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Zero Trust:
Abschied vom klassischen Perimeter

Sicherheit im Wandel
Homeoffice, Cloud und mobile Geräte sprengen alte Security-Konzepte – Zero Trust verspricht maximale Sicherheit für die geänderten Rahmenbedingungen.
/ Klaus Manhart
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In der modernen IT-Sicherheit gibt es kein klassisches Innen und Außen mehr. (Bild: geralt/Pixabay)
In der modernen IT-Sicherheit gibt es kein klassisches Innen und Außen mehr. Bild: geralt/Pixabay

Das traditionelle Sicherheitsmodell basiert auf einer klaren Trennung zwischen internem und externem Netzwerk. Das Grundprinzip: Innerhalb des Unternehmensnetzes gilt Vertrauen, außerhalb davon Misstrauen. Instrumente wie Firewalls, VPN-Gateways und Netzwerksegmentierung schützen dabei den Innen- vor dem Außenbereich. Sie bilden einen digitalen Schutzwall um die Infrastruktur – wer sich innerhalb des Perimeters befindet, erhält häufig weitreichende Zugriffsrechte.

Dieses klassische Perimeter-Modell funktionierte lange Zeit gut – solange Anwendungen, Daten, Benutzer und Geräte sich überwiegend innerhalb der klar definierten Unternehmensgrenzen bewegten. In modernen IT-Umgebungen existiert allerdings kaum noch ein eindeutiges Innen und Außen. Anwendungen laufen in Public Clouds, Mitarbeiter arbeiten mobil, Dienstleister greifen remote auf Systeme zu und IoT-Geräte kommunizieren direkt mit Cloudplattformen. Gleichzeitig entstehen hybride Infrastrukturen aus lokalen Systemen, SaaS-Diensten und Multi-Cloud-Architekturen.

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