Windows 365: Microsofts mietbarer Cloud-PC bekommt Windows 11

Windows 11 für monatliche Gebühren mieten - das wird künftig mit Windows 365 möglich. Zudem verbessert Microsoft das Management für Admins.

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Windows 11 in der Cloud ist nun ebenfalls mietbar.
Windows 11 in der Cloud ist nun ebenfalls mietbar. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Auf dem eigenen Firmenevent Ignite 2021 erweitert Microsoft den Abodienst Windows 365 um eine weitere Option. Kunden können neben Windows 10 nun auch Windows 11 für monatliche Kosten mieten. Das war bisher noch nicht möglich, da der Dienst unter anderem vor dem offiziellen Windows-11-Launch im August gestartet wurde. Die erste Erwähnung von Windows 11 für Windows 365 erfolgte Anfang Oktober 2021.

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Um Windows 11 in der Cloud hosten zu können, will Microsoft einen virtuellen TPM-Chip für Windows 365 implementieren. Darüber können dann diverse Security-Features realisiert werden. Auch ist TPM bekannterweise eine Voraussetzung für Windows 11. Das gilt auch für die von Microsoft gehostete Cloud-Version.

Microsoft will dem Cloud-PC weitere Funktionen hinzufügen. So können IT-Admins künftig die siebentägige Wartezeit überspringen, wenn sie eine VM auflösen möchten. Die Wartezeit wird in einigen Fällen automatisch aktiviert und war bisher verpflichtend. Sie soll Datenverlust verhindern und Kunden die Zeit für ein Backup geben.

Cloud-PC in Azure AD

Cloud-PCs können künftig in ein bestehendes Azure AD eingebunden werden und benötigen nicht mehr ihre eigene Active-Directory-Domain. Außerdem werden Metriken für Admins verfügbar, mit denen sie CPU- und RAM-Last für besseres Troubleshooting auslesen können. Die genannten Änderungen werden zunächst in einer Preview verteilt.

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Ressourcenzuweisungen und an Cloud-PCs angeschlossene Geräte wie Drucker, Mikrofone und Tastaturen können auf Windows365.microsoft.com künftig editiert werden. So ist es etwa möglich, Tastenlayouts zu ändern, Druckereinstellungen einzusehen und andere Einstellungen vorzunehmen.

Windows 365 stellt im Prinzip eine VM mit vorinstalliertem Windows 10/11 zur Verfügung. Im Golem.de-Test haben wir maximal acht virtuelle Cascade-Lake-CPU-Kerne, 16 GByte RAM und eine 128 bis 512 GByte große SSD für Daten erhalten. Je nach Ausstattung kostet der Dienst monatlich dann unterschiedlich viel Geld.

Das System eignet sich mangels Hardware-Grafikbeschleunigung für Büroarbeiten. Außerdem werden Daten auf demselben Servercluster gespeichert, vermutlich, um den geltenden Datenschutz einzuhalten.

Windows 365 gibt es, je nach Ausstattung, ab 18,20 pro Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Die maximale Ausstattung liegt bei 143,90 Euro.

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