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Macbook Pro: Apples Notch-Fix macht aktiven Display-Bereich kleiner

Ein Support-Dokument von Apple beschreibt, wie sich die Notch im neuen Macbook Pro nicht mehr über Anwendungen legt. Elegant ist das nicht.
/ Sebastian Grüner
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Der Notch-Fix beschert dem Macbook Pro wieder einen dicken Bildschirmrand. (Bild: Joseph Angelo Todaro, Twitter)
Der Notch-Fix beschert dem Macbook Pro wieder einen dicken Bildschirmrand. Bild: Joseph Angelo Todaro, Twitter

Der Hardware-Hersteller Apple hat ein Support-Dokument veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , in dem der Konzern beschreibt, wie Nutzer dafür sorgen können, dass sich Menu-Einträge oder Status-Icons von Anwendungen nicht mehr unter die sogenannte Notch der neuen Macbook Pro legen. Bei der Notch handelt es eine Aussparung im eigentlichen Display-Bereich, in der eine Webcam untergebracht ist.

Die von Apple nun offiziell vorgeschlagene Lösung für das beschriebene Problem ist eine bisher nicht bekannte Zusatzfunktion in den App-Einstellungen des Betriebssystems. Diese nennt sich " Scale to fit below built-in camera" , also etwa "skalieren, um unter die eingebaute Kamera zu passen" . Ist diese Option aktiviert, wird dann aber der gesamte Display-Bereich von MacOS skaliert und unterhalb der Notch angezeigt.

Bildschirm wird kleiner dargestellt

Das Macbook Pro erhält dann also einen deutlich sichtbaren dicken Bildschirm-Rahmen, den die Software forciert und damit den nutzbaren Bildschirmbereich verkleinert. Das steht im Gegensatz zu der eigentlichen Idee der Notch, die im Vergleich zu bisher mehr Platz für maximierte Anwendungen auf dem Display verspricht. Erste Käufer der neuen Macbook Pro zeigen das Verhalten der App-Funktion in Videos etwa auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Demnach wird die Skalierung des Displays auch noch beibehalten, wenn die Anwendungen im Hintergrund laufen.

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Das Problem, dass sich die Notch über Inhalte legt, hatten mehrere Käufer des Macbook Pro in Videos gezeigt . In dem Support-Dokument führt Apple die Fehler darauf zurück, dass die Anwendungen noch nicht angepasst seien, was erst noch passieren müsse. Wird die Anwendung entsprechend aktualisiert, ist die Zusatzfunktion in den App-Einstellungen laut Apple nicht mehr verfügbar.

Dass Apps für die Notch extra angepasst werden müssen, erscheint zunächst überraschend. Immerhin ist das von Apple verantwortete MacOS-Betriebssystem selbst für das Zeichnen und Darstellen der Menü-Einträge und Status-Icons in der Menüleiste am oberen Bildschirmrand zuständig. Warum hier eine Darstellung unterhalb der Notch nicht von vornherein einfach unterbunden wird, bleibt unklar.


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