Windows 11: Ausblenden von Taskleistensymbolen spart Arbeitsspeicher

Das Ausblenden von Teams und Widgets auf der Taskleiste spart Arbeitsspeicher ein. Windows 11 lädt dann verbundene Webview-2-Tasks nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Widgets und Teams verwenden Webview 2, welches wiederum recht viel RAM verwendet.
Widgets und Teams verwenden Webview 2, welches wiederum recht viel RAM verwendet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das Steuerelement Webview 2 ist ein wichtiger Bestandteil von Microsoft Edge und anderen in Windows 11 enthaltenen Programmen. Dazu zählen etwa auch die Widget-Übersicht und die Microsoft-Teams-Chat-App für private Konten. Das hat der Admin und Entwickler Michael Niehaus herausgefunden. 15 Prozesse werden mit Webview 2, Teams und Widgets in Windows 11 assoziiert. Sie alle benötigen Platz im Arbeitsspeicher.

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Es gibt allerdings einen ungewöhnlichen Weg, die Prozesse einfach abzuschalten. Teams und Widgets werden in der Taskleiste als Icons angezeigt. Werden die Symbole versteckt und dadurch unbenutzbar gemacht, starten die Prozesse offenbar nicht mehr.

Tatsächlich konnte Golem.de das in einem kurzen Test nachstellen: Werden die beiden Icons ausgeblendet, spart Windows wenige Hundert MByte Arbeitsspeicher ein. Das könnte auf Geräten mit begrenztem RAM helfen, wenn Widgets und die private Version von Teams nicht gebraucht werden. Die Änderungen werden allerdings erst nach erneuter Anmeldung oder einem Neustart wirksam, da sich dann alle Autostartprozesse neu initialisieren.

Widgets und Teams mit Taskleiste verbunden

Werden die Prozesse ausgeblendet, gibt es keine einfache alternative Möglichkeit, sie im Betriebssystem zu finden. Sowohl Widgets als auch Teams für Privatzwecke können etwa mit der in Windows integrierten Suche praktisch nicht gefunden werden. Die Widgets-App beinhaltet momentan noch kaum Funktionalität und kann lediglich das aktuelle Wetter und einige News-Vorschläge anzeigen.

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Microsoft Teams für Privatuser ist eine Art Ersatzprogramm für Clients wie Skype. Es ist nicht zu verwechseln mit der Office-Version von Teams, die auch in Unternehmensumgebungen eingesetzt werden kann. Die neue Teams-Alternative auszublenden, könnte also bereits dabei helfen, Verwirrung bei Usern zu umgehen - abseits von Ressourceneinsparungen.

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Sybok 08. Feb 2022

Wenn Du die Programme nicht nutzen willst, weshalb hast Du sie dann auf der Taskleiste...

Sybok 08. Feb 2022

Richtig, genausowenig interessiert es doch aber, ob da nun im Hintergrund was gecached...

Keep The Focus 08. Feb 2022

Teams lässt sich in Matrix integrieren. Sind eure Pharmakunden auch davon betroffen...

Gu4rdi4n 07. Feb 2022

Und wirklich niemand hat dieses Zitat gebracht. Wann verschwindet das endlich von der...



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