• IT-Karriere:
  • Services:

BSI kritisiert Werbung für Google Chrome

"Nullnummer als Beta für die breite Öffentlichkeit"

Mit einer Art Warnung vor Googles Browser Chrome hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für viele Diskussionen gesorgt. Das Amt kritisiert aber in erste Linie, dass Google den komplett neuen Browser direkt auf der eigenen Homepage bewirbt, ohne vor den Gefahren zu warnen, die eine Betaversion mit sich bringt.

Artikel veröffentlicht am ,

Es sei fraglich, dem Bürger eine Betaversion ohne entsprechende Hinweise zur Vorsicht in einer "so werbewirksamen Positionierung" anzubieten, sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner. "Browser sind immerhin Schlüsselkomponenten für sensitive Anwendungen, etwa beim Onlinebanking, oder beim Einkauf im Internet."

Stellenmarkt
  1. Bank-Verlag GmbH, Köln
  2. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel

Zwar sei es nichts Neues, dass Betaversionen grundsätzlich nicht für den allgemeinen Gebrauch bestimmt seien. Und alle Hersteller, Microsoft, Mozilla und andere, stünden in der Verantwortung, potenziellen Nutzern entsprechende Hinweise zu geben. "Aber bei Chrome handelt es sich etwa im Gegensatz zu Microsoft Internet Explorer um ein ganz neues Produkt, eine Nullnummer", weshalb besondere Vorsicht geboten sei.

Eine offizielle Warnung zum Gebrauch von Chrome habe das BSI aber eigentlich nicht herausgegeben, so Gärtner über die Position der Behörde. "Wir haben aber überlegt, ob wir über das Bürger-CERT warnen", sagte er. Das Bürger-CERT ist ein Computer Emergency Response Team des BSI, das die Einwohner und kleine Unternehmen über Viren, Würmer, Bedrohungen und Sicherheitslücken informieren und warnen soll.

In der Washington Post hatten Bundesdatenschützer Peter Schaar und Jane Horvath, Senior Privacy Counsel bei Google, darüber gestritten, ob das BSI eine offizielle Warnung vor Chrome ausgesprochen habe oder nicht. "Man muss sagen: Eigentlich hatten beide recht", so Gärtner.

Zugleich biete Chrome "vielversprechende Ansätze, wie den quelloffenen Code. Positiv sei auch die Isolierung von Tabs als einzelne Prozesse, wie dies auch im Internet Explorer 8 vorgesehen ist, so Gärtner, der dies ausdrücklich positiv wertet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)
  2. (u. a. Acer KG241P 144-Hz-Monitor für 159€)
  3. (aktuell u. a. Mushkin Pilot-E 2 TB für 219,90€ + Versand)
  4. (u. a. GTA 5 - Premium Online Edition für 12,99€ und Devil May Cry 5 für 20,99€)

Urheberrecht... 15. Mär 2009

Ist Chrome nicht opensource? Oder soll es werden? Im Zweifelsfall die Spionagefunktionen...

Fokko 15. Mär 2009

ACK. Und ohne M$.

mules 17. Sep 2008

Naja: Eine Desktop-Anwendung für den Endkunden und sogenannte Tools für die Angestellten...

mules 16. Sep 2008

Was redet Ihr alle einen Stuss. Natürlich ist es eine Nullnummer, oder ist Chrome vorher...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

    •  /