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BSI ersetzt Microsoft Office durch StarOffice

Rund 500 PCs des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik umgestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt auf Suns kommerzielle OpenOffice.org-Variante StarOffice, die auf den rund 500 PCs der Bonner Behörde Microsoft Office als Standard-Office-Suite ablöst.
/ Jens Ihlenfeld
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Im BSI werden derzeit die Betriebssysteme Windows XP und Debian GNU/Linux zu etwa gleichen Teilen auf den Arbeitsplatzrechnern eingesetzt. Um Microsoft Office auf Linux-basierten Systemen einsetzen zu können, wurde beim BSI bisher die auf Wine basierende Software Crossover Office genutzt.

Doch das war nur eine Übergangslösung. Mittlerweile steht das BSI kurz vor dem Abschluss der Migration auf StarOffice. Suns kommerzielle Ausgabe von OpenOffice.org wurde wegen des herstellernahen Supports gewählt, teilte Sun mit, und um Unterstützung im Bereich Patchmanagement zu erhalten.

Da mit dem Wechsel auf das neue Programm auch ein Umstieg auf das offene Dateiformat ODF einherging, mussten auch zahlreiche hausinterne Dokumentenvorlagen umgestellt werden. Die Erfahrungen sind dabei durchaus positiv: "Ab und zu passiert es natürlich noch, dass ODF-Dateien an Personen verschickt werden, die mit Microsoft Office arbeiten und nur Unverständnis zurückkommt" , erklärt Marc Schwis vom BSI, "aber unser Standard-Versandformat ist ohnehin PDF, in das man aus StarOffice wesentlich komfortabler exportieren kann, als das früher möglich war."


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