
Die Expansionspläne von VMware sind optimistisch: Das Unternehmen will bis 2020 in vielen weiteren Zonen vertreten sein. Danach gibt es sogar Pläne, in relativ herausfordernde chinesische Standorte zu expandieren. Dabei sei die Übernahme von Red Hat durch IBM eine Chance.

Apple verbaut in seinen aktuellen Mac-Rechnern den Sicherheitschip T2, der unter anderem für eine Art Secure-Boot genutzt wird. Ein sicherer Linux-Boot wird damit verhindert, Umgehungsmaßnahmen sind aber verfügbar.

Eigentlich sollte die NSA-Chiffre Speck im Linux-Kernel landen. Doch Google hat seine Unterstützung dafür zurückgezogen und selbstständig einen Ersatz erstellt. Den zugrundeliegenden Modus hat Google nun abermals angepasst und damit massiv beschleunigt.

Ganz fehlerfrei scheint Android 9 alias Pie nicht zu sein. Es häufen sich Klagen von Nutzern, dass Smartphones mit Android 9 eine erheblich verkürzte Akkulaufzeit haben. Die Nutzer müssen ihre Geräte mehrmals täglich laden.

Für einen möglichst breiten Einsatz der Programmiersprache Rust muss diese auch auf vielen CPU-Architekturen laufen. Die Debian-Betreuer melden nun 14 unterstützte Architekturen. Mit dem neuen RISC-V und dem sehr alten M68K sollen weitere folgen.

Der Linux-Distributor Red Hat bezeichnet den KDE-Desktop in seinem Enterprise Linux (RHEL) nun als offiziell veraltet und will die Unterstützung dafür einstellen. Das wird aber endgültig erst in einigen Jahren geschehen. Für einen KDE-Entwickler kommt die Entscheidung wenig überraschend.

Um den Wechsel von OpenGL auf Vulkan zu vereinfachen und beide Grafikschnittstellen leichter nebeneinander nutzen zu können, implementieren einige Linux-Entwickler nun OpenGL auf Vulkan. Noch steht das Projekt aber erst am Anfang.

Serverkapseln am Grunde des Ozeans: Microsoft sieht in Unterwasserrechenzentren sehr viel Potenzial. CEO Satya Nadella sieht dort sogar die Zukunft für die Cloud. Das habe viele Vorteile und spare Geld.

Die neue Version des Smartphone-Betriebssystems Sailfish OS bringt neben Fehlerbehebungen einen neuen Look, eine verbesserte Leistung sowie weitere kleine Neuerungen. Zudem gibt es bessere Möglichkeiten, Sailfish-OS-Geräte in einem Unternehmen zu verwalten.

Eine Sicherheitslücke ermöglicht Angreifern das Ausführen von Schadcode auf iOS-Geräten der Opfer per Facetime-Anruf. Apple hat die Lücke geschlossen, ebenso wie verschiedene Kernel-Bugs, einen Fehler in einem wichtigen Primzahlentest in MacOS und iOS und eine Spectre-Variante behoben.

Vanadium und Vibranium: So könnten kommende große Releases von Windows 10 ab Herbst 2019 heißen. Kennern von Marvel-Comics und -Filmen dürfte der zweite Name bekannt vorkommen. Bisherige Versionen hatten zumindest am Rande einen Bezug zum Unternehmen selbst.

Microsoft bewirbt seine Antivirensoftware Windows Defender als erste kostenlose Software mit Sandbox. Dadurch ist sie vom Betriebssystem abgeschottet, was eine Ausnutzung von erhöhten Rechten erschwert, die ein solches Programm benötigt. Momentan befindet sich die Funktion noch in einer Testphase.

Seit einigen Versionen arbeitet das Team der Fedora-Distribution an einem Modulkonzept für Paketversionen, das mit Fedora 29 nun für alle Varianten bereitsteht. Die Entwickler haben außerdem die Distribution für Endnutzer verbessert und die neue Silverblue-Workstation von Fedora kann getestet werden.

Apple hat die finale Version von iOS 12.1 veröffentlicht, mit der die Dual-SIM-Funktion der aktuellen iPhones freigeschaltet, Gruppen-Facetime aktiviert und zahlreiche Fehler behoben werden. Die Drosselfunktion wird mit dem Update auch beim iPhone X aktiviert.

Red Hat versucht offenbar bereits seit längerer Zeit, einen Käufer zu finden. Dafür wurde mit Google und Microsoft gesprochen, bevor IBM ein Angebot vorgelegt hat.

Die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat durch IBM ist eine unverhohlene Wette auf das Cloud-Geschäft. Bleibt nur die Frage, ob IBM dies für einen internen Wandel nutzt wie Microsoft oder den Kauf gegen die Wand fährt wie Oracle mit Sun.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

Mit präparierten Paketen kann im DHCPv6-Client von Systemd ein Pufferüberlauf erzeugt werden. Ubuntu ist in der Standardinstallation betroffen. Ein Update steht zur Verfügung.

Die Bios-Unterstützung für Thunderbolt bei Thinkpads zu aktivieren, ist derzeit keine gute Idee: Mehrere Nutzer berichten von nicht mehr startenden Notebooks, nachdem sie diese Funktion aktiviert haben. Das konnte auf diversen Linux-Distributionen, aber auch mit Windows 10 reproduziert werden.

Eine Sicherheitslücke im Displayserver X.org erlaubt unter bestimmten Umständen das Überschreiben von Dateien und das Ausweiten der Benutzerrechte. Der passende Exploit passt in einen Tweet.

Der Microsoft-Angestellte Stephen Walli beschreibt den Wandel bei Microsoft hin zu Open Source Software und Linux als kulturell getrieben. Mit Blick auf den Beitritt zu dem Patentpool des Open Invention Network zeigt sich jedoch auch, dass das Unternehmen noch sehr viel Arbeit vor sich hat.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

Wichtige Patches, die in stabilen Kernel-Versionen landen sollten, werden von der Linux-Community oft vergessen oder übersehen. Abhilfe schaffen soll offenbar Machine Learning, wie die Entwickler Sasha Levin und Julia Lawall erklären.

Sky Go bekommt eine eigene Anwendung für Windows und MacOS: Das klingt nett, parallel wird allerdings die Browser-Version von Sky Go abgeschaltet, mit der sich der Dienst unter anderem auf einigen Streaming-Sticks verwenden ließ.

Der Security-Entwickler Alexander Popov berichtet auf dem Open Source Summit von seiner Zusammenarbeit mit der Linux-Kernel-Community. Er fühle sich dabei wie zwischen Mühlsteinen zermalmt. Das liege wohl auch daran, dass die Community zwischen normalen Menschen und Security-Leuten trenne.

In der kommenden Version von Windows 10 will Microsoft Retpoline gegen Spectre einführen. Das verlangsame das System nicht mehr so stark und bringe gerade auf älteren PCs eine spürbare Verbesserung. Allerdings dauert die Einführung noch ein wenig.

Der Journalist und Kernel-Entwickler Jonathan Corbet versucht, für die Linux-Kernel-Community unter anderem Lehren aus dem Durcheinander zu den Lücken Meltdown und Spectre zu ziehen. Ansonsten entwickle sich die Community aber offenbar gut.

Ein weiterer Fehler im October 2018 Update: Das in Windows 10 integrierte Archiv-Tool blendet kein Dialogfenster mehr ein. Stattdessen werden Dateien einfach ungefragt kopiert. In einigen Fällen passiert auch gar nichts. Das Problem kann umgangen werden - mit Drittherstellersoftware wie 7zip.

Die Sicherheitslücken in aktuellen Prozessoren beschäftigen Entwickler auch in der Version 4.19 des Linux-Kernels. Auch der neue Code of Conduct führt zu Diskussion. Zudem gibt es etliche Neuerungen, die Datei- und Netzwerkzugriffe verbessern.
Von Jörg Thoma

Mit Einwilligung der Nutzer veröffentlicht Canonical anonyme Nutzungsdaten zu Ubuntu 18.04 LTS auf einer Webseite. Die zeigt zum Beispiel, auf was für Geräten Ubuntu läuft.

Die aktuelle Version 6.4 des Betriebssystems OpenBSD deaktiviert automatisch Hyperthreading auf Intel-Chips. Ein neuer Systemaufruf verschleiert Dateisystemzugriffe, was direkt für den eigenen Hypervisor genutzt wird. Das Team hat außerdem viel Hardware-Unterstützung hinzugefügt.

Update: Dieser Artikel beruhte auf einem Irrtum, wir haben ihn entfernt.

Die aktuelle Version 18.10 von Ubuntu, alias Cosmic Cuttlefish bringt die Design-Sprache des gescheiterten Unity 8 zurück auf den Desktop. Das Design ist zwar völlig neu gestaltet, langjährige wie neue Ubuntu-Nutzer sollten sich aber dennoch schnell wohlfühlen und zurechtfinden.
Ein Test von Sebastian Grüner

Google ändert diesen Monat die Lizenzvereinbarung für die Nutzung der Google-Apps auf Android-Geräten innerhalb Europas. Gerätehersteller müssen für diese künftig bezahlen, dürfen dafür aber erstmals auch Smartphones und Tablets mit Android-Forks verkaufen.

Das UBports-Projekt pflegt das von Canonical eingestellte Ubuntu Touch weiter. Nun hat das Projekt das fünfte Over-the-Air-Update veröffentlicht, das einen neuen Browser auf Basis von Qt bringt. Das System soll außerdem die Interoperabilität mit KDE Plasma Mobile verbessern.

Ein Fehler ist behoben, ein weiterer taucht auf. Nutzer von HP-Geräten berichten, dass das erst kürzlich wieder freigegebene Windows-10-Oktober-Update für den Absturz des Tastaturtreibers und einen Bluescreen sorgt. Microsoft kennt das Problem und arbeitet bereits mit HP an einer Lösung.

Auf einigen neueren Linux-Laptops mit Intel-Hardware wie einigen Thinkpads arbeitet die thermische Regulierung nicht richtig, so dass die Geräte gedrosselt werden. Erste Patches für den Linux-Kernel sollen das nun ändern.

Eine bekannte Methode für Angriffe ist die Manipulation des Ablaufes eines Programms mit Hilfe eines Bugs, um anderen Code auszuführen. Aktuelle Android-Kernel und vor allem der des Pixel 3 sollen dies aber dank Control-Flow-Integrity (CFI) verhindern.

Seit der Einführung von Gnome 3 sind die globalen App-Menüs ein wichtiger Bestandteil des Desktops. Diese sollen zur Vereinfachung nun abgeschafft werden und in die Anwendungen selbst integriert werden.

Das Analysewerkzeug Dtrace steht mittlerweile unter der GPL und könnte in den Linux-Kernel wandern. Mit Bpftrace steht nun aber eine Alternative bereit, die auf aktueller Kernel-Technik aufbaut und als Nachfolger für Dtrace bezeichnet wird.

Microsoft hat die Ursache für die Datenverluste durch das Oktober-Update für Windows 10 gefunden. Bald könnte das Update wieder verteilt werden. Microsoft ändert das Windows-Insider-Programm und will damit verhindern, dass schwerwiegende Fehler übersehen werden.

Die aktuelle Version 5.14 des Plasma-Desktops von KDE ändert einiges: Sie erleichtert etwa die Handhabung von Displays und verbessert den Umgang mit Wayland. Außerdem kann die eigene Softwareverwaltung Discover nun auch die Firmware des Rechners aktualisieren.

In einem kurzen Videointerview mit der Linux-Foundation spricht Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman über die Probleme der Linux-Community mit Meltdown und Spectre und warum der Kernel trotz einer Vielzahl an gefundenen Bugs aus seiner Perspektive sicherer wird.

Wer das Oktober-Update für Windows 10 installiert hat und Opfer von Datenverlusten geworden ist, erhält Hilfe. Microsoft verspricht, dass die gelöschten Dateien wiederhergestellt werden können.

Apple hat mit iOS 12.0.1 ein erstes Update seines mobilen Betriebssystems veröffentlicht. Es soll einen Fehler beheben, der beim iPhone Xs das Laden verhinderte. Auch Probleme mit WLANs, der Bildschirmtastatur des iPads und mit Untertiteln sollen verschwinden.

Das Linux-Dateisystem XFS ist für den Enterprise-Einsatz gedacht. Im Vergleich zu Btrfs oder ZFS fehlen XFS jedoch einige Funktionen. Das Werkzeug Stratis von Red Hat bietet deshalb nun Snapshots und Storage-Pools für XFS an und ist in Version 1.0 verfügbar.

Parallel zu Windows 10 1809 bringt Microsoft eine neue Version von Windows 10 IoT heraus. Sie verbessert die Machine-Learning-Fähigkeiten und den Hardwaresupport von NXP-Prozessoren. Ein wichtiger Punkt: Das Betriebssystem ist Teil des LTSC und wird damit für zehn Jahre unterstützt.

Nach Beschwerden von Benutzern über gelöschte Dateien hat Microsoft die Auslieferung des Oktober-Updates von Windows 10 gestoppt. Bereits heruntergeladene Updates sollen nicht installiert werden.

Kaum wird das October 2018 Update für Windows 10 ausgerollt, häufen sich die Fehlermeldungen. So berichten Anwender von fehlenden Dateien und Programmen nach der Aktualisierung. Diese werden offenbar einfach gelöscht. Der Rat einiger Nutzer: Vor dem Update ein Backup erstellen.

Die Your-Phone-App von Microsoft verbindet Smartphone und Windows-PC immer mehr: Sie ermöglicht künftig das Spiegeln von installierten Android-Apps auf den Rechner. Gezeigt wurden bisher eine Fotogalerie und ein Textchat. Vieles davon kommt wohl nicht für iOS.

Die kommende Version 29 der Distribution Fedora soll während des Startvorgangs nicht mehr den Anzeigemodus ändern und so das Flackern des Bildschirms verhindern. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf UEFI-Systemen.

Trotz jahrelanger Arbeit und verfügbarer Patches unterstützt der Chrome-Browser keine Hardwarebeschleunigung unter Linux. Das zuständige Team hat darüber hinaus auch keine Pläne, die Funktion aktiv zu unterstützen, da die Treiber zu schlecht seien, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.