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XPS 13 (7390): Dell macht sein Convertible doppelt so schnell

Das XPS 13 (7390) ist Dells runderneuertes Convertible: Die Kamera wandert wieder nach oben, die Tastatur nutzt Magnete und es gibt ein 4K-Display. Dank Ice-Lake-U-Quadcore samt bis zu 32 GByte RAM steigt die Geschwindigkeit drastisch, die passive Kühlung fehlt aber.

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Dells XPS 13 Convertible (7390)
Dells XPS 13 Convertible (7390) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Dell hat das XPS 13 Convertible (7390) vorgestellt, den Nachfolger des XPS 13 Convertible (9365) von 2017. Das 2-in-1-Gerät ist zwar weiterhin ein 360-Grad-Convertible, allerdings hat Dell das XPS 13 bis auf den eigentlichen Formfaktor durchweg überarbeitet: Neu sind das Display, die Kamera, der Prozessor, der Speicher, die Kühlung, der Akku, die Tastatur und einer der USB-C-Anschlüsse.

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Mit 297 x 207 x 13 mm bei 1,32 kg ist das XPS 13 (7390) ähnlich kompakt wie das bisherige XPS 13 Convertible mit 304 x 199 x 13,7 mm bei 1,24 kg. Der Micro-SD-Kartenleser und das 3,5-mm-Klinken-Audio sind geblieben, die Öse für Noble-Schloss ist verschwunden; auch der seitliche Power-Button und die fünfstufige LED-Akku-Anzeige fehlen. Beide USB-C-Buchsen sind nun als Thunderbolt 3 ausgelegt und hängen an vier PCIe-Gen3-Lanes für volle Geschwindigkeit für externe Grafik (eGPU).

Beim 13,4-Zoll-Display wirbt Dell mit einem etwas schlankerem Rahmen rund um das Panel herum. Statt im 16:9-Format lösen das nun im 16:10-Verhältnis auf, was im Arbeitsalltag aufgrund der zusätzlichen vertikalen Pixel angenehm sein dürfte. Das neue XPS 13 wird mit 1.920 x 1.200 oder mit 3.840 x 2.400 Bildpunkten angeboten, beide Varianten unterstützen Touch und sollen eine gute Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter schaffen. Zumindest das niedriger auflösende Panel weist laut Dell eine Anti-Glare-Beschichtung auf, das mit 4K+ hingegen soll den DCI-P3-Farbraum zu 90 Prozent abdecken. Die winzige 720p-Webcam sitzt oberhalb mittig des Displays statt wie zuvor darunter.

Für die Tastatur übernimmt Dell die vom XPS 15 (9575) bekannte Maglev-Technik: Die Tasten werden nicht von einer Membran oder einer Feder zurückgeführt, sondern schnellen magnetisch wieder an ihre Position - daher Maglev (Magnetic Levitation). Zumindest beim XPS 15 ist der Hub ist extrem kurz, weshalb wir kein taktiles Feedback erhalten, da beim Tippen direkt hart durchgedrückt wird. Im Power-Button befindet sich ein Fingerabdrucksensor zur biometrischen Authentifizierung per Windows Hello, alle Tasten sind weiß hintergrundbeleuchtet. Das Precision-Trackpad mit Glasschicht ist altbekannt.

Im Inneren des Convertibles sind Intel gerade erst vorgestellte Ice-Lake-U-Chips verbaut: Im bisherigen XPS 13 stecken noch Kaby-Lake-Y-Prozessoren, also Dualcores mit 5 Watt. Die ICL-U hingegen sind Quadcores mit 15 Watt, überdies hat Intel die CPU- und die iGPU-Architektur überarbeitet. Dell spricht von der zweieinhalbfachen Leistung im Cinebench R15 nT, die das neue XPS 13 verglichen zum Vorgänger aufweisen soll. Statt einer passiven Kühlung gibt es aber zwei Lüfter, die jedoch aufgrund der Verdampfungskammer samt Gore-Isolierung bei leichter oder kurzer hoher Last nicht drehen sollen.

Passend zu den Prozessoren verlötet Dell bis zu 32 GByte statt 16 GByte Speicher und zwar sehr schnellen LPDDR4-3733 statt LPDDR3-1866. Hinzu kommen NVMe-PCIe-Gen3-x4-SSDs mit bis zu 1 TByte statt zuvor bis zu 512 GByte, diese sind allerdings nun ebenfalls verlötet anstelle im M.2-Format gesteckt zu sein. Dafür steigt die Kapazität des Akkus von 46 Wattstunden auf 51 Wattstunden, was in einer Laufzeit von bis zu 16 Stunden statt bis zu 15 Stunden resultieren soll. Beim Test des bisherigen XPS 13 Convertible (9365) erreichten wir bei leichter Last und mittlerer Helligkeit von 150 cd/m² allerdings nur 10 Stunden. Das neue XPS 13 unterstützt Bluetooth 5 und 802.11ax-WLAN (WiFi 6) per AX1650-Modul.

In Nordamerika soll das XPS 13 Convertible (7390) ab Juli 2019 für 1.000 US-Dollar vor Steuern starten. Diese Konfiguration dürfte einen Core i3-1005 G1 mit 4 GByte Speicher sowie eine 256-Gbyte-SSD und das 1200p-Display umfassen, Windows 10 Home x64 ist vorinstalliert.

Beispiel-ChipFertigungCPU-Kerne + GrafikiGPU-µArchLaunch
ArrandaleCore i5-520UM32 nm 2 + GT2Gen5.752010
Sandy BridgeCore i5-2537M32 nm 2 + GT2Gen62011
Ivy BridgeCore i5-3427U22 nm 2 + GT2Gen72012
Haswell ULTCore i5-4300U22 nm 2 + GT2, 2 + GT3 Gen7.52013
Broadwell UCore i5-5300U14 nm2 + GT2, 2 + GT3 Gen82014
Skylake UCore i5-6300U14 nm2 + GT2, 2 + GT3e Gen92015
Kaby Lake UCore i5-7300U14+ nm2 + GT2, 2 + GT3eGen9.52016
Kaby Lake Refresh Core i5-8350U14++ nm4 + GT2, 4 + GT3eGen9.52017
Cannon Lake UCore i3-8121U10 nm2 + GT2 (deaktiviert)Gen102018
Whiskey Lake UCore i5-8265U14++ nm4 + GT2 Gen9.52018
Ice Lake UCore i5-1035 G710+ nm2 + GT2, 4 + GT2Gen112019
Comet Lake UCore i5-10210U14++ nm 2 + GT2, 4 + GT2, 6 + GT2Gen9.52019
Rocket Lake UCore i5-11xx Gx (?)14++ nm, 10+ nm4 + ?, 6 + ?Gen12 (Xe)2020
Tiger Lake UCore i5-12xx Gx (?)10+ nm 4 + GT2 Gen12 (Xe)2020
Core-Generationen (Client Mobile) von Intel im Überblick


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osolemiox 27. Jul 2019

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