
Ein Patch sollte Sicherheitsprobleme beheben, nicht schlimmer machen. Microsoft ist das mit dem Meltdown-Patch in Windows 7 passiert. Mittlerweile gibt es Abhilfe.

GTC 2018 Wer künftig Chips mit ARM-Kernen entwickelt, kann darin auch Nvidias Deep Learning Accelerator verwenden. Passend dazu ist die TensorRT-Bibliothek nun Teil von Googles Tensorflow für eine höhere Leistung.

Der Mi Gaming Laptop kostet vergleichsweise wenig, integriert aber schnelle Hardware: Das 15,6-Zoll-Spielenotebook gibt es mit Geforce GTX 1050 Ti oder GTX 1060, dazu einen Quadcore-Chip und viel Storage. Besonderen Wert legt Xiaomi auf die eher ungewöhnliche 3+2-Heatpipe-Kühlung.

GTC 2018 Das DGX-2 enthält doppelt so viele GPUs wie das DGX-1, die obendrein auf einen verdoppelten Speicher pro Chip zugreifen können. Auch bei den CPUs und deren RAM hat Nvidias Deep-Learning-System mehr von allem.

Zubehörteile, Switches und Sensoren: Foxconn kauft Belkin und damit alle seine Produkte und Patente. Damit wird ein US-Konzern von Taiwanern aufgekauft, was beim US-Präsident bereits vorher nicht gut angekommen ist. Die Marke Belkin wird wohl erhalten bleiben.

Der Orange Pi 4G-Iot ist eine Verbesserung des Bastelrechners an allen Stellen: Er bekommt mehr Arbeitsspeicher, mehr Sensoren und sogar LTE-Empfang. Auch das Betriebssystem ist nicht mehr ganz so alt. Der Preis wird dafür etwas höher sein.

GDC 2018 Innerhalb der vergangenen Monate hat AMD mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um die Software besser für die Ryzen-CPUs zu optimieren. Manches davon ist trivial, anderes erfordert ein Umdenken.

Der CDN-Betreiber Cloudflare testet derzeit in großem Stil ARM-Server. Der Wechsel weg von Intel-CPUs könnte dem Unternehmen sehr viel Geld einsparen, weshalb der Cloudflare-Chef Matthew Prince gar einen kompletten Wechsel hin zu ARM erwägt.

Speziell für Softwareentwickler will Gigabyte seine Thunderxstation verkaufen. Ungewöhnlich: Statt x86-Prozessor nutzt sie eine oder auch zwei ARM-CPUs. Die Linux-Distribution Centos ist vorinstalliert. Nur die Grafikkarte ist nicht für anspruchsvolle Anwendungen ausgelegt.

Wer ein Oculus Rift für VR verwendet, nutzt meist eine Geforce-Grafikkarte und einen Intel-Prozessor. AMDs Radeon-Modelle sind kaum verbreitet, die Ryzen-CPUs tauchen in der Statistik erst gar nicht einzeln auf. Gespielt wird auf etwa 4 m².

Der Prozessorhersteller AMD will Schwachstellen in Ryzen- und Epyc-CPUs beheben. Die Veröffentlichung der Bugs hatte in der Sicherheitsszene für Diskussionen gesorgt.

Die nächste Prozessor-Generation von Intel erhält Hardware-Änderungen, um die Chips gegen Meltdown und Spectre v2 zu härten. Die Cascade Lake genannten Xeons sind vorrangig für Server gedacht, hier ist ein Schutz besonders wichtig.

Wohl auf Druck von Google für dessen Chromebooks startet Intel gemeinsam mit Google das Sound Open Firmware Project. Intel legt damit die Firmware seiner Audio-DSPs offen, die seit Broadwell im Chipsatz verbaut werden.

Ein Mini-ITX-Gehäuse mit Bildschirm oben drauf und Maus samt Tastatur darunter: Das Cryorig Taku sieht zwar auf dem Schreibtisch hübsch aus, allerdings sind nicht alle Komponenten so wie vom Hersteller vorgesehen einbaubar.
Ein Test von Marc Sauter

Das umstrittene Sicherheitsunternehmen CTS Labs findet seine Disclosure-Strategie bei Sicherheitslücken in Ryzen- und Epyc-Chips richtig. Das Unternehmen äußert grundlegende Kritik am Industriemodell der Responsible Disclosure.

Für Windows 10 und für Windows Server gibt es ein manuelles Update, welches Prozessoren ab der Skylake-Generation von 2015 mit Microcode gegen Spectre v2 versieht. Unter Linux sind Patches für Sandy Bridge von 2011 und neuer verfügbar.

Eine Firma aus Israel will spektakuläre Informationen zu Sicherheitslücken bei AMD veröffentlicht haben. Doch bei näherem Hinsehen erweist sich die Veröffentlichung selbst als missratene Sprungvorhersage.
Eine Analyse von Hauke Gierow

Im Qarnot QC-1 stecken zwei AMD-Polaris-Grafikkarten, die Ethereum schürfen. Das passive System ist als Heizung gedacht, die ältere Q.rad-Version nutzt dafür drei Ryzen-CPUs.

Die neue Version der LLVM-Compiler wie Clang bringt mit Retpolines eine wichtige Maßnahme gegen Angriffe über Spectre. Davon profitieren auch künftige Windows-Versionen von Google Chrome. Optimierungen gibt es außerdem bei der Diagnose von Quelltexten.

Die Threadripper-CPU-Reihe von AMD wird ausgebaut. Die nächste Generation nutzt mit Zen+ eine überarbeitete Architektur, zudem gibt es mehr Takt und einen besseren Turbo. Für 2019 stehen größere Änderungen bei der TR4-Plattform an.

Das Lenovo Ideapad 720S ist ein überzeugendes 13,3-Zoll-Ultrabook mit guter Ausstattung und sinnvollen Schnittstellen. Wir haben das 1.000-Euro-Modell als AMD- sowie als Intel-Variante getestet und finden: Lenovo hätte das Ryzen-Ideapad besser machen können.
Ein Test von Marc Sauter

Mit einem neuen Spectre-Angriff können vertrauliche Daten ausgelesen werden, die mit Intels Software Guard Extensions geschützt werden. Der Angriff ist derzeit nur schwer zu entdecken, Intel will aber neue Software nachliefern.

AMDs nächste Prozessorgeneration wird schneller und günstiger: Die Ryzen 2000 (Pinnacle Ridge) bekommen höhere Taktraten als ihre Vorgänger, das neue Topmodell benötigt aber mehr Energie. Für volle Leistung braucht es ein neues Mainboard.

Im Frühling 2018 sollen neue Elitebooks von HP erscheinen. Die drei Business-Notebooks haben 13-, 14- sowie 15,6-Zoll-Displays und sind mit AMDs neuen Ryzen Pro Mobile ausgestattet. Die Chips sind effizient und schnell, die Elitebooks meist gut ausgestattet.

Ein Bastler hat ein älteres Mainboard mit H110-Chipsatz so modifiziert, dass Intels aktuelle Coffee-Lake-Prozessoren darauf funktionieren. Eigentlich verhindert fehlender Microcode, dass die neuen CPUs auf dem Sockel 1151 v1 laufen.

Die Mali-G52 ist ARMs neue Mittelklasse-Grafikeinheit für Smartphones, die Machine Learning unterstützen sollen. Hinzu kommt die effiziente Mali-G31. Ebenfalls wichtig sind eine Display- (DPU) und eine Video-Einheit (VPU) für 4K-Geräte.

Die Poulson-Prozessoren werden eingestellt. Intel bietet somit nur noch die letzte Itanium-Generation namens Kittson an. Der einzige Kunde ist HPE, das Projekt insgesamt damit fast am Ende.

Mit dem Inspiron 17 (5775) bringt Dell ein großes Notebook mit AMDs Raven Ridge genannten Chips in den Handel. Der Hersteller beschränkt sich auf Ryzen 3/5, weshalb das Gerät mit unter 700 US-Dollar wenig kostet. Dell spart nicht beim Speicher.

In den kommenden Rack-Einschüben für Supercomputer von Lenovo stecken sogenannte NV-DIMMs. Der nicht-flüchtige 3D-Xpoint-Speicher in dem Think System SD650 dazu stammt von Intel, gleiches gilt für die Xeon-Prozessoren.

Huawei hat mit der Verteilung von Android 8.0 für das P10 begonnen. Erste Nutzer haben die Aktualisierung bereits drahtlos erhalten, in den kommenden Wochen sollte das Upgrade bei den meisten Besitzern des Gerätes eintreffen.

In der Datenbank des 3DMark ist ein Ryzen 7 2700X aufgetaucht, der 300 MHz schneller läuft als der Ryzen 7 1700X. Für das kommende CPU-Topmodell, wohl Ryzen 7 2800X genannt, könnte das eine Frequenz von hohen 4,0 GHz Basis bis 4,5 GHz Turbo bedeuten.

Der Smach Z mit SteamOS oder Windows 10 soll 700 US-Dollar kosten, die Pro-Version mit mehr Speicher sogar 900 US-Dollar. Im Handheld steckt neuerdings ein Ryzen V1000 von AMD als Chip. Wir sind allerdings skeptisch, was die Auslieferung betrifft.

Achte statt siebte Generation: Toshiba verbaut Intel-Prozessoren mit vier Kernen in seine neuen Portégé-Notebooks. Außerdem werden der Arbeitsspeicher und der SSD-Speicher verdoppelt. Das Gehäuse bleibt gleich - inklusive Trackpoint.

Windows-Nutzer sind künftig nicht mehr auf die Gunst der Mainboardhersteller angewiesen, wenn sie ihre CPU gegen Spectre patchen wollen. Zum Start gibt es die Microcode-Updates aus dem Windows-Catalog allerdings nur für eine Prozessorgeneration von Intel.

Der Eagleye 530 nutzt die IoT-Plattform Artik von Samsung, um als Bastelplatine für das Internet der Dinge gerüstet zu sein. Im Vergleich zum Raspberry Pi hat das System aber auch andere Vorzüge, etwa vorinstallierten Flash-Speicher.

Die Wacom Cintiq Pro Engine ist ein Modul, das in die kommenden Cintiq-Stiftdisplays eingesteckt werden kann. Darin enthalten sind Prozessor, Grafikkarte, RAM und SSD - und damit ein kompletter PC im Kassettenformat.

Das UP Core Plus ist ein Kit für Edge-Computing. Die Platine nutzt einen x86-Chip und hat viele Schnittstellen. Per Dockingstecker können Platinen mit einem FPGA und daran zusätzliche Hardware für künstliche Intelligenz angeschlossen werden.

Wir wollen schöne Bilder in UHD und HDR nicht nur auf dem Fernseher, sondern endlich auch auf dem heimischen Rechner und Monitor genießen. Das wird wegen der vielen Kombinationen aus Betriebssystem, Grafiktreibern, Monitoren und vor allem Anschlüssen, Kabeln und Standards leider viel komplizierter als erwartet. Wir zeigen, wie es gut gehen kann.
Von Sebastian Grüner

MWC 2018 Im Frühling 2018 möchte Lenovo mit dem Thinkpad E585 und dem Thinkpad E485 neue Business-Notebooks mit AMDs Ryzen Mobile veröffentlichen. Vorher erscheinen mit dem Yoga 730 und dem Yoga 530 zwei 360-Grad-Convertibles mit Nvidia-Grafik.

MWC 2018 Huaweis neues Matebook X Pro ist wie der Vorgänger sehr kompakt, dünn und leistungsfähig. In Deutschland erscheint das Notebook mit einem Core-i5-Prozessor der achten Generation und Geforce-MX150-Grafik. Im ersten Kurztest macht das Gerät einen guten Eindruck.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

MWC 2018 Huawei erweitert auf dem Mobile World Congress 2018 sein Tablet- und Notebook-Portfolio: Bei der neuen Mediapad-M5-Serie legt der Hersteller Wert auf Bild und Klang, das neue Matebook X Pro kommt mit einem Core-i5-Prozessor und einer in der Tastatur versenkbaren Kamera.

Fujitsus Lifebook U938 kombiniert viele Anschlüsse mit einer guten Wartbarkeit bei einem Gewicht von unter 1 kg. Das neue Modell ist mit einem Quadcore statt Dualcore ausgestattet.

Mit der Vorstellung neuer Embedded-Prozessoren hat AMD nun auch die Zen-Architektur für NAS-Systeme im Angebot. Im Gespräch mit AMDs Scott Aylor, der über das Embedded-Geschäft wacht, haben wir ein paar Details erfahren.
Von Andreas Sebayang

Mit der Vorstellung von AMDs Embedded-Chips meldet sich auch das Smach Team wieder: Deren Smach Z genannter Handheld soll mit einem Ryzen V1000 (Raven Ridge) und DDR4-Speicher erscheinen. Ob das aber noch 2018 klappt, ist nicht gesichert.

Qualcomms drahtlose Audiotechnik wird um weitere Funktionen verbessert: Künftig können mehrere Audiogeräte parallel angesteuert werden. Außerdem werden Stromverbrauch und die Signallatenz verbessert. Dazu braucht es aber zwei neue Qualcomm-Chips.

Eine neue Ryzen- und eine neue Epyc-Serie sollen als Embedded-Angebot Hardwareentwickler dazu bringen, besonders viele Kerne in ihre Hardware zu integrieren. Vor allem durch die 10GbE und 2.5GbE-Unterstützung sind auch viele netzwerkfähige Geräte zu erwarten. Alte Embedded-Serien werden jedoch nicht ersetzt.

Neue Updates für aktuelle Core- und Xeon-Prozessoren in Bälde: Intel liefert mittlerweile Microcode-Patches für Desktop- sowie Notebook-Plattformen (Coffee Lake, Kaby Lake) und für Server (Skylake-D, Skylake-SP) an Partner. Die bauen daraus nun neue UEFI-Versionen.

Der Rockpro64 ist eine Art leistungsstärkerer Raspberry Pi, inklusive Rockchip-Prozessor, 4 GByte RAM und aktuellen Anschlüssen. Allerdings müssen einige Funktionen hinzugekauft werden - eine WLAN-Karte und Massenspeicher fehlen hier.

Den Rucksack überziehen wie ein Superheld seinen Kampfanzug und ab in die virtuelle Realität! Das Konzept des VR-Systems Omen X VR ist interessant und überzeugt in vielerlei Hinsicht. Ein Kryptonit gibt es aber.
Ein Test von Oliver Nickel

Unter der Leitung von Raja Koduri entwickelt Intel wieder dedizierte Grafikchips: Ein erster Prototyp ist mit 14-nm-Technik gefertigt worden, nutzt die aktuelle Gen9LP-Architektur und taktet doppelt so hoch wie die iGPUs in Prozessoren.