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Gigabyte GA-SBCAP3940: Board mit integrierter CPU eignet sich für Selbstbau-NAS

Zwei SATA -Anschlüsse, SO-DIMM-Slot und integrierte Apollo-Lake-CPU mit vier Kernen: Das Gigabyte GA-SBCAP3940 könnte sich für manches Selbstbauprojekt eignen. Mit zwei Ethernet-Buchsen wäre zum Beispiel ein NAS -System denkbar.
/ Oliver Nickel
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Das neue Gigabyte-Board ist recht kompakt gehalten. (Bild: Gigabyte)
Das neue Gigabyte-Board ist recht kompakt gehalten. Bild: Gigabyte

Der Hardwarehersteller Gigabyte hat ein kleines Mainboard mit integrierter CPU in sein Sortiment aufgenommen. Das GA-SBCAP3940(öffnet im neuen Fenster) hat einen Intel-Atom-x5-E3940-Prozessor(öffnet im neuen Fenster) aufgelötet. Dieser Vierkerner der Generation Apollo Lake mit einem Leistungsbudget von 9,5 Watt ist ein Upgrade zum Celeron N3350 des zwei Jahre alten Vorgängers. Die Hauptplatine misst 146 x 102 mm und ist damit kompakter als ein Mini-ITX-System.

Trotzdem ist Platz für ein SO-DIMM-Arbeitsspeichermodul. Das System unterstützt bis zu acht GByte DDR3L-RAM. In zwei M.2-Slots können zudem entsprechende SSDs und WLAN-Module eingebaut werden – allerdings jeweils nur eines. Weitere Laufwerke passen an zwei SATA-3-Buchsen. Ist eine SSD im M.2-Slot eingebaut, kann allerdings einer der SATA-Buchsen laut Hersteller nicht genutzt werden, da sich die Anschlüsse die Bandbreite teilen.

Viele Anschlüsse und passiv gekühlt

Dazu kommen Anschlüsse an der Seite: zwei USB-3.2-Gen-1-Anschlüsse, vier USB-2.0-Buchsen und zwei RJ45-Ports für Gigabit Ethernet. Bildschirme werden wahlweise an VGA oder HDMI angeschlossen. Das Mainboard ist mit einem Hitzerverteiler an der Unterseite versehen. Diese Metallplatte soll das an sich passiv gekühlte System effizienter machen. Das Produkt ist kompatibel mit dem eigenen SBC Fanless Chassis, kann aber auch in andere Gehäuse gebaut werden.

Das GA-SBCAP3940 eignet sich durch die Anschlüsse gut als eigenständiges Linux-System oder als kleiner Server – etwa als NAS . Es kann bei diversen Fachhändlern bestellt werden. Einen Preis nennt der Hersteller allerdings nicht. Das ist für Produkte üblich, die sich eher an Enterprise-Kunden richten. Der Vorgänger ist nicht mehr erhältlich, hatte seinerzeit etwa 150 Euro gekostet.


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