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Für Unternehmen gibt es künftig eine spezielle Variante des Windows Updates.
Für Unternehmen gibt es künftig eine spezielle Variante des Windows Updates. (Bild: Microsoft/Screenshot:Golem.de)

Windows Update for Business: Gestaffelte Verteilung von Sicherheitsupdates für Windows 10

Für Unternehmen gibt es künftig eine spezielle Variante des Windows Updates.
Für Unternehmen gibt es künftig eine spezielle Variante des Windows Updates. (Bild: Microsoft/Screenshot:Golem.de)

Microsoft ändert seine Update-Strategie: Das neue Verfahren für Windows 10 in heißt Windows Update for Business. In Chicago hat Microsoft erste Details dazu genannt, wie Rechner an Arbeitsplätzen mit weniger Risiko aktualisiert werden.

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Die festen Patch-Tage werden mit Windows 10 der Vergangenheit angehören. Microsoft ändert seine Strategie bei der Verteilung von Sicherheitsupdates und Updates, die neue Funktionen bieten. Windows Update for Business ist dabei das Angebot für die meisten Unternehmen. Nach derzeitigem Stand ist es auch für kleinere Unternehmen geeignet, die keine eigene Update-Infrastruktur im Einsatz haben. Aktualisiert werden mit dem Service Endgeräte im Arbeitseinsatz der Nutzer, nicht aber kritische Infrastruktur wie etwa Server.

Über sogenannte Verteilungsringe (Distribution Rings) werden in Unternehmen nicht alle Geräte gleichzeitig aktualisiert. Vielmehr entscheidet der Administrator, ob die Geräte in einem schnell zu beliefernden Verteilungsring sind, um Sicherheitsupdates möglichst schnell aufzuspielen, oder lieber ein paar Tage warten. Letzteres reduziert die Gefahr, dass Anwendungen in dem Unternehmen kurzfristig mit Inkompatibilitäten konfrontiert sind oder der Rechner wegen eines fehlerhaften Updates ausfällt. Andererseits besteht die Gefahr offener Sicherheitslücken. Zudem werden solche Rechner auch mit Neuerungen ausgestattet, die für Windows 10 nach der Veröffentlichung verteilt werden und die Bedienung verbessern.

Blockzeiten und Filesharing für angenehmere Update-Verteilung

Wartungsfenster sollen verhindern, dass an kritischen Tagen oder zu kritischen Tageszeiten Updates ausgerollt werden. Für Endnutzer-Geräte kann etwa definiert werden, dass diese nie zur letzten Woche eines Quartals aktualisiert werden dürfen. Auch Tageszeiten lassen sich festlegen. Zudem soll die Verteilung der Updates über Peer-to-Peer-Techniken geschehen. Das Filesharing dürfte vor allem Büros mit knapper Bandbreite entlasten.

Endnutzer werden in Zukunft ebenfalls anders behandelt. Auch sie können sich für die Verteilungsringe entscheiden und Sicherheitspatches entweder zeitnah oder etwas später bekommen. Updates, die Funktionsänderungen bieten, werden ebenfalls angeboten.

Nur Sicherheitsupdates für kritische Infrastrukturen

Für kritische Infrastruktur bietet Microsoft nur Sicherheitsupdates an. Und hier bleibt es beim jeweils zweiten Dienstag eines Monats. Ob die angebotenen Updates an dem Tag nur heruntergeladen oder auch installiert werden, ist Sache der Administration. Das war aber auch vorher schon so.

Wer bereits Infrastruktur vorhält, bekommt Updates auch für die kommenden Windows-10-Umgebungen. System Center Config Manager und System Center 2012 werden entsprechend aktualisiert. Eine neue Version ist für Windows 10 also nicht notwendig.

Windows Update for Business wird für Kunden der Pro- und der Enterprise-Lizenz kostenlos.


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plutoniumsulfat 07. Mai 2015

Als großes Unternehmen wird aber auch nicht jeder Rechner einzeln gepatcht.

robinx999 05. Mai 2015

Wenn man wenig Bandbreite hat ja durchaus (bin auch erst seit Ende Letzten Jahres von...

Anonymer Nutzer 05. Mai 2015

Ich hab mir noch nie was übers Netz eingefangen... Einfache Verhaltensregeln schützen...

plutoniumsulfat 05. Mai 2015

Bei einem WSUS brauchst du praktisch auch gar kein P2P. Das interne Netz reicht dafür eh aus.

plutoniumsulfat 05. Mai 2015

Wer eine Windows-Umgebung nutzt, wird ja wohl eben fix einen WSUS aufgesetzt haben. Über...



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