
Das Traditionsunternehmen Corel hat einen neuen Besitzer. Corel hatte sich durch den Erwerb von Parallels modernisiert.

Mit dem Juli-Update patcht Google wieder Sicherheitslücken aus seinem Android-Betriebssystem. Dieses Mal betrifft es vor allem Medien. Wegen Fehlern beim Bounds-Check lässt sich Schadsoftware in HEVC-Dateien verstecken.

Die Mintbox 3 ist eine kleine Workstation, die auf dem Airtop 3 basiert. Der Hersteller Compulab schafft es, auch in der dritten Version ein komplett lüfterloses System für relativ leistungsstarke Hardware zu bauen. Als Betriebssystem ist Linux Mint vorinstalliert.

"Mit Uhr und Reversi!": Microsoft hat einen Teaser von Windows 1.0 aus dem Jahr 1985 auf Twitter und Instagram verbreitet. Außerdem hat das Unternehmen das Bild des Accounts in das Firmenlogo von damals geändert. Viele Nutzer fragen sich, was es damit auf sich hat.

Microsoft gibt Pläne für das kommende Update 19H2 für Windows 10 bekannt. Es soll im September des Jahres erscheinen - diesmal schneller und kontrollierter. Das Update wird sich wohl auf die Verbesserung des Betriebssystems und weniger auf neue Funktionen konzentrieren.

Microsoft schaltet im Juli 2019 die DRM-Server-Infrastruktur seines E-Book-Angebots ab. Damit sind bereits gekaufte Bücher nicht mehr nutzbar. Leser sollen ihr Geld zurückerhalten und müssen wohl auf eine andere Plattform ausweichen.

Es hat sich abgezeichnet: Azure-Kunden verwenden in Microsofts Cloud mehr Linux- als Windows-Betriebssysteme. Der Entwickler selbst gibt zu, dass viele native Azure-Dienste auf Linux-Maschinen laufen - Kooperation statt Konkurrenz scheint das Motto zu sein.

Obwohl Canonical das Auslaufen des 32-Bit-Supports für Ubuntu zurückgezogen hat, wird Valve das OS nicht mehr als Referenz für Steam empfehlen. Stattdessen wird auf andere Linux-Distributionen geschaut. Auch 32-Bit-Container sind im Gespräch.

Einige Nutzer erhalten noch immer nicht das Update 1903 für Windows 10, obwohl es seit Mai 2019 verteilt wird. Manche Anwender berichten von einem Nachrichtenfenster, das den Prozess unterbricht. "Ihr Gerät ist dazu noch nicht bereit", heißt es darin.

Apple hat die erste öffentliche Beta von iOS 13 und MacOS 10.15 vorgestellt. Hinweise, die Betriebssysteme nicht auf wichtiger Hardware zu installieren, werden leider oft missachtet, was App-Hersteller dazu bringt, selbst vor den Betas zu warnen.

Nachdem Google-Entwickler Matthew Garrett die Patches für den Kernel-Lockdown wieder belebt hat, ist die Technik nun als Linux Security Module umgearbeitet worden.

Kehrtwende bei Ubuntu: Das Team will doch 32-Bit-Pakete der x86-Architektur für die kommenden Versionen anbieten - allerdings nur ausgewählte. Und das Ende der Architektur wird nur verschoben.

Apple hat nach der zweiten Entwickler-Beta die erste Beta von iOS 13 und iPadOS für interessierte Anwender bereitgestellt.

Apple hat mit der ersten öffentlichen Betaversion von MacOS 10.15 die erste Vorabversion seines künftigen Desktop-Betriebssystems veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerungen sind iPad-Apps, die auf dem Mac laufen, und eine Dreiteilung von iTunes.

Die Steam-Plattform wird offenbar auf künftigen Versionen von Ubuntu nicht mehr durch Valve unterstützt. Der Grund dafür ist wohl das Ende des 32-Bit-Supports. Die Ubuntu-Entwickler entdecken derweil selbst die Probleme ihrer Idee.

Am vergangenen Wochenende hat die Deutsche Bahn eines ihrer modernen elektronischen Stellwerke (ESTW) planmäßig vom Netz genommen, um die Software auszutauschen. Dafür musste der Erfurter Hauptbahnhof jedoch komplett vom Netz gehen, der wichtig für das VDE 8 ist.

Final Cut Pro X soll durch den Webbrowser Chrome erheblich ausgebremst oder zum Absturz gebracht werden, hat ein Creative Director entdeckt. Läuft der Browser im Hintergrund, wird die Software massiv ausgebremst. Das dürfte sich auch auf andere Videoanwendungen auswirken.

Einige der kommenden Mobile Workstations von Lenovo lassen sich mit einem vorinstallierten Ubuntu 18.04 bestellen. Das Angebot zielt klar auf Entwickler.

Das Wine-Projekt äußert massive Kritik an dem Plan von Ubuntu, keine 32-Bit-Pakete für die x86-Architektur mehr anzubieten. Das werde dem Projekt viele Probleme bereiten und Nutzern nur wenig bringen.

Mit der kommenden Version 19.10 alias Eoan Ermine will Ubuntu keine Pakete der 32-Bit-x86-Architektur mehr anbieten, sondern eben nur noch 64 Bit. Diesen Schritt hat das Team bereits lange vorbereitet.

Microsoft hat nach langer Verzögerung den Hyper-V Server 2019 freigegeben. Die Auskoppelung aus dem Windows Server 2019 ist kostenlos, beinhaltet aber nur die für eine Virtualisierung notwendigen Komponenten.

Das neue Windows Subsystem für Linux nutzt eine ähnliche Architektur, wie sie Docker bisher selbst gebaut hat - nur eben nativ. Das Docker-Team wechselt für den Windows-Support deshalb auf das WSL 2 und verspricht eine nahtlose Integration.

Für die kommende Grafikkartengeneration Navi von AMD stehen nun erstmals freie Treiber für den Linux-Kernel bereit. Die Userspace-Bestandteile sollen in Kürze folgen und der Umfang der Patches ist wieder enorm.

Im Linux-Kernel und in FreeBSD sind mehrere Fehler bei der Verarbeitung von TCP-Paketen gefunden worden. Eine Sicherheitslücke in der Funktion Selective Acknowledgement (SACK) kann von Angreifern dazu genutzt werden, bei Linux einen Kernelabsturz zu verursachen.

Amazon bringt seinen werbefinanzierten Video-Streaming-Dienst dieses Jahr nach Europa. In den USA wird das Sortiment erweitert. Der Dienst wird in IMDb TV umbenannt.

Über eine Sicherheitslücke in der Verschlüsselungsbibliothek Symcrypt lassen sich Windows-Server lahmlegen. Project Zero veröffentlichte die Sicherheitslücke nach 90 Tagen. Patches von Microsoft sollen erst im Juli folgen.

Die zweite Version des Windows Subsystem für Linux (WSL) ist in einem Insider Build veröffentlicht worden. Wie angekündigt, hat Microsoft damit erstmals einen eigenen Linux-Kernel veröffentlicht.

Apple hat ein außerplanmäßiges Update für iOS veröffentlicht. Es löst ein Problem mit dem Porträtmodus beim iPhone 8 Plus, bei dem der Tiefenmodus nicht genutzt wurde.

Das Panfrost-Projekt erstellt einen komplett freien Treiber für Mali-GPUs von ARM. Die Initiatorin kann bei den Linux-Spezialisten von Collabora in Vollzeit an dem Projekt arbeiten.

Die Skriptsprachen Python, Ruby und Perl sollen in künftigen Versionen aus MacOS verschwinden. Support für Subversion wird ebenso entfernt wie die Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen.

Eine Sicherheitslücke im Exim-Mailserver lässt sich auch übers Netz zur Codeausführung ausnutzen, der Angriff dauert aber in der Standardkonfiguration mehrere Tage. Lokal ist er trivial und emöglicht es Nutzern, Root-Rechte zu erlangen.

Apple wechselt für MacOS die Standard-Shell aus. Statt der extrem veralteten Version der GNU Bash soll künftig ZSH verwendet werden. Die neue Z Shell ist aber kompatibel zur bisher genutzten Bash.

Es ist wieder Patchzeit für Android-Nutzer. Im Juni-Update beseitigt Google erneut zahlreiche Sicherheitsprobleme. Zwei der Fehler der höchsten Kategorie betreffen fast alle Anwender neuerer Android-Versionen. Andere wiederum sind nur in Android 9 zu finden.

Die Entwickler des Exim-Mailservers informieren über eine Sicherheitslücke, Details gibt es aber bisher nicht. Die sollen in einer Woche folgen.

MacOS 10.15 wird einige grundlegende Umbauten bieten. Neben dem iTunes-Umbau gibt es die Integration des iPads als Eingabegerät und die Möglichkeit, verlorene Macs per Bluetooth zu finden. Außerdem wird Catalina auf einem Read-only-Speicher arbeiten, wie Apple verspricht.

Apple gibt iTunes auf. Stattdessen werden die bisherigen iTunes-Funktionen auf vier Apps aufgeteilt, nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nur für Apple-Kunden. Für Windows-Nutzer gibt es nichts Neues.

Apple trennt iPhones und iPads stärker als bisher. Das ist mit der Vorstellung der neuen iOS-Version deutlich geworden. Apple hat seine Entwicklerkonferenz WWDC genutzt, um neben iOS 13 auch das darauf basierende iPadOS vorzustellen.

In einem als "längst überfällig" bezeichneten Schritt haben die Linux-Entwickler sehr viel alte ISDN-Technik aus dem Kernel entfernt. Ein Teil der Funktion soll aber erhalten bleiben.

Soll iTunes verschwinden? Aktuelle Aktivitäten von Apple deuten stark darauf hin, dass der Schritt kurz bevorsteht. Selbst iTunes-Links wurden schon über Redirects angepasst.

Auf Windows 10 Version 1903 kann dank einer neuen Version auch mit eingestecktem Datenträger aktualisiert werden. Trotzdem wird das Betriebssystem weiterhin nur einem eingeschränkten Benutzerkreis angeboten, wie ein kurzer Test bestätigt.

Microsoft möchte Windows modernisieren. In einem Blog-Eintrag gibt das Unternehmen Hinweise, in welche Richtung dies gehen wird. Manche nervigen Eigenschaften des Betriebssystems dürften irgendwann verschwinden.

Knapp eine Million im Internet erreichbare Windows-Computer sind für eine Sicherheitslücke anfällig, die laut Microsoft das Potenzial hat, Schäden wie Wanna Cry zu verursachen.

Der Linux-Kernel kann künftig mit den HDR-Metadaten zur Darstellung auf Displays umgehen. Der Code dazu stammt von Intel und ist seit ungefähr zwei Jahren in Arbeit.

Das Betriebssystem für Featurephones KaiOS wächst weiter: Das gleichnamige Unternehmen konnte sich weitere 50 Millionen US-Dollar an Finanzierungsgeldern sichern. Mittlerweile sollen weltweit 100 Millionen Handys mit KaiOS laufen.

Während sich Unix in den 1970er Jahren an westlichen Universitäten verbreitete, war die DDR durch Embargos von der Entwicklung abgeschnitten - offiziell zumindest. Als es das Betriebssystem hinter den Eisernen Vorhang schaffte, traf es schnell auf Begeisterte.
Von Anna Biselli

Der Kleinrechner Raspberry Pi lässt sich zwar relativ einfach übertakten, für die CPU-Frequenz sorgt bisher jedoch hauptsächlich die Firmware. Der Linux-Kernel bekommt jetzt aber Treiber, um die CPU-Frequenz selbst zu steuern.

Wer das nächste Update von Windows 10 haben will, kann zumindest probieren, es anzufordern. Da Microsoft aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, wird eine stark zeitverzögerte Verteilung der Mai-Aktualisierung erwartet. Es gibt trotzdem Wege, schnell an das Update zu kommen.

Microsofts Kubernetes-Dienst im hauseigenen Cloud-Angebot Azure unterstützt nun die Verwendung von Windows-Server-Containern. Diese können damit parallel zu Linux-Containern betrieben werden: mit den gleichen bekannten Werkzeugen und im gleichen Cluster.

Microsoft hat Vorschauversionen seines Browsers Edge für MacOS veröffentlicht. Der Browser auf Chromium-Basis enthält Anpassungen speziell für die Mac-Plattform.

Eigentlich sollte die Pflege für Linux 3.18 längst enden. Weil immer noch sehr viele Android-Geräte den mehr als vier Jahre alten Kernel verwenden, wird diese Version jedoch im Android-Repository weiter gepflegt.