Microsoft: Windows 11 blendet Wasserzeichen auf inkompatiblen PCs ein

Microsoft testet derzeit ein Wasserzeichen, das sich immer dann einblendet, wenn Windows 11 auf einem inkompatiblen PC läuft.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 11 funktioniert auf inkompatiblen Geräten, allerdings wird das dann auch angezeigt.
Windows 11 funktioniert auf inkompatiblen Geräten, allerdings wird das dann auch angezeigt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Microsoft testet derzeit ein Wasserzeichen in Windows 11. Dieses soll darauf aufmerksam machen, dass es sich bei einem verwendeten PC um ein inkompatibles System handelt. Die Meldung taucht also etwa auf, wenn eine Hardwarevoraussetzung für das neue Betriebssystem nicht erfüllt ist. Mittels Umwegen - etwa per Installationsimage - lässt sich Windows 11 nämlich trotzdem auf eigentlich inkompatibler Hardware installieren. Dabei wird bereits bei der Installation ein Warnhinweis angezeigt.

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Das Wasserzeichen wird laut dem Magazin Windows Latest wohl dieselbe Form annehmen, wie die wohlbekannte Nachricht "Windows aktivieren - Wechseln Sie zu den Einstellungen, um Windows zu aktivieren". Der Satz taucht in der rechten unteren Ecke des Desktops auf und legt sich über alle anderen Anwendungen, selbst wenn diese im Vollbildmodus ausgeführt werden.

Wasserzeichen nicht in Vollbild-Apps

Nicht ganz so invasiv verhält es sich mit der Informationstafel zu Windows-Insider-Builds. Eben diese werden neben der Build-Nummer wohl künftig darüber auch die Information einblenden: "Systemvoraussetzungen nicht erfüllt". Im Vergleich zur Aktivierungsnachricht legt sich das Wasserzeichen derzeit aber nicht über Vollbild-Applikationen und beschränkt sich erst einmal auf den Desktop.

Außerdem wird der Warnhinweis innerhalb der Einstellungs-App unter dem Reiter System zu sehen sein. Dort gibt es auch einen weiterführenden Link zu einer Hilfeseite, wie das Problem behoben werden kann. Das ist grundsätzlich nicht unbedingt einfach, da Windows 11 teilweise bestimmte Hardware voraussetzt - etwa ein TPM-2.0-Modul per Firmware oder auf dem Mainboard und einen relativ neuen Intel- oder AMD-Prozessor ab den Serien Core i-8000 (Intel) und Ryzen 2000 (AMD).

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FreiGeistler 24. Feb 2022

Auch wieder fix, oder kann man nun die Breite einstellen? Ich denke ja, nicht, weil man...

stoney0815 23. Feb 2022

Anstatt die manpower zu nutzen um die User mit so einer Scheiße zu gängeln. Das ganze...

Prypjat 23. Feb 2022

Dazu benötigt man keine inkompatible Hardware. Das schafft Microsoft an so ziemlich...

thunderbird487 23. Feb 2022

Microsoft wird erkannt haben, das mit Betriebssystemen nicht viel zu holen ist und haben...



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