Microsoft: Windows 11 blendet Pop-up ein und nervt Tester bereits jetzt

Mit der Insider-Version 25115(öffnet im neuen Fenster) bringt Microsoft sogenannte Suggested Actions für Windows 11. Dabei handelt es sich um kontextbasierte Menüs, die bei bestimmten Aktionen auftauchen sollen.
Den Anfang macht Suggested Action on Copy. Wenn User bestimmte Textstellen markieren, erkennt Windows deren Inhalt und schlägt diverse Aktionen vor.
Wird etwa eine Telefonnummer kopiert, können direkt Apps wie Teams und Edge damit geöffnet und eine Person angerufen werden. Bei einem Datum wird hingegen der Schnellzugriff auf den Kalender oder Outlook gewährt. Windows kann so automatisch Termine mit den ausgewählten Daten erstellen. Das setzt natürlich voraus, dass die entsprechenden Microsoft-Office-Dienste auch installiert sind.
Funktion nervt einige Menschen
Außerdem gibt es einige Personen, die Suggested Actions bereits kritisieren und lieber nicht mehr nutzen wollen. "Ich lade die Builds noch herunter. Aber gibt es eine Einstellung, Suggested Actions abzuschalten?" , fragte Insiderin Barb Bowman auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Laut Microsoft soll das Feature eher hilfreich als nervig sein. Allerdings sind Pop-up-Fenster, die möglicherweise nicht gewollt sind, stets umstritten.
Microsoft wird es zudem künftig wieder schwieriger machen, zwischen den beiden Insider-Channels, Dev-Channel und Beta-Channel, beliebig hin- und herzuwechseln. User haben zehn Tage Zeit, sich noch umzuentscheiden und vom aktuellen Dev-Build 25115 wieder zurück zum Beta-Channel, also einer weniger aktuellen, aber stabileren Testversion zu wechseln. Nach Ablauf der zehn Tage muss dafür eine komplette Neuinstallation von Windows 11 durchgeführt werden.
Build 25115 kommt nicht für ARM64-PCs, sondern kann nur auf regulären x86-Maschinen getestet werden. "Wir hoffen, bald wieder einen neuen Build für Insider auf ARM64-PCs zu anzubieten" , schreibt Microsoft.



