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Performance Maximizer: Intels Overclocking-Tool braucht eigene Partition

Wer Intels Performance Maximizer für CPU-Overclocking nutzen möchte, muss 1,5 GByte herunterladen und eine 16-GByte-Partition erstellen. Unterstützt werden K-Chips mit einer Z390-Platine unter Windows 10.

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Intel zeigt den Performance Maximizer auf der Computex 2019.
Intel zeigt den Performance Maximizer auf der Computex 2019. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat mit dem Performance Maximizer ein hauseigenes Overclocking-Tool veröffentlicht, mit dem Nutzer die Frequenz von Prozessoren mit offenem CPU-Multiplikator automatisch erhöhen können. Die Idee ähnelt dabei grob dem GPU-Scanner von Nvidia: In kleinen Schritten werden Takt und Spannung angehoben und getestet, bis die Software ein stabiles Maximum gefunden hat.

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Damit der Performance Maximizer funktioniert, muss ein K-Prozessor der 9th Gen wie der Core i5-9600K, der Core i7-9700K oder der Core i9-9900K auf einer Hauptplatine mit Z390-Chip unter Windows 10 x64 v1809 oder v1903 eingesetzt werden. Das beim Download mit 1,5 GByte recht große Tool legt dann eine 16 GByte fassende FAT32-Partition an und startet das System neu.

Per EFI-Shell übertaktet der Performance Maximizer dann die CPU, bis ein Limit gefunden wurde. Dabei werden Takt, Spannung und PL1-Limit für die Leistungsaufnahme angehoben. Bei unserem Core i9-9900K bedeutete das über 200 Watt rein für den Prozessor bei einem All-Core-Turbo von 4,9 GHz statt theoretischen 4,7 GHz und damit an der Grenze dessen, was mit Luftkühlung zu bewältigen ist. Bei einem Power-Target von 95 Watt hält der 9900K die 4,7 GHz ohnehin nicht - in Blender etwa sind es nur rund 4 GHz.

  • Intel zeigt den Performance Maximizer. (Bild: Intel)
  • Intel zeigt den Performance Maximizer. (Bild: Intel)
  • Intel zeigt den Performance Maximizer. (Bild: Intel)
Intel zeigt den Performance Maximizer. (Bild: Intel)

Obacht: Auch wenn das Tool von Intel stammt und der Hersteller bei den K-Modellen die Option auf Overclocking freigeschaltet hat, gibt es keinerlei Garantie. Wer sich das Betriebssystem oder die Hardware zerstört, ist auf sich gestellt. Ob der Performance Maximizer angesichts der bei vielen Mainboards integrierten Auto-All-Core-Overclocking-Funktion sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.



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dangi12012 20. Jun 2019

Richtig nur gibt es technisch keinen Grund weil live boot systeme existieren.

Anonymer Nutzer 20. Jun 2019

Entschuldigung, du hast alle CPU Hersteller falsch geschrieben. Wobei korrekt...

otraupe 19. Jun 2019

ist es für mich uninteressant. Mein manueller Overclock wird in jedem Fall besser sein.


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