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Prime TX-700 Fanless: Seasonic hat das stärkste Passiv-Netzteil

Wer ein Netzteil ohne Lüfter sucht und viel Leistung benötigt, etwa für eine extrem leise Wasserkühlung, wird bei Seasonic fündig: Das Prime TX-700 Fanless ist Titanium-zertifiziert für mindestens 94 Prozent Effizienz. Das Prime PX-500 Fanless hingegen passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

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Seasonics Prime TX-700 Fanless ohne Lüfter, aber mit Titanium-Zertifizierung
Seasonics Prime TX-700 Fanless ohne Lüfter, aber mit Titanium-Zertifizierung (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der Netzteil-Hersteller Seasonic hat auf der Computex 2019 das Prime TX-700 Fanless vorgestellt: Das PC-Netzteil liefert 700 Watt und ist damit das derzeit stärkste lüfterlose Modell. Es folgt auf das Prime Titanium 600 Watt Fanless, genauer gesagt hat Seasonic die Komponenten auf der Platine für die höhere Ausgangsleistung optimiert. Den Taiwanern zufolge wurde ein solches Modell gerade im Wasserkühlungssegment nachgefragt, da hier in der Enthusiasten-Nische sehr schnelle Grafikkarten und Prozessoren mit entsprechendem Energiebedarf verbaut werden.

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Im Zuge der Neuvorstellung hat Seasonic das Namensschema überarbeitet: Wie gehabt beschreiben Prime oder Focus die eigentliche Geräteklasse, hinzu kommt eine klare Bezeichnung. Das Prime TX-700 etwa hat eine 80-Plus-Titanium-Zertifizierung und ist komplett modular bei 700 Watt, das Focus GM-550 hingegen entspricht dem Goldstandard und ist semi-modular (feste ATX-Kabel) bei 550 Watt.

Nach oben hin erweitert der Hersteller sein Portfolio um das Prime TX-1600 und das Prime PX-500 Fanless im ATX- und das Prime STX-800 im SFX-L-Format, nach unten hin um neue S12III- und M12III-Varianten. Beide Modelle sind ursprünglich Klassiker der Silent-Szene. Seasonic erwartet die neuen Netzteile für Herbst 2019.

Weil das Prime PX-500 Fanles etwas kompakter ist als das Prime TX-700 Fanless, passt es problemlos in das The Frist von Monsterlabo. Das Gehäuse des belgischen Herstellers steht mittlerweile zum Kauf im Webshop bereit, derzeit laufen Gespräche mit Distributoren. Wie gehabt besteht The First aus einem großen Radiator, in den mehrere Heatpipes führen, die in zwei Coldplates für Grafikchip und Prozessor enden.

Das Konstrukt kann gut 180 Watt abführen, wobei Monsterlabo maximal eine 100-Watt-CPU und eine 120-Watt-GPU empfiehlt. Die Prozessor-Bodenplatte harmoniert besser mit AMD- statt mit Intel-Chips, da bei Letzteren der Heatspreader mehr konkav ausfällt. In Taipeh demonstrierte der Hersteller das System daher mit einem Ryzen-Achtkerner mit 65 Watt und einer Geforce GTX 1660 Ti mit 120 Watt, auch ein 95-Watt-Hexacore mit einer Geforce RTX 2060 mit 160 Watt ist denkbar.

In diesem Fall ist es aber ratsam, im Deckel einen Lüfter zu verbauen, welcher die entstehende Hitze absaugt. Monsterlabo will demnächst ein Kit mit Noctua-Propeller anbieten.

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oYa3ema5 23. Jan 2020

Leider muss ich dir da recht geben bzw. noch ergänzen, dass am Ende das Spulenfiepen vom...

Krauzi 31. Mai 2019

Hat jemand schon mit HDPlex 400 mit der zugehörigen AC-DC Einheit Erfahrung gemacht? Der...


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