Abo
  • IT-Karriere:

Firmware: ME-Cleaner startet Support aktueller Intel-Plattformen

Mit Hilfe des Werkzeugs ME-Cleaner können Nutzer die Intel ME auf ihrem Rechner deaktivieren. Das Team arbeitet nun an dem Support für Version 12 und für die Coffee-Lake-Plattformen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Intel-Chipsatz aus einem Notebook
Der Intel-Chipsatz aus einem Notebook (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Community für das Werkzeug ME-Cleaner hat einen ersten Patch zur Unterstützung der aktuellen 300er-Serie der Intel-Plattform vorgestellt. Mit Hilfe des ME-Cleaner können Nutzer die Funktionsweise der proprietären Firmware Intel ME soweit wie möglich abschalten und damit deren extrem weitreichenden Zugriff auf den eigenen Rechner unterbinden. Die proprietäre Intel ME hatte in den vergangenen Jahren immer wieder gravierende Sicherheitslücken.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. KoM-SOLUTION GmbH, Berlin

Die Chipsätze der 300er-Serie liefern die Unterstützung für die aktuellen Coffee-Lake-CPUs. Der Chipsatz wird oft auch als Platform Controller Hub (PCH) bezeichnet und bietet Schnittstellen zur Peripherie-Anbindung wie etwa PCIe oder auch USB. Zusätzlich dazu befindet sich auf diesem PCH auch die ME selbst. Für den Chipsatz hat Intel mit der ME-Version 12 einige Neuerungen eingeführt, die die Sicherheit erhöhen sollen.

In der Erklärung zu den nun verfügbaren Patches heißt es, dass in den Chipsätzen "QM370, Q370, B360, H370, H310, Z390, C242, C246, HM370, CM246 und QMS380 mit der Intel ME 12" das High Assurance Platform (HAP) Bit verschoben wurde. Dabei handelt es sich um eine undokumentierte Funktion, die wohl von der US-Regierung genutzt wird. Mit Hilfe des HAP Bit lässt sich die ME weitgehend deaktivieren.

Dem Entwickler zufolge funktioniert das Deaktivieren der ME mit seinen Patches zufriedenstellend. So verschwinde die ME vom PCIe-Bus und das UEFI zeige nur noch Version 0.0.0.0 für die ME. Bei dem Code handele es sich aber noch um das absolute Minimum des Möglichen. So fehle noch eine bessere Unterstützung zum Parsen der Firmware und auch eine bessere Überprüfung des HAP Bit. Das Team hat die Patches bisher auf den Boards H370M-ITX von Asrock und dem Z390 Aorus Master von Gigabyte erfolgreich getestet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 14,99€
  2. 3,74€
  3. 1,72€
  4. (-87%) 2,50€

Sharra 19. Jun 2019 / Themenstart

2 Bauteile eines zusammenhängenden Systems. Das eine kann nicht ohne das andere. Das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /