Abo
  • Services:

KDE Plasma 5.3 im Test: Ein Desktop, der Energie versprüht

Mit Plasma 5.3 haben die KDE-Entwickler einige wichtige Neuerungen zur Energieverwaltung hinzugefügt. Zusätzlich zu neuen Einstellungsoptionen und portierten Widgets kann auch erstmals das Mediacenter getestet werden - eine zweite Oberfläche der Plasmashell.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE Plasma 5.3 zeigt detailliert Energieinformationen.
KDE Plasma 5.3 zeigt detailliert Energieinformationen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Besonders auffällige Neuerungen haben die KDE-Entwickler mit der Veröffentlichung von Plasma 5.3 auf den ersten Blick nicht umgesetzt. Dafür hat die neue Version der Oberfläche viele kleine und vor allem hilfreiche Details, die mitunter allerdings etwas versteckt sind. Dies gilt insbesondere für die Arbeiten an der Energieverwaltung.

Inhalt:
  1. KDE Plasma 5.3 im Test: Ein Desktop, der Energie versprüht
  2. Vorschau auf das Mediacenter
  3. Wayland, weitere Kleinigkeiten und Ports

So erhalten Laptop-Nutzer nun grafisch aufbereitete Informationen zum Energiestatus ihrer Geräte. Die entsprechenden Anwendungen erinnern stark an jene, die so ähnlich auch auf Smartphone-Systemen eingesetzt werden, um energiehungrige Apps aufzuspüren.

  • Die Standardkonfiguration von KDE Plasma 5.3 (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Der neue Energiemonitor zeigt den Akkuladestand, ... (Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... die Leistungsaufnahme... (Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... und weitere Informationen zum Akku. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Verhindert der VLC-Player die Energieverwaltung, wird dies nun angezeigt. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Das Plasma Mediacenter (PMC) steht als eigene Sitzung bereit. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Albenübersicht des PMC und ... (Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... die Detailansicht der Alben. ...(Bild: Screenshot Golem.de)
  • Zum Abspielen von Musik fehlt noch eine Playlist. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Beim Schauen von Filmen wird der Hintergrund nicht ausgeblendet. (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Die Bildübersicht des PMC...(Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... und die Diashow (Bild: Screenshot Golem.de)
  • Hinzugekommen sind die Touchpad-Konfiguration, ... (Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... das Comic-Widget... (Bild: Screenshot Golem.de)
  • ... und die Anzeige der Systemlast. (Bild: Screenshot Golem.de)
Die Standardkonfiguration von KDE Plasma 5.3 (Bild: Screenshot Golem.de)

Neben einem Diagramm, das eventuelle Veränderungen der Leistungsaufnahme anzeigt, werden diejenigen Anwendungen gelistet, welche am stärksten zum Entladen des Akkus beitragen. Der Ladezustand und dessen Veränderungen über gewisse Zeiträume hinweg lassen sich ebenfalls überprüfen.

Besserer Umgang mit Ruhezuständen

Darüber hinaus verhindert das Aussetzen der Energieverwaltung etwa durch Anwendungen nun auch das Sperren des Bildschirms. Das Batterie-Applet zeigt nun außerdem an, welche Anwendungen die Energieverwaltung aussetzen, wie zum Beispiel der VLC-Player beim Schauen eines Films oder Gwenview bei einer Diashow.

Stellenmarkt
  1. Galeria Kaufhof GmbH, Köln
  2. Wüstenrot Bausparkasse AG, Ludwigsburg

Für Verbesserungen bei der Arbeit mit dem Plasma-Desktop sorgen auch Neuerungen beim Umgang mit den Ruhezuständen. Wird etwa das Display eines Laptops heruntergeklappt, während dieser herunterfährt, wird das Ausschalten nicht mehr durch das Überführen des Systems in einen Ruhezustand unterbrochen.

Die Oberfläche ermöglicht nun auch ein häufiges Anwendungsszenario der Büroarbeit: Falls ein externer Monitor an einen Laptop angeschlossen ist, kann das Gerät problemlos zugeklappt werden. Bisher führte dies in der Standardkonfiguration dazu, dass er in den Ruhezustand versetzt wurde.

Prinzipiell sollte dies funktionieren - wir stießen dabei aber auf Probleme wie ein deutliches Flackern beim Übergang oder auch ein Verschieben des Bilds. Derartige Fehler sind jedoch wohl auf die Nachteile der X11-Architektur zurückzuführen und sollen mit Wayland nicht mehr auftreten. Dies werde wahrscheinlich aber erst Ende diesen Jahres zufriedenstellend umgesetzt sein, glaubt der zuständige Entwickler Martin Gräßlin.

Vorschau auf das Mediacenter 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,95€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-68%) 8,99€
  3. 69,99€
  4. 589,99€ (Bestpreis!)

Seitan-Sushi-Fan 29. Apr 2015

Ändert alles nichts an dem Umstand, dass es beim Artwork größere Ähnlichkeiten zu...

Seitan-Sushi-Fan 29. Apr 2015

Typische Einleitung für so einen Beitrag: Sich als enttäuschter Fan darstellen, damit...

Wander 29. Apr 2015

Es geht hier nicht darum wie die Cover dargestellt werden sondern das allgemeine...

cibo 29. Apr 2015

Danke für die Info!

Seitan-Sushi-Fan 28. Apr 2015

Im Forum werden viele Ideen und Mockups gepostet, bloß wenn keiner der Designer sich...


Folgen Sie uns
       


Wacom Intuos im Test

Das Wacom Intuos ist klein und kompakt - fast schon untypisch für Wacom-Geräte. Gerade angehende digitale Künstler freuen sich über die präzise Stifteingabe zu einem erschwinglichen Preis. Allerdings gibt es auch Nachteile - weniger Makrotasten und fehlende Touch-Eingabe gehören dazu.

Wacom Intuos im Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

      •  /