Framework Laptop im Test: Das wird unser nächstes reparierbares Arbeits-Notebook

Der Framework Laptop ist wirklich besonders: Komponenten lassen sich einfach auseinanderbauen. Ein schickes Notebook ist es obendrein.

Ein Test von und veröffentlicht am
Der Framework Laptop hat modulare Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn wir an möglichst modulare und gut reparierbare Hardware denken, würden wir uns kein dünnes und schickes Ultrabook im Stile eines Dell XPS 13 oder Macbook Pro vorstellen. Projekte wie das MNT Reform (Test) sind zwar modular und reparierbar aufgebaut, können aber rein äußerlich wohl wenige Menschen wirklich begeistern.

Inhalt:
  1. Framework Laptop im Test: Das wird unser nächstes reparierbares Arbeits-Notebook
  2. Offene Hardware mit Intel-Prozessor
  3. Linux oder Windows sind kein Problem
  4. Framework Laptop - Verfügbarkeit und Fazit

Der Framework Laptop ist da anders: Hier hat sich ein Unternehmen Gedanken gemacht und ein sehr gut nutzbares Notebook gebaut, das sich optisch nicht vor mehr geschlossenen Geräten verstecken muss. Wir sehen hier, dass sich Modularität, Reparierbarkeit und eine tolle Plattform an sich nicht ausschließen müssen. Das wird etwa durch die steckbaren und tauschbaren Anschlüsse und den Teileshop des Anbieters deutlich.

Wir wollen uns im Folgenden auf den Framework-Laptop als produktives System konzentrieren und Leistungswerte, Betriebssystemkompatibilität und Nutzbarkeit ermitteln. Die Modularität und Reparierbarkeit verdient einen eigenen Artikel, den wir separat veröffentlichen. Denn um den Framework-Laptop hat sich nicht umsonst bereits eine kleine Bastelcommunity gebildet.

Schickes Gehäuse, gutes Display

Abgesehen von den auffälligen Modulslots würden wir dem Framework Laptop nicht ansehen, dass es sich hier um ein modulares Notebook handelt. Der Hersteller setzt, wie viele andere OEMs, auf ein Aluminiumgehäuse. Darin ist ein nicht entspiegeltes 3:2-Display mit einer Diagonale von 13,5 Zoll (34,3 cm)eingesetzt, das sich um 180 Grad schwenken lässt. Die Verarbeitungsqualität halten wir für hoch, hier knarzt und drückt nichts.

  • Blick ins Innere (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per App lassen sich Tutorials abrufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Framework-Team verewigt sich auf der Portabdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • QR-Codes helfen beim Zusammenbau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Magnetische Halterungen sind Clips überlegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Webcam mit physischer Verdeckung ist dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastaturschale ist sehr leicht abnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie ist nur mit einem Flachbandkabel gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WLAN-Modul an der rechten Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nennen wir Anschlussvielfalt! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module passen in dafür vorgesehene Slots. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie führen direkt zu einer USB-C-Buchse am Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Insgesamt vier Einschübe für Anschlüsse - zwei an jeder Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil wird extra verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünne Displayränder (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlussbuchsen sind im Prinzip USB-C-Adapter.
  • Anschlussmodule in großer Vielfalt - hier: HDMI (links), Micro-SD und USB-A (rechts). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der passende Schraubendreher liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich schnell auseinanderbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module sind ebenfalls aufschraubbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine Mainboard mit integrierten USB-C-Buchsen und Intel-SoC. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach der Windows-Installation müssen Treiber geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Sie führen direkt zu einer USB-C-Buchse am Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Allerdings opfert das Notebook etwas Kompaktheit durch die modulare und ausschließlich geschraubte und gesteckte Bauweise. Es wiegt etwa 1,3 kg und ist 16 mm dick. In der Fläche misst das Gerät 297 x 229 mm. Framework schafft es also im Allgemeinen, im Rahmen der Limits doch ein relativ mobiles Gerät zu schaffen. Dabei achtet der Hersteller auch auf aktuelle Trends wie das 3:2-Panel mit vergleichsweise dünnen Rändern. Das Notebook wirkt so nicht, als wäre es bereits zum Release mehrere Jahre alt.

Apropos Display: Dieses stellt 2.256 x 1.504 Pixel dar und löst daher mit einer ungewöhnlichen und überdurchschittlich hohen Auflösung auf. Auch die Helligkeit geht absolut in Ordnung. Wir messen maximal 342 cd/m². Auch die Farbgenauigkeit ist gut genug, die mit 99,4 Prozent des SRGB-Farbraumes gemessen wird. Schade ist nur, dass Framework noch kein mattes Panel für den Laptop anbietet. Hier haben wir den Vorteil, dass wir uns auf ein entsprechendes Bauteil möglicherweise in Zukunft freuen können, schließlich lässt sich auch das IPS-Panel einfach tauschen.

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Wie leicht das ist, zeigt ein nettes Gimmick. Wir können uns etwa für alternative Displayrahmen in Schwarz oder Orange entscheiden und unserem Laptop so eine persönliche Note verleihen. Es ist wahrscheinlich, dass der Hersteller künftig weitere Farben anbieten wird.

Tastatur mit langem Hub und Intel-CPU

Für den Framework Laptop werden diverse Tastaturen angeboten - unter anderem auch im deutschsprachigen ISO-Layout. Unabhängig davon schreiben wir auf den Tasten gern. Der Schaltweg einzelner Scissor-Schalter ist überdurchschnittlich hoch und unterscheidet sich so etwa von den sehr flachen Tasten eines Macbooks. Der Tastenanschlag ist fest genug und hinterlässt einen guten Eindruck. Wir hatten zumindest keine Probleme, darauf auch längere Texte zu schreiben.

  • Blick ins Innere (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per App lassen sich Tutorials abrufen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Framework-Team verewigt sich auf der Portabdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • QR-Codes helfen beim Zusammenbau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Magnetische Halterungen sind Clips überlegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Webcam mit physischer Verdeckung ist dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastaturschale ist sehr leicht abnehmbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie ist nur mit einem Flachbandkabel gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WLAN-Modul an der rechten Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nennen wir Anschlussvielfalt! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module passen in dafür vorgesehene Slots. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie führen direkt zu einer USB-C-Buchse am Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Insgesamt vier Einschübe für Anschlüsse - zwei an jeder Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil wird extra verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünne Displayränder (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlussbuchsen sind im Prinzip USB-C-Adapter.
  • Anschlussmodule in großer Vielfalt - hier: HDMI (links), Micro-SD und USB-A (rechts). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der passende Schraubendreher liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich schnell auseinanderbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Module sind ebenfalls aufschraubbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine Mainboard mit integrierten USB-C-Buchsen und Intel-SoC. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trackpad und Tastatur sind geschraubt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach der Windows-Installation müssen Treiber geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Framework Laptop (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gleiches gilt für das integrierte - und natürlich verschraubte - Trackpad. Es erfüllt seinen Zweck und bietet wie andere Trackpads eine Gestensteuerung und integrierte Maustasten. Worauf wir uns definitiv freuen würden: Framework könnte auch Tastaturen mit integriertem Trackpoint im Stile eines Lenovo Thinkpad oder mit mechanischen Switches anbieten. Noch gibt es diese Alternativen nicht. Die modulare Plattform macht das aber möglich.

Der Framework Laptop verwendet aktuelle Mobil-SoCs von Intel - mit dem Versprechen, künftig auch weitere Generationen als Upgrade anzubieten.

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Offene Hardware mit Intel-Prozessor 
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notuf 31. Jan 2022

Ich finde es auch nicht schön. Diese Keilform habe ich noch bei keinem anderen Hersteller...

sambache 31. Jan 2022

Die Laptop Modelle, für die du 5 Jahre lang "ein Neues" kaufen kannst, oder einen...

Bigfoo29 31. Jan 2022

Das halte ich - leider - für unwahrscheinlich. Alles, was einen Sockel hat, verbraucht...

tomatentee 31. Jan 2022

Ich weiß nicht woher die Behauptung immer kommt, dass der M1 so wahnsinnig...



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