Microsoft: Ubuntu bietet Support für MS SQL Server

Für den Einsatz des MS SQL Servers auf Linux kooperieren Ubuntu-Distributor Canonical und Microsoft. Gedacht ist das für den Cloud-Einsatz.

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Das Fossa dient als Namensgeber für die Ubuntu-Version 20.04.
Das Fossa dient als Namensgeber für die Ubuntu-Version 20.04. (Bild: Philippe Wojazer/Reuters)

Der Linux-Distributor Canonical hat sich mit Cloud-Hoster Microsoft zusammengetan und beide Unternehmen bieten nun eine offiziell unterstütze Version des Microsoft SQL Servers auf Ubuntu in der Azure Cloud an. Das teilt Canonical in seinem Ubuntu-Blog mit. Erstmals vorgestellt hatte Microsoft die Pläne des Linux-Ports von SQL Server vor mehr als fünf Jahren, auch damals schon ist das Vorhaben von Canonical positiv kommentiert worden.

Zu dem eigentlichen Angebot heißt es nun: "Kunden von Microsoft Azure können vollständig unterstützte Instanzen von SQL Server 2017 oder SQL Server 2019 - Web-, Standard- und Enterprise-Editionen - sowohl auf Ubuntu Pro 18.04 LTS als auch auf Ubuntu Pro 20.04 LTS starten." Bei Ubuntu Pro handelt es sich um eine speziell auf den Cloud-Betrieb zugeschnittene Variante der Linux-Distribution Ubuntu, die zunächst für AWS, später auch für Microsoft Azure und die Google Cloud bereitgestellt worden ist.

Bei dem nun vorgestellten Angebot soll der SQL Server unter anderem von dem genutzten Dateisystem XFS samt Direct I/O und Forced Unit Access (FUA) für eine zuverlässige Synchronisation profitieren. Darüber hinaus kann auch auch Persistent Memory genutzt werden, sofern dies zur Verfügung steht. Integriert ist außerdem die Unterstützung für eine hohe Verfügbarkeit, was mit Hilfe von Corosync und Pacemaker umgesetzt wird.

Mit Ubuntu Pro bietet der Linux-Distributor seinen Kunden bis zu zehn Jahre Updates sowie auch einige Zusatzfunktionen wie den Live-Patch-Dienste für den Kernel, so dass für Kernel-Updates keine Neustarts nötig sind. Für das vorgestellte Angebot des SQL Servers auf Ubuntu Pro in der Azure Cloud bieten Canonical und Microsoft explizit gemeinsame technische Unterstützung und Sicherheitsupdates, wie es in der Ankündigung heißt.

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