Windows 10 und 11: Tool umgeht den Microsoft-Edge-Zwang bei einigen Links

Eigentlich hat Microsoft Tools, die Microsoft-Edge-Links abfangen, mit einem Patch unbrauchbar gemacht. Msedgeredirect funktioniert weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Tools wie Msedgeredirect versuchen, die Spuren von Microsoft Edge zu minimieren.
Tools wie Msedgeredirect versuchen, die Spuren von Microsoft Edge zu minimieren. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Auch, wenn unter Windows 10 und 11 Microsoft Edge als Standardbrowser durch ein anderes Programm ersetzt wurde, erzwingt das Betriebssystem bei einigen Aktionen doch dessen Nutzung. Das ist beispielsweise bei der fest integrierten OS-Suche, dem Wetter-Widget oder anderen Elementen der Fall. Deshalb gibt es Apps wie Msedgeredirect, die dieses Verhalten umgehen und Verlinkungen stattdessen auf dem Standardbrowser der Wahl ausführen. Das Tool steht auf Github in der Betaversion zur Verfügung (via Windows Central).

In einem Update für Windows-Betriebssysteme wurden viele Alternativen zu Msedgeredirect ausgehebelt, die das gleiche Ergebnis über einen Eingriff in Protokolllinks von Microsoft Edge erzielten. Genau dieses Methode hat Microsoft unterbunden - laut eigenen Aussagen aus Sicherheitsgründen. Msedgeredirect verwendet stattdessen Makros über die Kommandozeile und sollte daher auch vor weiteren Patchversuchen seitens Microsoft geschützt sein.

Bugs und Fehler sind noch zu erwarten

"Dieses Tool leitet Kommandozeilen-Argumente von Microsoft-Edge-Prozessen an Ihren Standardbrowser weiter", schreibt das Entwicklerteam auf Github. Die App kann für Windows 11, 10 oder auch Windows 8.1 heruntergeladen werden. Allerdings werden derzeit nur x86-Prozessoren unterstützt. Windows on ARM ist noch außen vor.

Es handelt sich hier allerdings noch um Beta-Software, sodass mit Fehlern und Bugs zu rechnen ist. Zudem müssen neue Versionen von Msedgeredirect derzeit noch manuell heruntergeladen und neu installiert werden. Einen Auto-Updater gibt es noch nicht.

Interessenten können sich das Open-Source-Tool auf Github herunterladen. Dort gibt das Entwicklerteam auch einige weitere Anweisungen und Hilfestellung bei häufig gestellten Fragen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrecht
Die scharlachrote Blume

Endlich frei! Weder Farbfotografie noch Superhelden sind Erfindungen der neueren Zeit: Wir werfen in dieser Ausgabe unserer Reihe zu freien Inhalten einen Blick zurück auf die Anfänge.
Von Martin Wolf

Urheberrecht: Die scharlachrote Blume
Artikel
  1. Programmiersprache: Das ändert sich in Go 1.20
    Programmiersprache
    Das ändert sich in Go 1.20

    Im Februar erscheint Go in der Version 1.20. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen.
    Von Tim Scheuermann

  2. Arbeit im Support: Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren
    Arbeit im Support
    Von der Kunst, Menschen und Technik zu jonglieren

    Geht nicht, gibt's oft - und dann klingelt das Telefon beim Support. Das Spektrum der Probleme ist gewaltig und die Ansprüche an einen guten Support auch. Ein Leitfaden für (angehende) Supportmitarbeiter.
    Ein Ratgebertext von Lutz Olav Däumling

  3. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /