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Bis zum Ransomware-Angriff:
"Wir haben uns immer für sicher gehalten"

Im Februar wurde Klopotek Opfer eines Ransomware-Angriffes. Der CTO gibt Einblicke, wie das Unternehmen damit umgegangen und sogar gestärkt aus der Situation hervorgegangen ist.
/ Moritz Tremmel
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Ein Ransomwarebefall (Bild: Michael Geiger/Unsplash)
Ein Ransomwarebefall Bild: Michael Geiger/Unsplash

Bis zu dem Ransomware-Vorfall habe er sein Unternehmen eigentlich immer als sicher aufgestellt angesehen, sagt Peter Karwowski, Deputy CEO und CTO der Klopotek AG. Man habe die europäischen ISO-Normen erfüllt sowie laufend entsprechende Sicherheitsprüfungen durchgeführt. In den USA habe man zudem eine Cybersicherheitsversicherung abgeschlossen, eine in Deutschland stand kurz vor dem Abschluss. "Die Versicherungen stellen ja selbst auch noch mal Anforderungen an die Sicherheit, damit die Versicherung überhaupt gilt,"sagte der CTO bei einem Media Roundtable der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation (DCSO). "Das alles war unser Maßstab für Sicherheit, den wir komplett erfüllen konnten." Doch dann kam der 19. Februar 2022 und änderte seine Perspektive auf Sicherheit schlagartig.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Softwarehersteller mit seinen 150 Angestellten hin zu einem Serviceprovider entwickelt und vertreibt seine Verlagssoftware mittlerweile auch als einen Dienst in der eigenen Cloud – mit drei Rechenzentren. Über die Software wird nahezu alles abgewickelt, was mit Autoren- und Kundenmanagement zu tun hat, dazu kommt die Titelplanung und Titelherstellung. Zu den hiesigen Kunden gehören Holtzbrinck, Beck und Bundesanzeiger.

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