Abo
  • Services:

Behörden vor Risiken beim Verkauf gebrauchter PCs gewarnt

Festplatten formatieren reicht nicht

Firmen, Behörden und Gerichte freuen sich über die Einnahmen, die sie aus dem Verkauf ausrangierter PCs erzielen können. Es liegt allerdings nicht zuletzt im eigenen Interesse der verkaufenden Stelle, alle auf der Festplatte gespeicherten Daten vor Abgabe der Computer zu löschen. Doch das gelingt nicht immer.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine einfache Neuformatierung beispielsweise reicht dafür nicht aus. Neben dem Risiko, dass auf diesem Wege Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse nach außen dringen, können die Stellen unter Umständen auch schadensersatzpflichtig werden, wenn Dritte Missbrauch mit derart erlangten personenbezogenen Daten betreiben. "Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss sie vor dem Zugriff von Unbefugten schützen. Deshalb ist sicherzustellen, dass die Daten auf den Festplatten von PCs vor ihrer Aussonderung tatsächlich und nachhaltig gelöscht sind", so die nordrhein-westfälische Landesbeauftragte für den Datenschutz, Bettina Sokol.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Ein Bürger staunte nicht schlecht, als er entdeckte, dass sich hochsensible personenbezogene Daten auf der Festplatte seines gebraucht erworbenen PCs befanden. Er meinte zu Recht, dass ihn die Erbschaftsangelegenheiten anderer Leute nichts angingen und meldete sich bei der nordrhein-westfälischen Landesbeauftragten für den Datenschutz, Bettina Sokol. "Wir mussten feststellen, dass Daten, die scheinbar gelöscht waren, wieder rekonstruiert werden konnten", erläuterte Sokol.

Die gängigen Löschroutinen und selbst Formatierungskommandos gewährleisten eine Nachhaltigkeit bei der Datenlöschung nicht. Sie ändern lediglich die Struktur der Festplatte und hinterlassen den größten Teil der Daten unversehrt, so dass sie mit entsprechender Recoverysoftware zumindest teilweise wieder rekonstruiert werden können.

Abhilfe schaffen hier spezielle Löschprogramme. Erhältlich sind diese Programme von verschiedenen kommerziellen Anbietern. Für Behörden bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine kostenfreie Löschsoftware an. Aber auch das bekannte Verschlüsselungsprogramm PGP stellt eine Routine zur sicheren Datenlöschung auf Dateiebene zur Verfügung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 5,75€
  2. 4,99€
  3. 25,99€
  4. 14,95€

BSD-Freak 27. Mär 2003

Klingt rabiat - und ist es auch. Aber eben auch effektiv. Aber: Einfach die HDD...

Spectris 25. Mär 2003

Tatsache ist, dass bei PC-Tauschaktionen der Zeit- und somit der finanzielle Aufwand für...

Ulrich Moser 25. Mär 2003

Unter der URL http://www.heidi.ie/eraser/ gibt es ein freies (Gnu Public License) Tool...

SchulenvomNetz :( 25. Mär 2003

Schulen vom Netz :(

Nufta 25. Mär 2003

Sind wohl dieselben, die ihren Hamster in der Mikrowelle trocknen würden, gäbe es nicht...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad A485 - Test

Wir testen Lenovos Thinkpad A485, ein Business-Notebook mit AMDs Ryzen. Das 14-Zoll-Gerät hat eine exzellente Tastatur und den sehr nützlichen Trackpoint als Mausersatz, auch die Anschlussvielfalt gefällt uns. Leider ist das Display recht dunkel und es gibt auch gegen Aufpreis kein helleres, zudem könnte die CPU schneller und die Akkulaufzeit länger sein.

Lenovo Thinkpad A485 - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

    •  /