Microsoft: Windows 11 kommt früher als geplant für alle kompatiblen PCs

Microsoft wird Windows 11 wohl früher als geplant für alle Geräte freischalten. Ursprünglich hatte der Konzern beabsichtigt , das Betriebssystem bis Mitte 2022 auf alle kompatiblen PCs zu verteilen. Die Planänderung hat unter anderem einen Grund: Laut Microsoft ist die Nachfrage nach dem neuen Betriebssystem wohl sehr hoch.
"Leute haben ihre kompatiblen PCs zweifach schneller aktualisiert, als wir zunächst angenommen haben" , schreibt der Konzern in einer Infobox(öffnet im neuen Fenster) . Die finale Rollout-Phase wird demnach noch vor dem zweiten Halbjahr 2022 anlaufen. Zugleich informiert Microsoft darüber, dass Kunden ihre eigenen PCs mithilfe der PC-Health-Check-App auf Kompatibilität prüfen können.
Das Programm prüft im Prinzip, ob das getestete Gerät über einen kompatiblen Prozessor verfügt und genug Arbeitsspeicher und Speicherkapazität zur Verfügung steht. Windows 11 hat eine relativ restriktive Kompatibilitätsliste, die etwa Intel-CPUs der Serie Core i-7000 und AMDs Ryzen 1000 der ersten Ryzen-Generation grundsätzlich (bis auf wenige Ausnahmen) ausschließt. Auch sollten Systeme über ein UEFI mit Secure Boot und einem TPM-2.0-Modul verfügen. Zweiteres ist bei vielen Prozessoren per Firmware integriert.
Windows 10 noch bis 2025 unterstützt
Hinzu kommen aber noch ein paar weitere Kriterien. Laut Microsoft sollten Geräte mit Windows 10 Version 2004 oder aktueller ausgestattet sein, um Windows 11 installieren zu können. Außerdem sollte das Sicherheitsupdate vom 14. September 2021 vorliegen. Erst dann wird das Upgrade per Windows-Update-Dienst angeboten.
Die Umstellung ist für Windows-10-Kunden allerdings freiwillig. Erst 2025 wird Windows 10 als Betriebssystem nicht mehr vollständig unterstützt. Es gibt zudem einige für Golem.de sinnvolle Gründe, warum ein Upgrade zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ratsam ist. Warten sollte sich auszahlen.



