
Der Linux-Kernel soll ein eigenes Teilsystem für KI-Beschleuniger erhalten. Einige Entwickler der Linux-Grafiktreiber halten das aber für eine sehr schlechte Idee, immerhin seien die Unterschiede zu GPUs minimal.

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

Das auf die Erstellung von leichtgewichtigen VMs für Container-Umgebungen spezialisierte Open-Source-Projekt Kata Containers hat Version 1.5 veröffentlicht. Die neue Ausgabe bietet Unterstützung für den Firecracker-Hypervisor von Amazon und IBM z-Series.

Microsoft stellt den Update-Dienst für Metadaten in Windows Media Center und Windows Media Player ein. Betroffen sind allerdings nur die älteren Windows-Versionen 7 und 8. Beide Programme werden Dateien weiterhin abspielen können, versichert der Hersteller.

Inflight Entertainment, kurz IFE, ist üblicherweise nur etwas für Anwender ohne Einschränkungen. Benutzbarkeit und Zugänglichkeit stehen oft im Hintergrund. Die US-Fluggesellschaft United will dies mit seiner neuen Boeing 787-10 (Dreamliner) ändern.

Dells neues XPS 13 mit Whiskey-Lake-Chips ist in Europa und Nordamerika als Developer-Edition verfügbar. Ausgeliefert wird der Laptop mit dem aktuellen Ubuntu 18.04 LTS, andere Distributionen sollten ebenfalls gut laufen. Die Geräte kosten zudem etwas weniger als ihre Windows-Pendants.

Mit der Laufzeitumgebung Wine lassen sich Windows-Programme auch unter Linux und anderen freien Systemen starten. In der neuen Version 4.0 stecken Neuerungen wie die Unterstützung für Direct3D 12 und die Grafikschnittstelle Vulkan.

Ein Fehler im Debian-Paketmanager Apt erlaubt es einem Netzwerkangreifer, dem System bösartigen Code unterzuschieben. Debian nutzt für seine Pakete kein HTTPS, was den Bug zumindest schwerer ausnutzbar machen würde.

Mit der iOS-Version 12.1.3 hat Apple zahlreiche Schwachstellen in seinem mobilen Betriebssystem beseitigt. Es werden auch kleinere Fehler in Verbindung mit Carplay und beim neuen iPad Pro behoben.

Microsoft unterstützt Admins bei der Umstellung von Windows 7 auf Windows 10 und versucht, besorgte Anwender zu beruhigen. Eine weitgehende Unterstützung beim Übergang gibt es aber nur für bestimmte Kunden.

Apple hat mit APFS ein neues und modernes Dateisystem für seine Betriebssysteme geschaffen. Linux-Nutzer können darauf aber noch nicht zugreifen. Ein Entwickler erstellt dafür nun aber ein experimentelles Kernel-Modul.

Google möchte die Hardwarebeschleunigung für Videos in Chrome unter Linux nicht unterstützen. Die Linux-Distributionen Fedora und Ubuntu pflegen die Patches nun einfach selbst und liefern Chromium-Builds damit aus.

Ein Kernel-Hacker von Suse hat einen experimentellen Linux-Treiber für das Z-Wave-Protokoll vorgestellt. Seit einigen Monaten entstehen zudem Treiber für das LoRa-Protokoll. Beide Protokolle dienen zur drahtlosen Kommunikation von IoT-Geräten.

Die Linux-Apps in ChromeOS laufen in einer VM, die nun erstmals Zugriff auf die GPU-Beschleunigung der Hardware bekommt. Noch ist das aber auf einige wenige Chromebooks beschränkt. Bei der USB-Unterstützung ist das Team schon etwas weiter.

Let's Encrypt wird in Kürze die Domain-Validierungsmethode TLS-SNI-01 aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht mehr anbieten. Für Nutzer älterer Versionen der Certbot-Software wird das zum Problem - beispielsweise für Debian-Anwender.

Microsoft hat offiziell einen Termin für das Supportende für Windows 10 Mobile bekanntgegeben. Ab Dezember 2019 wird es keine Updates mehr für das Smartphone-Betriebssystem geben. Microsoft rät zum Wechsel auf Android oder iOS.

Das Werkzeug Podman bietet eine Alternative zur Kommandozeile von Docker, allerdings ohne den großen Docker-Daemon verwenden zu müssen. Stattdessen wird direkt auf Kubernetes aufgesetzt, und Podman ist nun eine vollständige Container-Engine.

Windows-10-Nutzer erhalten derzeit ein Updatepaket, das mehrere Monate alt und eigentlich bereits installiert ist. Das Resultat: eine Fehlermeldung. Betroffen sind Geräte, die noch nicht die aktuelle Version 1809 nutzen - was anscheinend einige sind.

Für seine freien Laptops und das kommende Smartphone will Linux-Hersteller Purism einen eigenen Appstore anbieten. Dieser soll das unter anderem von Ubuntu nie erfüllte Konvergenzversprechen umsetzen. Vermutlich werden dafür bestehende Konzepte wiederverwendet.

Auch Android wird in Zukunft seine ersten, reinen 64-Bit-Geräte bieten. Dafür nennt Google seit kurzem neue Anforderungen für App-Entwickler. Verglichen mit Apples iOS-Umstieg 2017 geht Google deutlich behutsamer vor und lässt vor allem der Spieleindustrie extra Zeit.

Mit PostmarketOS arbeitet eine kleine Community an einer Linux-Distribution, die alten Smartphones zu längerer Laufzeit verhelfen soll. Doch laut den Entwicklern sei das Projekt auch eineinhalb Jahre nach dem Start nicht mehr als eine Machbarkeitsstudie. Der Fokus auf unterschiedliche Entwickler soll weiterhelfen.

Paradigmenwechsel bei Microsoft: Cortana und die Textsuche sind in Windows 10 nicht länger eins. So soll die Entwicklung beider Funktionen vorangetrieben werden.

In weniger als einem Jahr wird Microsoft den erweiterten Support von Windows 7 und die Server-Varianten des Systems einstellen. Nutzer der Systeme sollten sich langsam auf einen Ersatz vorbereiten. Sicherheitsupdates wird es bald nicht mehr geben.

Die im Cloud-Einsatz beliebte Datenbank MongoDB hat seit einigen Monaten eine neue Lizenz. Der Hersteller bezeichnet diese als Open Source. Das Team der wichtigen Linux-Distribution Fedora widerspricht nun aber und verbietet die Aufnahme in die eigenen Paketquellen. Ähnliches gilt für RHEL und Debian.

Amazon verkauft den normalen Fire TV Stick mit einer verbesserten Fernbedienung. Damit lässt sich auch die Lautstärke des Fernsehers oder einer Soundbar steuern. Kurzzeitig gibt es die Fire-TV-Fernbedienung einzeln zum halben Preis.

Das Debian-Projekt hat mit den Vorbereitungen für die kommende Version 10 mit dem Codenamen Buster den Freeze-Prozess eingeleitet. Größere Änderungen sind nun nicht mehr möglich, so dass wichtige Funktionen bereits feststehen sollten.

Der Linux-Port von ZFS nutzt keine GPL-kompatible Lizenz. Das wird für die Entwickler nun zum Problem, die bitten, eine Kernel-Schnittstelle von der GPL zu befreien. Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman gibt sich deshalb etwas ungehalten. Schließlich ist das Thema altbekannt.

Ein Team von Intel-Entwicklern versucht erneut, HDR-Unterstützung für Linux umzusetzen. Dazu werden vor allem Änderungen an Wayland und Weston vorgeschlagen. Einigkeit in der Community zum Vorgehen herrscht aber nicht.

Amazon stellt Filme und Serien ohne Abokosten im Stream bereit. Den werbefinanzierten Dienst IMDb Freedive gibt es für Fire-TV-Geräte als kostenlosen Prime-Channel. Die Film- und Serienauswahl ist allerdings sehr begrenzt.

Künftig werden Nutzer von Windows 10 mindestens 7 GByte weniger Speicherkapazität zur Verfügung haben. Das Betriebssystem reserviert sich diese Menge im kommenden Update 19H1, um darauf Updates zu entpacken und temporäre Dateien abzulegen. Das soll die Systemleistung verbessern, verspricht Microsoft.

Nach dem Firmware-Hersteller AMI unterstützt nun auch der Konkurrent Phoenix den Linux Vendor Firmware Service (LVFS). Linux-Nutzer könnten damit schon bald für eine Vielzahl von Geräten einfache Firmware-Updates bekommen.

ChromeOS-Nutzer können seit vergangenem Jahr typische Linux-Anwendungen in dem System von Google verwenden. Diese Crostini genannte Technik öffnet Google nun offenbar mit Einschränkungen auf die Verwendung anderer Linux-Distributionen.

Mit einer bösartigen E-Mail lässt sich der Exchange Server von Microsoft komplett übernehmen, Windows-Systeme können ebenso über ein DHCP-Paket angegriffen und übernommen werden. Diese und weitere Lücken hat Microsoft mit aktuellen Updates geschlossen.

Um eine bessere Übersicht über die Anzahl der Nutzer und Varianten der Linux-Distribution Fedora zu bekommen, will das Team die Nutzer anonymisiert über die Paketverwaltung zählen. Opensuse geht bereits ähnlich vor.

Die Entwickler der Bourne Again Shell des GNU Projekts, kurz Bash, haben Version 5.0 ihrer Software veröffentlicht. Es ist der erste große Versionssprung seit 10 Jahren.

Dank einiger Anpassungen läuft der Mali-GPU-Treiber Panfrost nun standardkonform wie die anderen freien Linux-3D-Treiber. Das ermöglicht die Ausführung von Programmen wie etwa Weston oder auch Kodi.

Mit einem einfachen Skype-Anruf lassen sich trotz PIN-Sperre Fotos, Kontakte und mehr auf einem Android-Smartphone einsehen. Ein Update wurde veröffentlicht, steht aber noch nicht für alle Geräte zur Verfügung.

Linus Torvalds hat die erste Vorabversion von Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der AMDGPU bringt Freesync mit und für das Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber.

Offenbar wegen dauerhaft schlechter Qualität haben sich die Chrome-Entwickler dazu entschieden, den freien Nvidia-Treiber für Linux, Nouveau, über eine Blacklist zu blockieren. Die vorgeschlagenen Lösungen scheinen unterdessen wenig praktikabel.

Samsung hat damit begonnen, in Deutschland das Update auf Android 9.0 alias Pie für das Galaxy Note 9 zu verteilen. Im ersten Schritt sind Anwender dabei, die am Betatest teilgenommen haben. Die übrigen Besitzer Galaxy Note 9 sollten in Kürze folgen.

Als Linus Torvalds sich für seine Unflätigkeit entschuldigte und auch die Linux-Community Verhaltensregeln erhielt, fürchteten viele, die Hölle werde nun zufrieren und die Community schwer beschädigt. Stattdessen ist es eigentlich ganz nett geworden dort.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

Einige Beiträge im öffentlichen Code-Repository von Google zeigen, dass das weiter ominöse Betriebssystem Fuchsia künftig eventuell Android-Apps ausführen soll. Das könnte einen Übergang von Android zu Fuchsia klar erleichtern.

Erstmals im Dezember 2018 konnte Windows 10 einen größeren Marktanteil erzielen, als das mehrere Jahre alte Windows 7 - wenn auch nur sehr knapp. Windows 8.1 und Vista spielen kaum eine Rolle mehr. Generell bleibt das Windows-Ökosystem sehr dominant.

Die bisher im Linux-Kernel neben anderen Techniken als Spectre-Schutz eingesetzten Retpolines sollen schneller werden. Ermöglicht werden soll das mit ganz viel Assembler-Code, wobei aber auch alle indirekten Code-Branches gepatcht werden sollen, nicht nur ausgewählte.

In Linux 4.20 gibt es weitere Patches für Spectre v2, einen verbesserten Block-Layer und ein Framework, das Ausfälle früh erkennen soll. Zudem wurde ein Ersatz für die veraltete Dateistruktur Radix-Tree nach langer Entwicklungszeit aufgenommen.

Die ursprünglich von der NSA entwickelte Chiffre Speck wird im Linux-Kernel nun offiziell durch die Google-Implementierung Adiantum ersetzt. Dem vorausgegangen waren viele Diskussionen, dafür bekommen nun aber auch schwache Android-Geräte eine gute Verschlüsselung.

Die kommende Linux-Version unterstützt eine variable Bildwiederholrate, was AMD in seinem Treiber als Freesync bezeichnet. Genutzt werden kann das per Displayport und HDMI. Patches für die Userspace-Bibliothek Mesa sind ebenfalls in Arbeit.

Oneplus hat für zwei Smartphone-Modelle ein Update auf Android 9 alias Pie veröffentlicht. Mit der Aktualisierung gibt es eine Reihe neuer Funktionen für das Oneplus 5 und 5T; eine Verbesserung bleibt dem Oneplus 5T vorbehalten.

Neben der Sandbox bringt Microsoft für das kommende Windows 10 auch weniger funktionale Neuerungen. Nutzer können im Insider-Build Kaomoji kopieren und sich dadurch in Foren und Chats besser ausdrücken. Außerdem gibt es dort eine Unterkategorie für vielgenutzte andere Symbole.

Corel kann nicht nur Bildbearbeitung: Das Unternehmen kauft die Entwickler von Parallels ein und erweitert damit sein Softwarespektrum um eine recht beliebte Virtualisierungssoftware für MacOS. Die Ankündigung klingt danach, dass Parallels künftig mehr Geld zur Verfügung haben wird.