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BSI

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BSI-Warnung treibt Downloadzahlen bei Opera hoch

Verdoppelte Downloadzahlen von Opera aus Deutschland. Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Wochenende vor der weiteren Verwendung von Microsofts Internet Explorer gewarnt hatte, schnellten bei Opera die Downloadzahlen hoch. Der norwegische Browser wurde nach Firmenangaben deutlich häufiger heruntergeladen.
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Digitale Bürgerrechtler fordern Freiheitspaket

Innenminister trifft Netzaktivisten. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und der Chaos Computer Club gehen mit weitgehenden Forderungen in ein Treffen mit dem Bundesinnenminister. Sie wollen ein Freiheitspaket, das Vorratsdatenspeicherung, Surfprotokollierung und den biometrischen Personalausweis zurücknimmt.

Exploits für IE-Sicherheitslücke kursieren im Internet

Hacks funktionieren mit IE-Versionen 6 und 7 unter Windows XP SP3. Inzwischen sind Varianten der Exploits, über die Hacker Angriffe auf Google starteten, im Internet aufgetaucht. Die getesteten Exploits ermöglichen Angreifern, über den Internet Explorer die Kontrolle über kompromittierte Rechner zu erlangen.

BSI warnt vor Verwendung des Internet Explorers

Durch Google-Angriffe bekanntgewordenes Leck wird verstärkt für Angriffe genutzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Benutzern des Internet Explorers, in den kommenden Tagen auf einen alternativen Browser umzusteigen. Die durch die Attacken auf Google bekanntgewordene Sicherheitslücke in dem Microsoft-Browser werde in den nächsten Tagen verstärkt für Angriffe genutzt.

Regierungs-Smartphones arbeiten mit Windows Mobile

T-Systems versieht HTC-Smartphones mit spezieller Verschlüsselungstechnik. Die Telekom-Großkundensparte T-Systems beginnt in Kürze mit der Bereitstellung der ersten voll verschlüsselten Smartphones für deutsche Bundesbehörden. Als Basis kommen Windows-Mobile-Smartphones von HTC zum Einsatz.

BSI und Eco wollen gegen Botnetze vorgehen

Nutzer erhalten Hilfe bei der Entfernung von Schadsoftware. Die Zahl der mit Malware infizierten Rechner (Bots) in Deutschland soll reduziert werden, haben sich das BSI und der Providerverband Eco auf die Fahnen geschrieben. Nutzer, deren Rechner als Bots identifiziert werden, sollen gezielt angegangen werden.

Koalitionsvertrag zu Internet, Datenschutz und IT

Internet ist effizientestes Informations- und Kommunikationsforum der Welt. Vorerst keine Internetsperren, nur eingeschränkter Zugriff auf Vorratsdaten, Bekenntnis zur Netzneutralität, eine erneute Überarbeitung des Urheberrechts und der Ausbau des BSI zur Cyber-Sicherheitsbehörde - der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP enthält einiges in Sachen Internet, Datenschutz und IT, ist an vielen Stellen aber wenig konkret.

BSI: Finger weg von Google Wave

Nutzer verlieren vollständig die Kontrolle über ihre Daten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät in seinem Lagebericht von der Nutzung von Googles neuer Kommunikationszentrale Wave ab. Auch andere Google-Dienste sollten Nutzer nach Ansicht des BSI lieber meiden.
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JBoss nach Common Criteria zertifiziert

Sicherheitszertifizierung für Middleware. Die JBoss Enterprise Application Platform 4.3 hat das Common-Criteria-Sicherheitszertifikat der Sicherheitsstufe EAL2+ erhalten. Das soll die Eignung der Middleware für Regierungen und unternehmenskritische Anwendungen bestätigen.

DENIC testet DNSSEC

BSI hält Einführung von DNSSEC für unverzichtbar. DENIC, Eco-Verband und BSI wollen das Domain Name System (DNS) sicherer machen. Mit der geplanten Einführung von DNSSEC soll ein grundlegendes Problem des DNS-Systems beseitigt werden, auf dessen Gefahren der Sicherheitsexperte Dan Kaminsky im Juli 2008 hingewiesen hat.

Breites Medienbündnis gegen BSI-Überwachungsgesetz

Verleger und Journalisten sehen Presse- und Rundfunkfreiheit bedroht. Eine breites Bündnis von Medienverbänden, -unternehmen und Journalisten wendet sich gegen ein Gesetz, das die IT-Sicherheitsbehörde BSI ermächtigt, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation aller Unternehmen und Bürger mit Bundesbehörden zu überwachen, Voice over IP eingeschlossen.

Deutschlands Datenschützer gegen BSI-Gesetz

Kritiker befürchten auswuchernde Überwachung des Surfverhaltens der Nutzer. Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat eine Gesetzänderung kritisiert, die die IT-Sicherheitsbehörde BSI ermächtigt, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation aller Unternehmen und Bürger mit Bundesbehörden zu überwachen, um damit Sicherheitsrisiken zu begegnen. Zu befürchten sei, dass private Anbieter mit derselben Begründung das Surfverhalten der Nutzer umfassend registrieren würden.

1&1 startet Initiative gegen Bot-Netze

Provider warnt Internetnutzer mit infizierten PC-Systemen. 1&1 startet eine Initiative gegen Bot-Netze. Anhand eigener Beobachtungen, Informationen von Behörden sowie Hinweisen Dritter ermittelt 1&1 PCs, die mit Viren oder Trojanern infiziert sind, und informiert die betroffenen Nutzer.

CASED: Deutsches Forschungscenter für IT-Sicherheit eröffnet

Institut hatte Sicherheitslücken beim DECT-Standard angemahnt. Das CASED, ein Forschungszentrum für IT-Sicherheit in Darmstadt, ist offiziell eröffnet worden. Das "Center for Advanced Security Research Darmstadt" legt Kompetenzen der TU Darmstadt, des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie und der Hochschule Darmstadt zusammen.

Datenschützer: Neues Gesetz sieht Surfprotokollierung vor

Brisante Passage in Gesetzentwurf zur Informationstechnik des Bundes. Datenschützer kritisieren einen neuen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Schäuble, der Anbietern von Webseiten erlauben soll, das gesamte Surfverhalten der Nutzer aufzuzeichnen. Selbst die umstrittene Vorratsdatenspeicherung sieht das nicht vor.
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BSI darf gesamte Bürgerkommunikation mit Behörden abhören

Bundesdatenschützer Schaar: Neue Befugnisse gehen zu weit. Bundesdatenschützer Peter Schaar hat die neuen Befugnisse der IT-Sicherheitsbehörde BSI als zu weitgehend bezeichnet. Er kritisiert die Ermächtigung des Bundesamtes, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation aller Unternehmen und Bürger mit Bundesbehörden abzuhören und auszuwerten.

Bürgerpost De-Mail startet in Friedrichshafen

Deutsche Telekom und Bundesinnenministerium vereinbaren Testlauf. Das Innenministerium und die Deutsche Telekom testen ab Mitte 2009 mit United Internet, Banken und Versicherungen die neue rechtsverbindliche De-Mail. Die Projektpartner haben ein Pilotprojekt in Friedrichshafen vereinbart.

Datenschützer besucht Erotikfirma

Erotikunternehmer hatte 17 Millionen T-Mobile-Kundendaten auf seinem Computer. Im Skandal um den Diebstahl von 17 Millionen T-Mobile-Kundendaten ist der rheinland-pfälzische Landesdatenschützer aktiv geworden. Behördenvertreter besuchten am 8. Oktober 2008 den Erotikunternehmer Tobias Huch in Mainz, der seit zwei Jahren im Besitz der kompletten Datenbank sein will.

BSI kritisiert Werbung für Google Chrome

"Nullnummer als Beta für die breite Öffentlichkeit". Mit einer Art Warnung vor Googles Browser Chrome hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für viele Diskussionen gesorgt. Das Amt kritisiert aber in erste Linie, dass Google den komplett neuen Browser direkt auf der eigenen Homepage bewirbt, ohne vor den Gefahren zu warnen, die eine Betaversion mit sich bringt.

Berliner Zeitung: Bundesamt für Sicherheit warnt vor Chrome

Betaversion nicht für den allgemeinen Gebrauch geeignet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor dem Google-Browser Chrome. Das zumindest meldet die Berliner Zeitung vorab. "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", zitiert die Zeitung BSI-Sprecher Matthias Gärtner. Es handelt sich derzeit um eine Betaversion.

Datenschützer will Meldepflicht für Datenlecks in Firmen

BSI fordert Firmen zur Löschung nicht mehr benötigter Daten auf. Vor dem Hintergrund eines schweren Falls des Diebstahls von Bank- und Bezahldaten in den USA will der deutsche Bundesdatenschützer eine Meldepflicht für Unternehmen bei Datenpannen und -missbrauch durchsetzen. In den USA gebe es bereits eine Pflicht für Firmen, Spionageangriffe in Netzwerke und den Verlust von Kundendaten öffentlich zu machen.

Plattformübergreifender Kolab-Client auf dem LinuxTag

BSI zeigt Windows- und MacOS-X-Versionen von Kontact. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) führt auf dem LinuxTag 2008 in Berlin die Linux-Software Kontact unter Windows und MacOS X vor. Die Portierung durch das KDE-Projekt wurde vom BSI vorangetrieben.

BSI ersetzt Microsoft Office durch StarOffice

Rund 500 PCs des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik umgestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt auf Suns kommerzielle OpenOffice.org-Variante StarOffice, die auf den rund 500 PCs der Bonner Behörde Microsoft Office als Standard-Office-Suite ablöst.
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OmniVision stellt Kamera-Sensor-Technik auf den Kopf

Backside Illumination soll Bildqualität verbessern. Der Sensorhersteller OmniVision hat mit OmniBSI eine neue Sensorarchitektur für die digitale Fotografie vorgestellt. Anders als bisherige CMOS-Sensoren nutzt die neue Technik rückwärtige Belichtung, englisch backside illumination (BSI) genannt. Damit soll die Bildqualität verbessert werden und zugleich ein Abstand von 0,9 Mikrometern zwischen den Pixeln möglich werden.

Bundesregierung will massiv gegen Wirtschaftsspione vorgehen

Personalaufstockung geplant. Wirtschaftsspionage findet nicht nur über Agenten statt - vielmehr gibt es auch eine rege Ausforschung von Firmenrechnern, um den Unternehmen ihre Geheimnisse zu entlocken. Die Bundesregierung will nun die Abwehr gegen die Wirtschaftsspionage verstärken und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als koordinierende Zentralstelle für Wirtschaftsspionage besser ausstatten. Dazu sollen vor allem mehr Mitarbeiter eingestellt werden.
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Polizei nimmt digitale Fingerabdrücke

Online-Abgleich mit den Datensätzen des Bundeskriminalamtes. Der Hersteller von Fingerabdruckscannern Cross Match Technologies hat 250 Einzelfingerscanner an die hessische Polizei geliefert. Damit sollen die Fingerabdrücke von unbekannten Personen oder Menschen, die ohne Ausweis unterwegs sind, genommen werden, um eine Schnellidentifikation zu ermöglichen.

Identifizierung per Stimme ersetzt PIN und Kennwörter

Zugriffsberechtigung am Telefon per Stimmerkennung. T-Com hat mit VoiceIdent eine Lösung zur Zugriffsberechtigung vorgestellt, die per Stimmerkennung am Telefon arbeitet. Nach dem Willen der T-Com werden damit PIN und Kennwörter für eine Anmeldung am Telefon überflüssig. Das Biometrie-Verfahren kann von Dienstleistern ab sofort eingesetzt werden, um Telefon-Banking oder den elektronischen Einkauf sicherer und komfortabler zu machen.

Sicherheitsanalyse von Windows Communication Foundation

Handlungsempfehlungen und eine Beispiel-Implementierung des BSI verfügbar. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat jetzt eine Sicherheitsanalyse von Microsofts Kommunikationsplattform "Windows Communication Foundation" (WCF) alias Indigo durchgeführt. Zudem wurde eine praxisorientierte Beispielanwendung zur sicheren Nutzung der WCF-Sicherheitsfunktionen erarbeitet und zusätzlich erforderliche Sicherheitsmaßnahmen abgeleitet.

BOSS 2.0 - BSI aktualisiert freie Netzwerk-Sicherheits-CD

Verbesserte, kostenlose Software zur organisationsweiten Sicherheitsüberprüfung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Version 2.0 seiner "BSI OSS Security Suite" (BOSS) getauften, als Open Source freigegebenen Prüfsoftware für Netzwerksicherheit veröffentlicht. Neben Netzwerk-Sicherheitsaudits ermöglicht BOSS V 2.0 jetzt auch die zentrale Verteilung und Konfiguration der Sicherheitssoftware auf den Linux-Clients im Netzwerk.

Plextor plant Löschgerät für CDs und DVDs

Laufwerk "Plexeraser" kommt im September 2006 auf den Markt. Auf einer japanischen Webseite ist ein erstes Bild eines Geräts von Plextor aufgetaucht, das die Daten auf CDs und DVDs nachhaltig zerstören soll. Plextor bestätigte gegenüber Golem.de, dass das Unternehmen ein derartiges Produkt auf den Markt bringen will, verriet aber noch nicht, wie es funktionieren soll.

IT-Sicherheit - BSI fordert bessere Frühwarnsysteme

Forschungsanstrengungen in IT-Sicherheit müssen ausgeweitet werden. Die Computerindustrie müsse ein stärkeres Augenmerk auf das Thema Sicherheit richten, meint Dr. Udo Helmbrecht, der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sowohl die Wirtschaft als auch die Verwaltung setze stark auf Computertechnik, so dass ein störungsfreier Einsatz besonders wichtig ist. Daher müsste stärker im Bereich der IT-Frühwarnsysteme geforscht werden.

Digitaler Polizeifunk mit einfachen Mitteln abhörbar?

Sichere Endgeräte erst noch in der Entwicklung. Eigentlich wurde der Tetra-Digitalfunk stets als abhörsicher angepriesen, doch nun melden sich Experten zu Wort, dass dies revidiert werden müsse. Nach Stichproben in deutschen Ballungsgebieten, in denen bereits probeweise entsprechende Netze errichtet wurden, konnten sie einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge mit Funkscanner, Notebook und Entschlüsselungssoftware bewaffnet, die Kommunikation mithören.

Computerviren zur Fußball-WM

Interessante Mails verlocken zum sorglosen Anhangöffnen. Auf dem 7. Datenschutzkongress in Berlin warnte Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vor der Verbreitung von Viren und anderen Schadprogrammen zur Fußball-Weltmeisterschaft.

BSI veröffentlicht den Behördendesktop ERPOSS4

Debian-basiertes Linux-System mit Support von Credativ. Auf dem LinuxTag 2006 in Wiesbaden zeigt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seinen neuen Behördendesktop "ERPOSS4". Mit dem Projekt ERPOSS (Erprobung Open Source Software) will das BSI die Voraussetzung für den Einsatz von Open Source und freier Software in Behörden und Verwaltungen schaffen.

Bundesinnenminister Schäuble rügt IT-Industrie und -Anwender

Schäuble fordert die Übernahme von Produktverantwortung. Sorglose Internetanwender, aber auch die IT-Industrie müssen sich von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble anlässlich des zweiten Gipfels zur Sicherheit in der Informationsgesellschaft der Initiative "Deutschland sicher im Netz" harte Worte gefallen lassen. Unternehmen sollen Verantwortung für die Sicherheit der von ihnen ausgelieferten Produkte übernehmen, sagte Schäuble insbesondere in Richtung Open Source.

Bürger-CERT warnt vor Gefahren im Netz

BSI betreibt Bürger-CERT zusammen mit der Bitkom-Tochter Mcert. Bürger hatten bislang kaum eine Möglichkeit, unabhängige Informationen von Experten zu Würmern, Viren und Softwarelücken im Internet zu finden. Mit dem Bürger-CERT will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Abhilfe schaffen.

Testphase für elektronische Gesundheitskarte gestartet

Datensicherheit und Datenschutz sollen gewährleistet sein. Die Gesellschaft gematik hat das Testlabor für die Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte, die die Versichertenkarte ablösen soll, nun in Betrieb genommen. Außerdem wurden die Spezifikationen der Karte nun öffentlich gemacht.

Bericht: Bundeswehr stoppt Blackberry-Beschaffungsauftrag

Großauftrag an T-Mobile soll wegen Sicherheitsbedenken storniert werden. Die Bundeswehr soll einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge die Beschaffung von Blackberrys für die politische und militärische Führungsebene gestoppt haben. Die zum mobilen Abruf von E-Mails, Aufgaben und Terminen konzipierten Geräte des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM) sollten ursprünglich über T-Mobile beschafft werden.

Sicherheitssoftware in Deutschland mit geringer Verbreitung

Deutsche Onliner beim Online-Einkauf Spitze, aber recht unbesorgt. Nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forrester sind im internationalen Vergleich die deutschen Internetanwender in puncto Einsatz von Sicherheitssoftware nicht besonders gut weggekommen: Nur 6 Prozent setzten fünf verschiedene Arten von Sicherheitsprodukten ein, während dies 19 Prozent der Online-Nutzer im Durchschnitt der untersuchten Länder tun.

BSI: IT-Schutzmaßnahmen gerade noch ausreichend

Erster Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Die Bedrohung durch IT-Schädlinge wie Computerviren, Würmer und Spam wird in Zukunft weiter ansteigen. Die bestehenden Schutzmaßnahmen seien heute gerade noch ausreichend, müssen aber für einen ausreichenden Schutz weiter verbessert werden, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem ersten Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland.

Schily stellt nationalen Plan für IT-Sicherheit vor

Krisenreaktionszentrum IT wird im BSI eingerichtet. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat heute den "Nationalen Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen" (NPSI) vorgestellt. Die IT-Sicherheitsstrategie geht auf einen Grundsatzbeschluss des Bundeskabinetts vom 13. Juli 2005 zurück und soll jetzt umgesetzt werden, um das Niveau der IT-Sicherheit in Deutschland zu steigern.

Bundesregierung wirbt für Open Source

"Open Source ist herkömmlicher Software längst ebenbürtig". Es kann sich für mittelständische Betriebe lohnen, ihre IT auf freie Software umzustellen, denn für viele Anwendungen bedarf es keiner proprietären Programme, so die Initiative "Mittelstand sicher im Internet", hinter der das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sowie das Bundesministerium des Inneren (BMI) stehen.

Kostenlose Sicherheitsüberprüfung für Windows-PCs

Sicherheits-Truck tourt durch Deutschland; Sicherheits-Check bei PC-Händlern. Die Initiative "Deutschland sicher im Netz" führt den zur CeBIT 2005 erprobten Sicherheits-Check für Windows-Rechner nun deutschlandweit durch und startet damit am 18. Juli 2005 in Berlin. In den folgenden Monaten ist die Initiative in mehreren deutschen Städten vor Ort, wo Computerbesitzer ihre PCs auf ausreichende Online-Sicherheit hin überprüfen lassen können. Es ist vorgesehen, diese Sicherheitsüberprüfung auch von PC-Fachhändlern vornehmen zu lassen.

BOSS: Kostenlose Software des BSI prüft Netzwerke

BSI Open Source Security Suite nutzt Nessus und SLAD. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt mit BOSS eine freie Software für eine Sicherheitsüberprüfung von Systemen im Netzwerk zur Verfügung. Bei der BSI Open Source Security Suite, kurz BOSS, handelt es sich um einen Nessus-basierten Netzwerk-Scanner mit deutschsprachiger grafischer Oberfläche.

Entwarnung: Kein neues Futter für Nazi-Spam-Wurm

Sober.P findet keinen neuen Programmcode auf den betreffenden Domains. Eine befürchtete Mutation des Wurms Sober.P wird vorerst nicht eintreten. Seit dem Pfingstwochenende sorgte eine durch Sober.P ausgelöste Welle rechter Spam-Propaganda vor allem bei zahlreichen deutschen Nutzern für überfüllte Postfächer. Am heutigen 23. Mai 2005 endet zwar der Spam-Versand, aber nun versucht der Wurm, Programmcode nachzuladen - bisher allerdings ohne Erfolg.

Ende der Nazi-Spam-Welle absehbar - was kommt danach?

Trojanisches Pferd lädt am Montag neuen Programmcode. Seit dem Pfingstwochenende sorgt eine Welle rechter Spam-Propaganda nach wie vor für überfüllte Postfächer. Wenn es nicht die Spam-Nachrichten selbst sind, verursachen die Rückläufer á la "Delivery Failure" eine entsprechende Netzlast. Dieser Spuk wird am Montag, dem 23. Mai 2005, endlich ein Ende finden, allerdings könnte dann ein neuer Angriff bevorstehen.