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Der wohlmeinende Warnhinweis der neuen Chrome-Erweiterung von Google lässt sich leicht unterdrücken.
Der wohlmeinende Warnhinweis der neuen Chrome-Erweiterung von Google lässt sich leicht unterdrücken. (Bild: Google)

Unsicheres Plugin: Googles Passwort-Warnung lässt sich leicht aushebeln

Der wohlmeinende Warnhinweis der neuen Chrome-Erweiterung von Google lässt sich leicht unterdrücken.
Der wohlmeinende Warnhinweis der neuen Chrome-Erweiterung von Google lässt sich leicht unterdrücken. (Bild: Google)

Keine 24 Stunden, nachdem Google seine neue Chrome-Erweiterung zum Passwortschutz vorgestellt hat, haben IT-Sicherheitsforscher ihn bereits ausgehebelt. Kurz darauf veröffentlichte Google eine korrigierte Version des Plugins.

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Eigentlich will Googles Chrome-Erweiterung mit dem Namen Passwort-Warnung Nutzer von der Eingabe des Google-Passworts auf fremden Webseiten abraten. Dadurch soll verhindert werden, dass Nutzer das gleiche Passwort auch auf anderen Webseiten benutzen und somit leichter Opfer von Phishing-Attacken werden. IT-Sicherheitsforscher haben jedoch mit wenigen Zeilen Javascript-Code den Warnhinweis des Plugins unterdrückt und so den Schutz effektiv ausgehebelt. Google hat bereits reagiert und eine korrigierte Fassung nachgereicht.

Passwort-Warnung funktioniert so: Das Google-Passwort eines Anwenders wird in einem verschlüsselten Hashwert auf seinem Rechner gespeichert. Will der Anwender das gleiche Passwort auf einer fremden Seite nutzen, erhält er einen Warnhinweis und wird aufgefordert, sein Google-Passwort zu ändern. Dabei unterscheidet die Erweiterung nicht, ob es sich tatsächlich um eine Phishing- oder eine legitime Webseite handelt. Die Google-Entwickler wollen Nutzer lediglich dafür sensibilisieren, nicht das gleiche Passwort mehrfach zu verwenden.

Der IT-Sicherheitsexperte Paul Moore vom Unternehmen Urity Group veröffentlichte wenig später ein Proof-of-Concept in Form von ein paar Zeilen Code, die den Warnhinweis unterdrücken, wenn sie in einer Phishing-Seite eingebettet werden:

if(document.getElementById("warning_banner"))
document.getElementById("warning_banner").remove();

Mit Version 1.4 soll diese Schwachstelle behoben sein. Wer die alte Version nutzt, sollte unter chrome://extensions/ im Entwicklermodus seine Erweiterungen aktualisieren. Die Webseite mit Paul Moores eingebettetem Javascript-Code kann zum Testen verwendet werden.


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smonkey 04. Mai 2015

Also mir fällt jetzt kein plausibler Grund ein, warum das JavaScript von der Seite...

Tannenzapfen 04. Mai 2015

Ok, vielen Dank für den Tip :-)

caldeum 02. Mai 2015

1 einzigartiges Passwort für den Mailaccount, 1 einzigartiges für den Paypal-Account, 1...



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