Windows Subsystem für Linux: WSL bekommt USB-Support über Umwege

Nativ unterstützt werden USB-Geräte im WSL zwar noch nicht. Microsoft präsentiert nun aber eine Lösung für die meisten Entwicklungsaufgaben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das WSL unterstützt nun auch USB über IP.
Das WSL unterstützt nun auch USB über IP. (Bild: Pixabay)

Die Unterstützung zur Verbindung von physischen USB-Geräten mit dem Windows Subsystem für Linux (WSL) sei einer der am häufigsten geäußerten Funktionswünsche für die Technik, schreibt Hersteller Microsoft in seinem Windows-Command-Line-Blog. Zwar stehe die Funktion auch weiter nicht nativ bereit, dafür stellt der Hersteller nun aber eine Möglichkeit vor, über die zumindest übliche Entwicklungsszenarien im Zusammenhang mit USB unterstützt werden sollen.

Stellenmarkt
  1. Senior Consultant Anforderungsmanagement (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Wolfsburg
  2. Senior DevOps Engineer (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, München, Wolfsburg
Detailsuche

Dazu gehören etwa das Flashen neuer Firmware auf Arduino-Geräte, der Zugriff auf den Smartcard-Reader oder schlicht weitere Embedded-Entwicklung, bei der die Zielgeräte der eigenen Arbeit meist per USB an den Entwicklungsrechner angeschlossen sind. Möglich gemacht wird die Nutzung von USB im WSL nun über eine von der Community erstellte Umsetzung von USB/IP, also einen Zugriff über das Netzwerk.

Konkret werden die USB-Daten also über die Netzwerk-Schnittstelle übertragen, die Windows und das WSL verbindet. Unter Linux kann USB/IP seit mehr als zehn Jahren bereits genutzt werden. Zur Nutzung in WSL hat das Team hier aber einige Dinge vereinfacht. Allen voran aktiviert der nun von Microsoft gepflegte und für das WSL verwendete Linux-Kernel die Technik standardmäßig. Bisher musste der Kernel dafür selbst gebaut werden.

Windows Subsystem for Linux 2 (WSL 2) Tips, Tricks, and Techniques: Maximise productivity of your Windows 10 development machine with custom workflows and configurations

Zusätzlich zu diesem Linux-Client fehlte aber bisher auch noch ein Windows-Server für das Protokoll. Dazu dient das Community-Werkzeug usbipd-win. Microsoft hat dies um eine Kommandozeilenschnittstelle erweitert, um USB-Geräte unter Windows freizugeben und sich aus dem WSL heraus mit diesen zu verbinden. Weitere Details zur Nutzung sowie auch einen Anleitung findet sich im Wiki des Open-Source-Projekts auf Github.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
Artikel
  1. CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
    CoreELEC/LibreELEC
    Smart-TV mal anders

    Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
    Eine Anleitung von Sebastian Hammer

  2. Weltraumteleskop: Hubble ist wieder im Einsatz
    Weltraumteleskop
    Hubble ist wieder im Einsatz

    Mit einer neuen Software sollen die Instrumente des Weltraumteleskops künftig auch trotz bestimmter Fehler weiter arbeiten.

  3. Ubisoft Blue Byte: Anno 1800 muss in die Verlängerung
    Ubisoft Blue Byte
    Anno 1800 muss in die Verlängerung

    Vorerst gibt es kein neues Anno und auch kein Die Siedler: Ubisoft Blue Byte kündigt für 2022 eine vierte Season für Anno 1800 an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /