
In Version 6 überarbeitet Oracle seine Virtualisierungssoftware Virtualbox und macht sie besser zur eigenen Cloud-Infrastruktur kompatibel. Nutzer können sich aber auch über verbesserte Grafikleistung und viele andere neue Funktionen unter Windows, Linux, Solaris und MacOS freuen.

Es gibt ihn noch, den alten Internet Explorer und es gibt noch Sicherheitslücken dafür, die gefährlich sind. Microsoft hat ein Update für viele Windows-Systeme veröffentlicht, das ein bereits ausgenutztes Problem beheben soll, bei dem Angreifer beliebigen Code ausführen können.

Der Hersteller hochauflösender Kameras für Filmproduktionen, Red, bittet Apple um signierte Nvidia-Treiber für MacOS Mojave. Bisher blockiert Apple dies.

Die aktuelle Ubuntu-Version 18.04 mit Langzeitsupport bekommt demnächst die aktuelle OpenSSL-Version 1.1.1 und damit Langzeitsupport der Hauptentwickler für die wichtige Krypto-Bibliothek. Damit kann auch TLS 1.3 genutzt werden. Pakete wie Apache sollen ebenfalls angepasst werden.

Ein US-Berufungsgericht hat eine Klage abgewiesen, die Apple für den Tod eines Kindes bei einem Autounfall verantwortlich machen wollte. Der Verursacher nutzte zum Zeitpunkt des Auffahrunfalls mit Todesfolge die App Facetime.

Microsoft hat den Sandbox-Modus für Windows 10 offiziell vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine dedizierte virtuelle Maschine, in der Nutzer beliebige Software ausprobieren können. Microsoft verrät zudem die Systemanforderungen und weitere Funktionen im kommenden Inhaltspatch.

Seit 2010 können Linux-Nutzer über Steam Spiele für ihr Betriebssystem kaufen. Insbesondere viele große Blockbuster-Titel fehlen jedoch bisher. Steam-Betreiber Valve möchte das mit einer neuen Technik namens Proton ändern. Wir erklären, wie das geht.
Von Tim Schürmann

Microsoft ruft noch einmal die Verfügbarkeit seines October 2018 Update für Windows 10 aus. Nutzer können sich die Version 1809 manuell über die Systemeinstellungen herunterladen. Allerdings verhindern einige ältere Bugs noch immer eine Installation.

Microsoft verteilt in C- und D-Releases Inhaltsupdates, die im kommenden Monat allen Nutzern von Windows 10 zur Verfügung gestellt werden. Auch Nicht-Insider erhalten solche Aktualisierungen - allerdings sind diese in gewisser Weise optional.

Apple hat kurz nach iOS 12.1.1 mit iOS 12.1.2 das nächste Update für sein mobiles Betriebssystem veröffentlicht. Das Update soll eSIM- und Mobilfunk-Bugfixes beinhalten.

Mit Hilfe von Ubuntu-Sponsor Canonical hat KDE-Entwickler Harald Sitter die Snap-Unterstützung für KDE-Software deutlich vereinfacht und verbessert. Sogar der Plasma-Desktop ist nun als Snap-Paket nutzbar.

Aktuell sind viele Nutzer darüber empört, dass Windows 10 wohl weiterhin Aktivitätsdaten im Dashboard anzeigt, obwohl diese Funktion ausgeschaltet ist. Sie bieten daher Lösungen in Form von Gruppenrichtlinien an. Microsoft meint, dass es sich dabei nur um eine verwirrende Namensgebung handelt.

Derzeit sucht Microsoft nach einem Produkt-Manager, der in einem neuen Team für eine an Endkunden gerichtete Microsoft-365-Option arbeitet. Damit könnten Kunden in Zukunft auch privat Windows 10 und Office 365 zu einem monatlichen Preis mieten, was bisher Unternehmen vorbehalten ist.

Microsoft könnte mit dem nächsten Windows-Update im Frühjahr 2019 einen Sandbox-Modus einführen, der Nutzern erlaubt, unsichere Programme zu starten, ohne ihre reguläre Windows-Installation zu gefährden.

Im Streit zwischen Amazon und Google tut sich was. Nach mehr als drei Jahren gibt es Googles Streamingstick Chromecast wieder bei Amazon zu kaufen - aber nur in den USA. Wann er auch in Deutschland zu haben sein wird, ist offen.

Lange hat es gedauert: Windows Server 2019 wird mit dem beliebten Tool OpenSSH ausgestattet. Die Neuerung kommt etwa ein halbes Jahr nach der Integration in das reguläre Windows 10. Trotzdem ist es ein Vorteil, wenn Admins auf nur eine Software zurückgreifen können - das sieht Microsoft genauso.

Der aktuelle Insider Build von Windows 10 ändert einige Details am Texteditor Notepad. Er unterstützt jetzt UTF-8 ohne Byte Order Mark und bekommt ein paar sinnvolle Tastenkürzel. Außerdem wird die Touch-Tastatur angepasst, was ein präziseres Tippen auf dem Bildschirm ermöglichen soll.

Mit iOS 12.1.1 hat Apple in der vergangenen Woche ein Update für sein mobiles Betriebssystem veröffentlicht. Dieses verursacht bei einigen Nutzern Probleme mit der LTE-Funktion.

Die Seite Linux.org sah eine Zeit lang ziemlich anders aus als sonst. Statt News und Tipps zeigte die Domain Beleidigungen in Leetspeak und sexistische Inhalte. Der Grund: Eines der Administratorkonten wurde übernommen. Die Domainverwalter entschuldigen sich.

Probleme mit dem Media Player, vor allem aber mit dem hauseigenen Surface Book 2 sind der Grund dafür, dass Microsoft das Ende Oktober 2018 veröffentlichte Update für Windows 10 zurückzieht. Wer es erfolgreich aufspielen konnte, soll es aber nicht deinstallieren, rät der Konzern.

Das October 2018 Update kann eventuell doch bald für alle Nutzer kommen. Microsoft adressiert in einem Patchpaket viele Fehler, darunter ein Problem mit Netzlaufwerken und einen Bug bei der Standardprogrammzuweisung. Andere Punkte werden allerdings erst später behoben.

Microsoft stellt drei wichtige GUI-Frameworks auf Github quelloffen zur Verfügung. Entwickler können direkt sehen, welche Änderungen der Hersteller vornimmt und wie GUI-Elemente überhaupt aufgebaut sind. Außerdem wird es eine neue Version von .Net Core geben.

Apple hat mit MacOS Mojave 10.14.2 ein Update seines Desktop-Betriebssystems und mit TVOS 12.1.1.1 eine Aktualisierung für das Apple TV veröffentlicht. Beide sollen Fehler beheben.

Mit iOS 12.1.1 hat Apple das dritte Update von iOS 12 veröffentlicht. Es behebt Fehler und bringt eine neue Facetime-Benutzeroberfläche sowie eine neue Funktion für das iPhone Xr mit.

Die erste Previewversion von Visual Studio 2019 soll erst einmal wohl eines machen: sich vom Vorgänger optisch abheben. Microsoft überarbeitet daher die GUI und integriert eine Echtzeitsuche in viele Teile des Programms. Entwickler können die IDE bereits ausprobieren.

Im dritten Anlauf soll es gelingen. Microsoft arbeitet angeblich an einer weiteren abgespeckten Version von Windows 10. Noch sind die Informationen vage, aber die Quelle ist bekannt für so manche frühzeitige Enthüllung.

In der Berufungsverhandlung am Hanseatischen OLG Hamburg in der GPL-Klage zwischen einem Kernel-Entwickler und VMware könnte es eine Einigung geben. Geschieht dies nicht, kommt es wohl zu einem Urteil, das die in der Sache wichtigen Fragen zur Auslegung der GPL erneut nicht behandelt.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

Statt zwei stabiler Veröffentlichungen soll es im kommenden Jahr nur eine Version von Fedora geben. Das Team will die Zeit zwischen den Versionen auf ein volles Jahr dehnen, um die Distribution und den Erstellungsprozess umzubauen.

Mit dem Open-Source-Projekt Firecracker legt Amazon die Grundlage für seinen Serverless-Dienst Lambda offen sowie für Fargate, den Container-Dienst ohne Infrastruktur. Firecracker ist in Rust geschrieben, bietet minimale VMs für Container samt Hypervisor und basiert auf Code von Google.

Die aktuelle Version von Windows 10 1809 macht Probleme mit dem Windows Media Player: Die Suchleiste funktioniert teils nicht. Microsoft arbeitet derzeit an einer Lösung, die Ende November 2018 kommen soll. Derweil sind alternative Mediaplayer ratsam.

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

Ein Bootprozess des Kernels ist bereits möglich: Huawei konnte Fuchsia OS bereits auf einem Kirin-970-Chip testen. Die Chinesen werden wohl zu den ersten OEMs gehören, die das von Android komplett unabhängige Google-Betriebssystem nutzen werden.

Einige Nutzer werden das October 2018 Update für Windows 10 noch immer nicht erhalten. Der Grund ist ein fehlerhafter Intel-Grafiktreiber, der Probleme mit HDMI und USB Typ-C macht. Microsoft arbeitet derzeit mit dem Chiphersteller an einer Lösung.

Ein Schutz gegen Spectre-v2-Angriffe im Linux-Kernel ist zu langsam und soll deshalb nicht genutzt werden. Die Patches sind jetzt aus den stabilen Zweigen entfernt worden. Ersatz ist aber bereits in Arbeit.

Das ursprünglich von Sun entwickelte Analysewerkzeug Dtrace soll laut dem Willen der Entwickler bei Hersteller Oracle mit aktueller Linux-Technik neu erstellt werden. Als Grundlage dafür soll die Kernel-VM BPF dienen.

Das Light Theme bringt eine helle Farbe in Startmenü, Taskleiste und andere GUI-Elemente von Windows 10. Im Build 18282 für das kommende Update können Insider die Funktion ausprobieren - zusammen mit einem überarbeiteten Windows-Update-Fenster.

Die Linux-Kernel in Android-Geräten sind derzeit immer noch sehr weit entfernt vom Code im Hauptzweig des Kernels. Langfristig sollen aber alle Android-Geräte die üblichen Kernel-Schnittstellen benutzen. Den Anfang macht das Grafiksystem DRM, das auf dem Pixel 3 schon benutzt wird.

Steckt ein Macbook schwer im Macbook Air? Apples Notebook setzt sicherlich keine Maßstäbe mehr in Sachen Gewicht und Kompaktheit, auch wenn es nach Jahren ein neues Chassis bekommt. Die lange Akkulaufzeit macht es trotzdem zu einem guten Notebook, das aber Konkurrenz im eigenen Haus hat.
Ein Test von Oliver Nickel

Der Schutz gegen Spectre-v2-Angriffe über Hyperthread-Grenzen hinweg ist für die kommende Linux-Version vorgesehen, kostet aber so viel Leistung, dass diese nicht standardmäßig umgesetzt werden soll. Auch Intel und AMD empfehlen diese Nichtnutzung des STIBP-Schutzes.

Ein neues Raspbian ist da. Das Linux-Betriebssystem für den Raspberry Pi bekommt einen verbesserten VLC-Player, der Hardwarebeschleunigung unterstützt. Außerdem bieten die Entwickler künftig zwei Images in unterschiedlicher Größe an.

Mit Arca OS wird das fast vergessene Betriebssystem OS/2 von IBM wieder aktiv gepflegt und vor allem weiterentwickelt. Die Benutzeroberfläche bleibt die gleiche, darunter wurde jedoch ziemlich viel modernisiert.
Ein Test von Jörg Thoma

Fast schon ein Glücksspiel: Viele Nutzer haben noch immer Probleme mit dem October 2018 Update für Windows 10: Teilweise werden Netzlaufwerke nicht mehr erkannt und der F5-VPN-Dienst funktioniert nicht richtig. Parallel hat Microsoft Werbung in der Mail-App getestet - und dafür Kritik erhalten.

Der Betreuer des Grafik-Subsystems des Linux-Kernels, David Airlie, schlägt vor, eine einheitliche Open-Source-Alternative zu der Cuda-Bibliothek zu schaffen. Die Grundlagen dafür seien bereits vorhanden.

Wie in der Community-Distribution Fedora bietet nun auch die erste Beta von Red Hat Enterprise Linux 8 sogenannte App-Streams, um Pakete modular zu installieren. Außerdem gibt es neue Container-Werkzeuge und eine einfache Möglichkeit, eigene Abbilder zusammenzustellen.

Microsoft Outlook bekommt eine Designüberarbeitung auf dem Mac. Microsoft hat ein Update der App für Office Insiders veröffentlicht, die sich schon einmal die überarbeitete Oberfläche mit neuen Icons ansehen können.

Der Mäzen des Ubuntu-Sponsors Canonical, Mark Shuttleworth, verspricht zehn Jahre Langzeitunterstützung für die Linux-Distribution - bisher waren es maximal fünf. Das könnte eine Kampfansage an Red Hat sein und eine Vorbereitung für den Börsengang.

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann

Keine E-Mails oder Termine mehr: Ein Update für Windows 10 Mobile bringt die App Outlook auf Windows-Phones zum Abstürzen. Viele Nutzer berichten in Foren darüber und sind verärgert. Microsoft hat bereits einen Fix parat.

"Windows aktivieren": Ohne erkennbaren Grund werden die Lizenzen von Windows-10-Pro und -Enterprise-PCs auf einmal für ungültig erklärt. Microsoft sieht den Grund in einem fehlerhaften Aktivierungsserver - und hat mittlerweile wohl auch einen Fix parat.

Auf Samsungs Smartphone-Desktop Dex läuft dank einer Zusammenarbeit mit Linux-Distributor Canonical Ubuntu. Das System soll eine transportable Entwicklermaschine möglich machen und ist nun in einer privaten Beta verfügbar.