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Polizei nimmt digitale Fingerabdrücke

Online-Abgleich mit den Datensätzen des Bundeskriminalamtes. Der Hersteller von Fingerabdruckscannern Cross Match Technologies hat 250 Einzelfingerscanner an die hessische Polizei geliefert. Damit sollen die Fingerabdrücke von unbekannten Personen oder Menschen, die ohne Ausweis unterwegs sind, genommen werden, um eine Schnellidentifikation zu ermöglichen.
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Mit Hilfe der Technik, die seit Anfang März 2007 in Hessen im Einsatz ist, kann die Polizei die gewonnenen Daten online mit mehr als 32 Millionen Datensätzen des Bundeskriminalamtes abgleichen.

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Der Einzelfingerscanner vom Typ L SCAN 100 erstellt Aufnahmen von einzelnen flachen Fingerabdrücken mit 8 Bit sowie 256 Graustufen und bietet eine Live-Bildanzeige während der Aufnahme. Dabei wird ein aktiver Bildbereich von 30,5 mm x 30,5 mm abgedeckt. Die Scanauflösung liegt bei 500 ppi, die Abweichung beträgt laut Datenblatt maximal ein Prozent bzw. 19,7 Punkte pro Millimeter.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Scanner für das Erfassen von Fingerabdrücken für den elektronischen Reisepass zertifiziert.

Ein internes oder externes Stromrichtermodul ist nicht erforderlich, der Scanner wird über USB-2.0-Schnittstelle gespeist – PC oder USB-2.0-Verbindung mit eingebauter Stromversorgung reichen für Scanner-Stromversorgung aus. Der Scanner misst 8,1 cm x 8,6 cm x 16,5 cm und wiegt 520 Gramm.

Die Einzelfingerscanner vom Typ L SCAN 100 kommen unter anderem bereits in einem groß angelegten Wählerregistrierungsprogramm im Kongo sowie beim künftigen elektronischen Pass in Deutschland zum Einsatz.


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