MacOS Monterey: Apple programmiert Apple Music als native Anwendung um

In der Betaversion von MacOS Monterey 12.2 liegt die Apple-Music-Anwendung als natives AppKit-Programm vor. Das hat 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) nach einem Hinweis auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) bestätigt. Die Anwendung verwendet JET, um die bisherigen Web-Inhalte in ein natives Format umzuwandeln.
2019 hatte Apple iTunes in MacOS mit Apple Music ersetzt. Das neue Programm basierte aber in weiten Teilen noch auf dem Backend von iTunes, was hauptsächlich Web-Inhalte waren, die in eine MacOS-Anwendung geladen wurden. Dadurch läuft das Programm weniger flüssig als ein nativ entwickeltes Programm.
Zwar waren einige Bereiche der Apple-Music-Anwendung für MacOS bereits nativ programmiert, große Teile allerdings nicht. Entsprechend kann 9to5Mac einen deutlichen Unterschied in der Bedienung erkennen: Beispielsweise soll die Suche nach Liedern deutlich schneller laufen als zuvor. Ergebnis-Seiten werden mit einem nativen Interface angezeigt, und nicht mehr als in eine Anwendung geladene Webseite.
Verbesserungen in der Beta-Version der App bereits bemerkbar
In der Beta-Version des Programms soll auch das Scrolling wesentlich geschmeidiger laufen als zuvor. Gesten auf einem Trackpad sollen zudem besser erkannt werden. Optisch gibt es kleine Unterschiede beim Interface, einige Übergangseffekte fehlen. Das könnte allerdings daran liegen, dass Apple erst mit der Neuprogrammierung der Anwendung begonnen hat und noch nicht alle Teile umgesetzt hat.
Auch Apple Music für das Apple TV liegt mittlerweile als native Anwendung vor. Wie 9to5Mac festgestellt hat, erfolgte die Umprogrammierung allerdings bereits in MacOS 12.1, das neue Programm kann also bereits von allen Nutzern verwendet werden – anders als die Variante für MacOS, die bislang nur in der Beta-Version von Monterey 12.2 vorliegt.