Nintendo, Kerbal Space, Mars: Costa Rica kämpft gegen Ransomware-Akteure
Was am 18. Mai 2022 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Saudi-Arabien investiert in Nintendo: Der saudi-arabische Public Investment Fund hat 5,01 Prozent der Anteile von Nintendo für rund 3 Milliarden US-Dollar gekauft, wie unter anderem Bloomberg meldet. Der Staatsfond hält bereits Anteile an Electronic Arts, Activision und Capcom, außerdem gehört ihm das Entwicklerstudio SNK Corporation und der E-Sport-Veranstalter ESL Gaming. (ps)
Weltraumspiel Kerbal Space Program 2 verspätet: Eigentlich sollte das Kerbal Space Program 2 noch 2022 erscheinen - nun hebt es voraussichtlich im Frühjahr 2023 ab, wie der Publisher Take Two sagt. Ein Grund für die Verschiebung ist laut den Machern, dass das Programm "technisch besonders komplex" sei. Das Weltraumspiel wurde auf der Gamescom 2019 angekündigt. (ps)
Costa Ricas Präsident spricht von "Krieg" gegen Ransomware-Gruppe: Das Land in Mittelamerika will weiterhin nicht den Erpressungsversuchen der Conti-Gruppe nachkommen. Derzeit steht die Höhe der Lösegeldforderung nach einem Ransomware-Angriff gegen Behörden und Ministerien bei 20 Millionen US-Dollar. Zuvor hat Präsident Chaves den Notstand ausgerufen. Mittlerweile spricht er laut Associates Press von einem "Krieg, und das ist keine Übertreibung". (lem)
FreeBSD 13.1 erschienen: Die aktuellen Version 13.1 von FreeBSD verbessert den UEFI-Support. Auch EC2-Abbilder werden nun so erstellt, dass diese standardmäßig via UEFI booten. Das Betriebssystem erhält nun außerdem offizielle Unterstützung für das RISC-V-Board Hifive Unmatched von Sifive. Die Mindestvoraussetzung für den Betrieb einer 32-Bit x86-CPU ist außerdem die i686- statt wie bisher i386-Architektur. (sg)
Suse bringt Neuerungen für Rancher: Parallel zur Kubecon Europe hat der Linux-Distributor Suse Neuerungen für sein Container-Angebot angekündigt. So hat das Unternehmen mit der Veröffentlichung von Rancher 2.6.5 die Sicherheitssoftware Neuvector integriert. Das Projekt Open Zero Trust (OZT) von Suse Neuvector wird außerdem in die Obhut der CNCF übergeben. (sg)
Eingestaubt: Die Mission der Mars-Sonde Insight geht zu Ende. In den kommenden Monaten werde ihr der Strom ausgehen, weil die Sonnenkollektoren dick mit Staub bedeckt seien, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Ziel der Mission war es, Erkenntnisse über den inneren Aufbau des Mars zu gewinnen, unter anderem über die Messung von Marsbeben. Davon hat Insight über 1.300 detektiert, vor einigen Tagen erst eines mit der Stärke 5. (wp)
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