• IT-Karriere:
  • Services:

Testphase für elektronische Gesundheitskarte gestartet

Datensicherheit und Datenschutz sollen gewährleistet sein

Die Gesellschaft gematik hat das Testlabor für die Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte, die die Versichertenkarte ablösen soll, nun in Betrieb genommen. Außerdem wurden die Spezifikationen der Karte nun öffentlich gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,

Durch den Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Dr. Udo Helmbrecht, wurden zudem Prüfstandards zur Sicherheitsabnahme der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und des elektronischen Heilberufsausweises (HBA) an das Bundesgesundheitsministerium übergeben.

Stellenmarkt
  1. Universität zu Köln, Köln
  2. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, München

Dazu Dr. Helmbrecht: "Beide Kartensysteme sind entscheidende Bausteine für die Sicherheit der neuen Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen. Ihre hohe Sicherheitsfunktionalität und -qualität leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erfüllung der hohen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz für das Gesamtprojekt."

Versicherte erhalten die Gesundheitskarten und die Mediziner die so genannten Heilberufsausweise (HBA, auch Health Professional Cards, HPC genannt). In der Arztpraxis stecken Patient und Mediziner beide Chipkarten in Schreib-/Lesestationen und geben dann ihre persönlichen Identifikationsnummern (PINs) ein. Erst dann lassen sich die medizinischen Daten einsehen. Außerdem sollen über Patiententerminals Versicherte mit Karte und PIN auf die zu ihrer Person gespeicherten Daten zugreifen können.

Mit der Fertigstellung und Veröffentlichung der IT-Sicherheitsprüfstandards (Schutzprofile) für eGK und HBA können Karten und Lesegeräte produziert werden. Außerdem können die Anbieter dieser Technik so überhaupt erst beim BSI Anträge zur Zertifizierung ihrer Produkte stellen. Die Sicherheitszertifzierung ist eine maßgebliche Voraussetzung zur Abnahme dieser Produkte.

Ab 2006 sollen alle Krankenversicherten über eine elektronische Gesundheitskarte verfügen. Es handelt sich dabei um das weltgrößte Telematikprojekt mit 82 Millionen Teilnehmern. Die schrittweise Einführung sieht zuerst die verpflichtende Anwendung für elektronische Rezepte vor. Danach sollen schrittweise die freiwilligen Anwendungen, beginnend mit der Arzneimitteldokumentation und den Notfalldaten, getestet werden. Die Karte soll einen verpflichtenden administrativen Teil und einen freiwilligen medizinischen Teil umfassen, wobei die Versicherungsangaben einschließlich der Angaben zum Zuzahlungsstatus und die Berechtigung, im europäischen Ausland behandelt zu werden, sowie die papierlose Übertragung eines Rezepts zum verpflichtenden Teil gehören sollen.

Über den medizinischen Teil hat der Patient die Datenhoheit und darf entscheiden, ob eine Dokumentation der eingenommenen Arzneimittel, Notfallinformationen, aktuelle Diagnosen und Ärtzebriefe, eine so genannte Patientenquittung und ggf. ein Hinweis auf eine Patientenverfügung mitgespeichert werden sollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,59€
  2. 8,99€

Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla - Fazit

Im Video stellt Golem.de das Action-Rollenspiel Assassins's Creed Valhalla vor, das Spieler als Wikinger nach England schickt.

Assassin's Creed Valhalla - Fazit Video aufrufen
Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Nutzer beklagen Netzabbrüche beim iPhone 12
  2. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  3. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler

Macbook Air mit Apple Silicon im Test: Das beste Macbook braucht kein Intel
Macbook Air mit Apple Silicon im Test
Das beste Macbook braucht kein Intel

Was passiert, wenn Apple ein altbewährtes Chassis mit einem extrem potenten ARM-Chip verbindet? Es entsteht eines der besten Notebooks.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Apple Macbook Air (2020) im Test Weg mit der defekten Tastatur!
  2. Retina-Display Fleckige Bildschirme auch bei einigen Macbook Air
  3. iFixit Teardown Neue Tastatur macht das Macbook Air dicker

    •  /