Apple: Macbook Pro 15 hat acht Kerne und eine verbesserte Tastatur
Apple hat das Macbook Pro 15 und das Macbook Pro 13 aktualisiert(öffnet im neuen Fenster): Beide Notebooks wurden mit Prozessoren aus Intels 9th alias Coffee Lake Refresh H ausgerüstet, weshalb das größere Modell bis zu acht statt bis zu sechs CPU-Kerne bekommen und das kompaktere Gerät einen Chip mit höherem Takt erhalten hat. Grundlegend entsprechen das Macbook Pro 15 und das Macbook Pro 13 den im Juli 2018 vorgestellten Apple-Notebooks.
Nicht in der Pressemitteilung erwähnt, aber vorab in der Telefonkonferenz knapp erläutert, wurde die Tastatur der vierten Generation: Apple zufolge wird ein anderes Material verwendet, der Hersteller nannte aber keine Details. Allerdings kündigte Apple an, dass auch Nutzer der 2018er und 2019er Modelle das Keyboard Service Program(öffnet im neuen Fenster) bis zu vier Jahre nach Release der Geräte nutzen könnten.
Bisher gab es das Macbook Pro 15(öffnet im neuen Fenster) als Grundkonfiguration mit dem Core i7-8750H mit sechs Kernen bei 2,2 GHz bis 4,1 GHz für 2.800 Euro. Das neue Basismodell hingegen verfügt über den Core i7-9750H mit gleicher Core-Anzahl und 2,6 GHz bis 4,5 GHz. Hinzu kommen 16 GByte RAM, eine Radeon Pro 555X und eine 256-GByte-SSD. Für 360 Euro Aufpreis erhalten Kunden den Core i9-9980HK mit acht Kernen und 2,4 GHz bis 5 GHz. Der kleinere Core i9-9880H wird nur in Kombination mit 16 GByte RAM, einer Radeon Pro 560X und 512-GByte-Flash-Speicher angeboten, weshalb der Preis bei 3.300 Euro liegt.
Laut Apple soll zumindest der Core i9-9980HK (8C/16T bei 2,4 GHz bis 5 GHz) eine um 40 Prozent höhere Leistung verglichen zum Core i9-8950HK (6C/12 bei 2,8 GHz bis 4,8 GHz) ausweisen, wenn eine Szene in Autodesk Maya Arnold berechnet wird. Wird der Core i7-7920HQ (4C/8C bei 3,1 GHz bis 4,1 GHz) des Macbook Pro 15 von 2017 herangezogen, soll der Core i9-9980HK gar doppelt so schnell sein. Offen bleibt, wie sich die neuen Prozessoren bei Käufern schlagen, denn zumindest bei den Hexacores gab es Probleme mit gedrosseltem Takt aufgrund zu hoher Temperaturen, weshalb der Core i9 langsamer war als der Core i7.
Für das Macbook Pro 13(öffnet im neuen Fenster) gibt es ein Upgrade des Quadcores: Der Core i5-8259U (4C/8T bei 2,3 GHz bis 3,8 Ghz) wurde durch ein Modell mit 4C/8T und 2,4 GHz bis 4,1 GHz ersetzt. Ein solches führt Intel bisher nicht, gleiches gilt für den Chip mit 2,8 GHz bis 4,7 GHz – dieser ersetzt den Core i7-8559U (4C/8T bei 2,7 GHz bis 4,5 GHz). Denkbar sind wie früher speziell für Apple produzierte Prozessoren. Der Startpreis des Macbook Pro 13 mit Touch Bar, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD liegt trotz flotterer CPU weiter bei 2.000 Euro.
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