,2 Millionen Akten mit etwa 140.000 neuen Dokumenten täglich digitalisiert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. 99,90€

crummp 21. Apr 2015

Solchen Müll wiederholst Du auch noch? Was machen die Mitarbeiter im Arbeitsamt denn...

HablasPampas 21. Apr 2015

Möglicherweise hängt der Ausfall auch mit dem kürzlich durchgeführten bundesweiten...

der_wahre_hannes 21. Apr 2015

Wie ca. 90% der Golem-User. :)

dirktxl 21. Apr 2015

...oder sah die vorher auch schon so aus? Die Jobbörse ist unverändert schlecht geblieben.

Salavora 21. Apr 2015

Kann ich genau so unterschreiben. Nach dem Studium suchte ich einen Job in der IT...


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    •  /