Abo
  • Services:

Sicherheitssoftware in Deutschland mit geringer Verbreitung

Deutsche Onliner beim Online-Einkauf Spitze, aber recht unbesorgt

Nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forrester sind im internationalen Vergleich die deutschen Internetanwender in puncto Einsatz von Sicherheitssoftware nicht besonders gut weggekommen: Nur 6 Prozent setzten fünf verschiedene Arten von Sicherheitsprodukten ein, während dies 19 Prozent der Online-Nutzer im Durchschnitt der untersuchten Länder tun.

Artikel veröffentlicht am ,

Sieben Prozent aller Anwender wissen hier zu Lande nicht, ob sie irgendeine Art von Sicherheitssoftware einsetzen. Demzufolge verwenden deutsche Internetnutzer im Schnitt weniger Sicherheitsprodukte als in den USA, Großbritannien oder Kanada: Rund 43 Prozent haben nur zwei oder weniger Programme dieser Kategorie auf ihren Rechnern installiert.

Stellenmarkt
  1. TLI Consulting GmbH, Nürnberg, Hannover, Berlin, Erlangen
  2. BWI GmbH, verschiedene Standorte

Unter Sicherheitssoftware klassifiziert Forrester neben Antiviren- und Firewall-Software auch Spam-Blocker und Anti-Spy-Software sowie Zugangsschutz-Software für Jugendliche. Unter den verschiedenen Sorten von Sicherheitssoftware ist die Antivirensoftware die am häufigsten eingesetzte. 84 Prozent aller Nutzer verwenden sie. Firewall-Programme sind mit 70 Prozent ebenfalls weit verbreitet, während E-Mail-Filterprogramme und Spam-Blocker gerade einmal von der Hälfte verwendet werden. Anti-Spyware setzen nur 43 Prozent ein, Content-Filter gerade einmal 9 Prozent. Zwei Prozent haben den Studienergebnissen nach gar keine Sicherheitsprogramme.

Im Rahmen der Studie untersuchte man neben der Software-Sicherheitsausstattung auch andere Themen rund um die Computersicherheit, darunter die Einstellung zum Onlineshopping unter dem Sicherheitsaspekt: Deutsche Anwender sind im internationalen Vergleich beim Shopping im Internet weniger stark hinsichtlich potenzieller Sicherheitsrisiken besorgt: 61 Prozent geben an, hier "besorgt" zu sein. Im internationalen Vergleich liegt dieser Wert bei 72 Prozent.

Rund die Hälfte (45 Prozent) der Befragten ist sich nicht sicher, ob sie online vor Kreditkartenmissbrauch geschützt sind. Den Schutz ihrer persönlichen Daten bezweifeln 78 Prozent. Eine große Mehrheit, 85 Prozent, ist der Meinung, dass Online-Händler zu wenig für den Schutz ihrer Kunden tun.

Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass die deutschen Internetanwender ausgeprägte Online-Shopping-Muffel sind, im Gegenteil: Nur 10 Prozent der Befragten gaben an, in dieser Weihnachtssaison nicht online einzukaufen.

Informationen zur Computersicherheit versuchen hiesige Internetnutzer wie auch in den anderen untersuchten Ländern vorrangig von Freunden, Bekannten und Kollegen zu bekommen. 79 Prozent suchen hier nach Rat. Eine Sonderstellung nehmen in Deutschland aber Fachartikel im Internet ein: Sie rangieren mit 71 Prozent an zweiter Stelle, während sie international das Schlusslicht bei der Quelle für Informationen bilden.

Die Untersuchung wurde bei über 4.700 Internetnutzern in Deutschland, den USA, Großbritannien und Kanada im Oktober und November 2005 durchgeführt.

Eine Anfang 2005 veröffentlichte und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Auftrag gegebene Umfrage zeigte für Deutschland, dass 25 Prozent der deutschen Internetnutzer keinen Virenscanner nutzen und die Hälfte ohne Firewall surft. 90 Prozent der befragten Nutzer gaben allerdings an, sehr wohl zu wissen, dass ihr PC über das Internet einer Gefahr ausgesetzt ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 3,43€
  3. 34,99€
  4. 4,99€

Fragrüdiger 26. Nov 2005

Hm, deine Art von Getrolle (wohl Name als auch Beitrag) waren mal vor 5 Jahren aktuell...

core2 24. Nov 2005

Ich brauch keinen, weil ich genau weiss, wer mir schreibt, der Rest wird gelöscht.

shalalalalala 24. Nov 2005

Da muss ich Dir einmal völlig recht geben :) Ich habe hier zwei Rechner, die...

Kosh 24. Nov 2005

Nein, elitär! - Das war es doch, was du hören wolltest? Linux-User sind nicht in...


Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
Echo Wall Clock im Test: Ach du liebe Zeit, Amazon!
Echo Wall Clock im Test
Ach du liebe Zeit, Amazon!

Die Echo Wall Clock hat fast keine Funktionen und die funktionieren auch noch schlecht: Amazons Wanduhr ist schon vielen US-Nutzern auf den Zeiger gegangen - im Test auch uns.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Echo Link und Echo Link Amp kommen mit Beschränkungen
  2. Echo Wall Clock Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder
  3. Echo Wall Clock Amazon stoppt Verkauf der Alexa-Wanduhr wegen Technikfehler

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


      •  /