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Datenschutz

CDU: Mehr Belastung für die Wirtschaft durch Datenschutz

Bundesregierung schieße über das Ziel hinaus. Die Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Datenschutz, Beatrix Philipp, MdB, erklärte, dass die Bundesregierung der Wirtschaft mit der Gesetzesänderung zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), die im Bundestag verabschiedet worden ist, nicht nur das bundesdeutsche Datenschutzgesetz an eine EU-Richtlinie angeglichen, sondern in einigen Bereichen auch darüber hinaus gegangen würde; bei der Einführung eines Datenschutzaudits, der Videoüberwachung und der Chipkartenregelung.

Landes-Datenschutzbeauftragte üben Kritik

Bedenken bezüglich G10-Novellierungs-Entwurf. Auf der 61. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder am 8. und 9. März in Düsseldorf wurde die Bundesregierung von Experten aufgefordert, den Datenschutz und das Fernmeldegeheimnis zu gewährleisten. Auf personenbezogene Daten solle nur strikt zweckgebunden zugegriffen werden können.
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Microsoft bringt Windows XP Beta 2

Betatest mit fast einer halben Million Testern. Bill Gates kündigte jetzt auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) die Windows XP Beta 2 für April an, die nächste Vorabversion von Microsofts Windows-Betriebssystem für den Heim- und Business-Bereich. Die neue Beta-Version will Microsoft an mehrere hunderttausend Tester verteilen.

EU-Datenschutzgesetze halten mit Technologie nicht Schritt

ASPIC appelliert an die EU, unzeitgemäße Gesetze dringend zu überprüfen. Die ASP-Industrie hat sich mit dem Appell an die Europäische Kommission gewandt, Datenschutzgesetze im Rahmen einer aktuellen, europaweiten Studie zu überprüfen. Das ASP Industry Consortium (ASPIC) befürchtet, dass für Unternehmen mit grenzüberschreitendem Datenverkehr eine latente Gefahr der strafrechtlichen Verfolgung besteht.

IETF - Neuer Standard soll Privatssphäre schützen

RFC 3041 beschreibt die zufällige Generierung von IPv6-Adressen. Mit einem neuen Standard will die IETF (Internet Engineering Task Force) die Identifikation von Web-Surfern und die Gewinnung von Daten über ihr Surfverhalten erschweren. Der neue Standard ist von der IETF als RFC 3041 veröffentlicht worden und soll aufzeigen, wie zufällig generierte Informationen statt identifizierbarer Daten verwendet werden können.

Datenschutz: Bald Speicherung von Weblogs verboten?

E-Market: Datenschützer nehmen IP-Adressen aufs Korn. Internet-Providern und Werbetreibenden im Web steht Recherchen der Zeitschrift Market zufolge neuer Ärger durch die Datenschützer ins Haus. Diese betrachten die IP-Adressen mittlerweile grundsätzlich als personenbezogene Daten - auch wenn sie sich faktisch nur als Zahlenkolonne wie 194.64.227.129 zeigen.

Bundeskabinett erweitert Telekommunikations-Datenschutz

Berücksichtigung des technischen Fortschrittes. Das Bundeskabinett hat den geänderten Entwurf einer Telekommunikations-Datenschutzverordnung (TDSV) auf der Grundlage von § 89 Abs. 1 Telekommunikationsgesetz (TKG) beschlossen. In dem Entwurf wurden die Änderungswünsche des Bundesrates berücksichtigt.

Verkauf von Online-Kundendaten bei Konkurs möglich

Ausländische Internet-Dienste mit schwächerem Datenschutz. Immer mehr Internet-Unternehmen, denen der Ruin droht, versuchen als letzte Rettung, wertvolle Kundendaten an andere Firmen zu verkaufen. Jüngstes Beispiel: Der US-Spielzeughändler Toysmart.com bot vor dem Konkurs die Kundendatei zum Kauf an, was heftige Proteste auslöste.
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Microsoft enthüllt sein "Next Generation Internet"

Microsoft stellt .NET-Plattform vor. Mit der Ankündigung einer Road-Map für die Vision der Microsoft-.NET-Plattform will das Redmonder Unternehmen ein Zeichen für Anwender, Entwickler und Unternehmen setzen. Als Umsetzung des internetbasierten Computings soll Microsoft .NET ("dot-net") ein einfaches personalisiertes und produktiveres Interneterlebnis mittels smarter Endgeräte und verbesserter Software über Internet-Protokolle bieten.
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Internet-Nutzer unterlaufen eigenen Datenschutz

74 Prozent der Internet-Nutzer geben persönliche Daten heraus. 74 Prozent der Internet-Nutzer geben bei Touren durchs Netz persönliche Daten heraus, wenn sie im Gegenzug personalisierten Service erhalten. Das ergab eine Online-Umfrage der Mummert + Partner Unternehmensberatung unter 500 Internet-Nutzern. Die Surfer vertrauen den Anbietern dabei allerdings nicht bedingungslos: 47,5 Prozent der befragten User lesen manchmal die Datenschutzhinweise, 27 Prozent tun dies grundsätzlich.

Informatiker fordern "Blauen Engel" für Datenschutz

Allgemein gültiges Zertifikat für Datenschutz gefordert. Im Zeitalter der Kommunikation via Internet komme dem Datenschutz eine immer größere Bedeutung zu, stellte der Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, fest. Zwar würden von Unternehmen zunehmend Initiativen ergriffen, um im Internet bezüglich der eigenen Datensicherheit "Gütesiegel" vorzuweisen, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Dies dürfe aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es keinen einheitlichen Standard für eine garantierte Datensicherheit und einen ausreichenden Datenschutz gebe, so Mayr.

Deutschland: Gesetzgebungsverfahren per Internet

Testlauf für "Elektronische Demokratie". Das Internet bietet nach Auffassung des Beauftragten für "Neue Medien" der SPD- Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, nicht nur auf kommunaler Ebene völlig neue und faszinierende Chancen für eine verbesserte politische Kommunikation zwischen Gesetzgebern und Bürgern. Gesetzgebung und Bürgerbeteiligung lassen sich mit Hilfe der Technik transparenter gestalten und mittels offener Diskussionsforen auch "demokratisieren."