Windows 11: Die Suche im Windows Explorer soll schneller werden

Microsoft will den Windows Explorer in Windows 11 schneller machen. Das gilt vor allem für die Suchfunktion innerhalb des Programms, die bekanntermaßen oft träge reagiert und teilweise zu App-Abstürzen führt. Erreicht werden soll das durch Verbesserungen an der Suchengine, die im Windows Explorer integriert ist. Das berichtet das Magazin Windows Latest(öffnet im neuen Fenster) .
Der Dateimanager verwendet für Suchanfragen das im OS integrierte Windows Search, welches unter anderem auch für die Sprachassistentin Cortana und das Suchfeld im Startmenü relevant ist. Die Suche indiziert mehrere Standorte auf dem PC, darunter kontobezogene Ordner wie Desktop, Bilder, Videos, Musik und andere.
Im vor kurzem angekündigten Build 22526(öffnet im neuen Fenster) experimentiert Microsoft mit der Windows-Suche in Windows 11. Es sollen generell wesentlich mehr Dateien indiziert werden. Das ermöglicht der Suche, diverse Dateien und Verzeichnisse schneller zu finden, da sie mit höherer Wahrscheinlichkeit bereits im Suchindex eingetragen wurden.
Bugs bringen Windows Explorer zum Absturz
Der Build, der zurzeit nur im Dev-Channel nutzbar ist, wird zudem einen Bug beheben, bei dem der Windows Explorer abstürzt, wenn die Suche verwendet wird. Der Fehler in explorer.exe verhindert nach dem Crash zudem eine erneute Nutzung der Suche.
Wenn die Display-Skalierung auf größer als 100 Prozent eingestellt ist, werden Icons in Suchergebnissen zudem oft in sichtbar geringerer Auflösung gerendert. Der Fehler soll in Build 22526 behoben werden.
Allerdings bleiben einige Probleme bei der Windows-11-Suche bestehen. Unter anderem ist ein Bug bekannt, durch den das Suchpanel in der Taskbar manchmal nicht geöffnet werden kann. In diesem Fall rät Microsoft dazu, den Prozess Windows Explorer neu zu starten - möglich über den Task Manager.



