Abo
  • Services:

dmmv begrüßt neue EU-Datenschutzrichtlinie

Europaweiter Wettbewerbsnachteil abgewendet?

Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) e.V. begrüßt den Beschluss des Europäischen Rates zu Gunsten eines Opt-Out-Prinzips beim Setzen von Cookies. Der in der Branche befürchtete Wettbewerbsnachteil sei somit ausgeblieben, kommentierte der dmmv das Ergebnis.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Rat der EU bestätigt mit seiner Entscheidung das Setzen von Cookies nach vorheriger Information, aber ohne die zuvor erteilte Zustimmung des Nutzers - nach Ansicht des dmmv ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Geschäftsgrundlagen im Online-Marketing und E-Commerce. Noch im ersten Entwurf hatte die Richtlinie zwingend die ausdrückliche Einwilligung des Nutzers in die Verwendung des Cookies vorgesehen.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Köln
  2. LEONI AG, Nürnberg

Die kürzlich verabschiedete Fassung der Richtlinie, die im Oktober in Kraft tritt, sieht dementgegen eine Opt-Out-Lösung vor und entspricht nach Ansicht des dmmv weitgehend deutschem Recht. Danach ist eine zeitlich vorgelagerte Information des Nutzers für den Fall vorgesehen, dass mit Hilfe eines Cookies die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten vorbereitet werden soll.

Auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten müssen nach dem Ratsbeschluss künftig sicherstellen, dass die Nutzer vor der Verwendung von Cookies oder vergleichbaren Techniken zur Datenerhebung umfassend über den Einsatz und den Zweck der Datenspeicherung informiert werden.

Die zunehmende Angleichung des Datenschutzes in Europa stößt beim dmmv auf große Zustimmung: "Wir haben uns im Vorfeld vehement gegen das restriktive Vorhaben gestellt, mit dem bespielsweise der Einsatz von virtuellen Einkaufskörben unnötig erschwert worden wäre. Daher freuen wir uns, dass das Europäische Parlament unserer Forderung in puncto Cookie-Regelung nachgekommen ist", zeigte sich dmmv-Geschäftsführer Alexander Felsenberg zufrieden, dass deutsche Unternehmen keinen nennenswerten Wettbewerbsnachteil durch die Regelung erfahren haben.

Mit der verabschiedeten Richtlinie ist der Rat der Europäischen Union den Vorstellungen des dmmv sowie zahlreicher Unternehmen und Wirtschaftsverbände nachgekommen, die gegen die restriktive ursprüngliche Fassung protestiert hatten. Die Einrichtung und Bereitstellung virtueller cookiebasierter Einkaufskörbe sei somit ohne vorheriges (unpraktikables) Abfrageverfahren möglich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€
  3. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  4. (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /