Abo
  • Services:

OmniVision stellt Kamera-Sensor-Technik auf den Kopf

Backside Illumination soll Bildqualität verbessern

Der Sensorhersteller OmniVision hat mit OmniBSI eine neue Sensorarchitektur für die digitale Fotografie vorgestellt. Anders als bisherige CMOS-Sensoren nutzt die neue Technik rückwärtige Belichtung, englisch backside illumination (BSI) genannt. Damit soll die Bildqualität verbessert werden und zugleich ein Abstand von 0,9 Mikrometern zwischen den Pixeln möglich werden.

Artikel veröffentlicht am , yg

Bei BSI wird die bisherige CMOS-Technik auf den Kopf gestellt. Herkömmliche Sensoren werden von vorn (front side illumination, kurz FSI) belichtet. Dabei ist die Menge an Licht, die auf den Sensor trifft, begrenzt. Diese Begrenzung lässt sich dabei teilweise auf Metalle und nichtleitende Schichten zurückführen, die der Sensor benötigt, um Photonen in Elektronen und damit in ein digitales Bild umzuwandeln.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho

Umgekehrt bei BSI: Was bislang die Rückseite des Sensors darstellte, wird hier zu dem photosensitiven Teil, der das Licht einfängt. Mit anderen Worten: Bei BSI ist die Abfolge der Schichten einfach umgedreht. Nun liegen die Metall- beziehungsweise die nichtleitenden Schichten unter dem Sensor und geben damit einen möglichst direkten Weg auf den Sensor frei. Beim FSI-Ansatz dagegen wird Licht oft durch die Metallschichten blockiert oder abgelenkt und damit die Fülldichte der Pixel reduziert. Zudem kann es zu Problemen wie Pixelüberlagerung kommen.

Die neue Architektur soll laut OmniVision eine Reihe an Leistungsverbesserungen gegenüber FSI liefern: Da das Licht direkt auf die Siliziumschicht trifft, wird unter anderem die Empfindlichkeit erhöht und die Pixelfehlerrate reduziert. Flachere Objektivkonstruktionen sollen ebenfalls möglich werden.

OmniVision hat die OmniBSI-Architektur in Zusammenarbeit mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Corporation (TSMC) entwickelt. Derzeit zeigt der Hersteller einen 8-Megapixel-BSI-Kamerachip, erste Muster sollen ab Juni 2008 zur Verfügung stehen. Zum Preis machte Omnivision keine Angaben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

:-) 27. Mai 2008

Du übersiehst, dass ja nicht nur die Sensorelemente kleiner geworden sind, sondern auch...

It's me, Mario 27. Mai 2008

Also Sensor ist nicht wirklich eine Bezeichnung für Lichtempfindlichkeit, für das ist ja...

daIMP 27. Mai 2008

seit wann ist denn BSI neu? Für Digitalkameras vielleicht.

Back... 27. Mai 2008

Mal abgesehen von den wieder sinnlos gesteigerten Megapixeln, sehe ich in diesen Sensor...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /