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Betriebssysteme

Drei Sicherheits-Patches von Microsoft - keiner für den IE

Microsoft ignoriert Sicherheitsleck im Internet Explorer vom Dezember 2003. Microsoft veröffentlichte im Januar 2004 drei Security Bulletins, die verschiedene Sicherheitslecks in Microsoft-Produkten beheben sollen. Zwei der drei Sicherheitslücken werden von Microsoft als kritisch eingestuft. Unberücksichtigt blieb weiterhin das bereits Mitte Dezember 2003 entdeckte Sicherheitsleck im Internet Explorer, welches die korrekte URL in der Adresszeile des Browsers verschleiert.

Intel: Neue Software macht Itanium 32-Bit-tauglich

IA-32 Execution Layer läuft nur unter Windows-Betriebssystemen. Intels 64-Bit-Prozessor Itanium 2 soll künftig besser mit herkömmlichen 32-Bit-Applikationen umgehen können. Möglich wird dies durch eine neue Software-Schicht - "IA-32 Execution Layer" (EL) -, die auf Itanium-2-Systemen mit Windows-Betriebssystemen genutzt werden kann.

Microsoft verlängert Support für Windows 98, 98 SE und ME

Kein drohendes Support-Ende im Januar 2004 von Windows 98 und 98 SE. Wie Microsoft bekannt gab, wird das Unternehmen den Support für Windows 98, 98 SE und Millennium Edition (ME) verlängern, nachdem dieser in diesem Jahr auslaufen sollte, was entsprechende Proteste hervorgerufen hat, da viele Nutzer diese Produkte weiterhin einsetzen. Microsoft reagierte nun auf die Beschwerden und hat den Support für beide Produkte bis 30. Juni 2006 verlängert.

Novell bietet Haftungsfreistellung für Linux-Nutzer

Nutzer des SuSE Linux Enterprise Server von Haftung freigestellt. Novell bietet Käufern des SuSE Linux Enterprise Server eine Haftungsfreistellung an, die diese vor rechtlichen Angriffen durch SCO und andere schützen soll. Novell kündigte diesen Schritt zeitgleich mit dem Abschluss der Übernahme von SuSE an.

Red Hat überträgt eCos-Urheberrechte an die FSF

FSF alleiniger Inhaber der Urheberrechte am Embedded-Betriebssystem eCos. Red Hat überträgt der Free Software Foundation (FSF) sämtliche Urheberrechte an seinem Open-Source-Betriebssystem eCos. Die FSF wird damit zum einzigen Verwalter aller Urheberrechte des Embedded-Betriebssystems.

FreeBSD 5.2 erschienen

Update für FreeBSD 5.x bringt auch neue Funktionen. Mit der Version 5.2 ist ein weiteres Update für FreeBSD 5.x erschienen. Die neue Fassung bietet neben diversen Bug- und Sicherheitsfixes auch neue Funktionen, darunter die Unterstützung neuer Stromsparfähigkeiten via ACPI.

Bericht: Auch Intel bezieht klar Stellung gegen SCO

10-Millionen-Fonds soll Linux-Anwender vor SCO schützen. Die Open Source Development Labs (OSDL) planen einen Fonds für Linux-Nutzer, der diese gegen rechtliche Angriffe beispielsweise durch SCO unterstützen soll. Zu den Geldgebern zählt in erster Linie neben IBM und MontaVista auch Intel, die sich damit in die "Anti-SCO-Front" einreihen.

Kann Knoppix bald auf NTFS-Partitionen schreiben?

Knoppix 3.4 soll zur CeBIT 2004 erscheinen. Wie Knoppix-Entwickler Klaus Knopper auf einer Mailingliste erklärte, wird die kommende Version 3.4 der Linux-LiveCD Knoppix möglicherweise auch auf NTFS-Partitionen schreiben können. Zudem wird ein Einsatz des neuen Kernel 2.6.0 erwogen.

Apple bringt Final Cut Express 2 mit einigen Neuerungen

Videoschnitt-Software mit neuen Echtzeitfunktionen. Auf der MacWorld in San Francisco stellt Apple eine neue Version der Videoschnitt-Software Final Cut Express vor, die auf Final Cut Pro 4 basiert. Final Cut Express 2 wurde an MacOS X 10.3 angepasst und verfügt für die Echtzeitbearbeitung über die Funktion RT Extreme, bietet eine überarbeitete Bedienoberfläche, Echtzeitfarbkorrektur und neue Möglichkeiten für die Audiobearbeitung.
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Novell bringt Update für Ximian Desktop 2

Ximian Desktop 2 läuft nun auch mit SuSE Linux 9.0. Novell bietet ein Update für seine Software Ximian Desktop 2 an, die nun auch auf der aktuellen Version 9.0 von SuSE Linux läuft. Sowohl Ximian als auch SuSE gehören mittlerweile zu Novell.

Apple stellt iLife 04 und Musiksoftware GarageBand vor

Softwaresammlung für Audio- und Videobearbeitung und DVD-Authoring. Apple hat mit iLife 04 die nächste Generation seines Softwarepakets zur Video-, Musik- und Bildverarbeitung vorgestellt. ILife 04 besteht aus neuen Versionen von iPhoto, iMovie und iDVD und wird durch die neu entwickelte Musikanwendung GarageBand ergänzt. Ebenfalls enthalten ist die Musik-Jukebox-Software iTunes 4.2, die Zugang zum iTunes Music Store, dem Musikshop von Apple bietet.

Microsoft kündigt Office 2004 für Mac an

Neue Office-Funktionen zunächst nur für Mac-Nutzer. Microsoft legt sein Office-Paket für MacOS X neu auf: Wie schon bei Office v. X soll auch Office 2004 für Mac einige neue Funktionen bieten, die in der Windows-Version der Microsoft-Office-Suite nicht vorhanden sind.

PalmSource beliefert Lizenznehmer mit PalmOS 6

Nur wenige Details zu den Neuerungen von PalmOS 6 bekannt. Wie PalmSource bekannt gab, werden bereits seit Ende Dezember 2003 die PalmOS-Lizenznehmer mit der neuen Version 6 des PDA- und Smartphone-Betriebssystems PalmOS beliefert. Neben verbesserten Multitasking-Funktionen, Speicherschutz und Unterstützung aktueller Multimedia-Funktionen wurde besonderes Augenmerk auf eine gute Einbindung drahtloser Netzwerktechniken gelegt.

Sicherheitslücke im Linux-Kernel

Fehler im Speichermanagement gefährdet Linux 2.2., 2.4 und 2.6. Der Sicherheitsexperte Paul Starzetz weist auf eine kritische Sicherheitslücke im Linux-Kernel hin, die es lokalen Nutzern erlaubt, beliebigen Code auch auf Kernel-Ebene auszuführen. Betroffen ist Linux 2.2, 2.4 und 2.6.

LiveCD mit KDE 3.2 Beta 2

Slax: Linux-LiveCD auf Slackware-Basis. LiveCDs, mit denen sich diverse Linux-Distributionen ohne Installation auf einem beliebigen Rechner starten lassen, gibt es mittlerweile einige. Slax hebt sich dabei ab, setzt die LiveCD doch auf der Distribution Slackware auf und bietet eine recht aktuelle Software-Auswahl samt der aktuellen Beta von KDE 3.2.

Update für LinVDR: Linux für digitale Videorekorder

ISO-Image macht aus PCs digitale Videorekorder auf Linux-Basis. LinVDR, eine spezielle für digitale Videorekorder abgestimmte Linux-Distribution, ist jetzt in der Version 0.5 erschienen. Die neue Version wartet mit einigen Software-Updates auf und bringt zahlreiche Applikationen und Plug-Ins mit, um einen Linux-basierten digitalen Videorekorder aufzusetzen.

Windows CE.NET läuft auf Xbox

Dank Microsofts Lizenzbedingungen legal? Es gibt wohl kaum eine Konsole, für welche die Fan-Szene derart viel Energie in mehr oder weniger sinnvolle eigene Software steckt, wie für Microsofts Xbox - kein Wunder, basiert sie doch auf der PC-Architektur. Obwohl lange angezweifelt, haben findige Tüftler herausgefunden, wie man ein Windows-Betriebssystem auf der Xbox zum Laufen bringt - vorerst allerdings "nur" Windows CE.NET 4.2 und das bisher auch nur sehr eingeschränkt.

Novell: Wir halten das Urheberrecht an UNIX

Novell meldet seine Ansprüche beim US-Copyright-Office an. Während SCO den Streit um Linux weiter eskaliert, greift nun auch Novell aktiv in die Auseinandersetzung um angebliche Urheberrechtsverletzungen durch Linux an UNIX ein. Novell besitzt nach eigenen Angaben die Urheberrechte an UNIX, auf die SCO seine Klage aufbaut.

SCO geht nun auch gegen seine Lizenznehmer vor

SCO: Verbreitung von Linux verstößt gegen den DMCA. SCO eskaliert den Streit um Linux einmal mehr und geht nun auch gegen seine eigenen Lizenznehmer vor: Das Unternehmen fordert seine UNIX-Lizenznehmer unter anderem auf, schriftlich zu bestätigen, dass sie keinen "proprietären UNIX-Code" in Linux nutzen. Zudem versucht SCO mit neuen Briefen den Druck auf Linux-Anwender zu erhöhen; laut SCO wurden bestimme "Application Binary Interfaces" (ABI) aus UNIX direkt in Linux kopiert.

Vodafone-Chef kritisiert Microsofts Handy-Software

"Microsofts Handy-Betriebssystem noch unbrauchbar". Vodafone will den Marktstart seines ersten Mobiltelefons mit einem Microsoft-Betriebssystem verschieben, das berichtet die Financial Times. Für Microsoft wäre dies ein weiterer Rückschlag im Mobilfunk-Bereich.

BlackBerry für PalmOS-Geräte kommt Mitte/Ende 2004 (Update)

PalmSource und RIM entwickeln BlackBerry-Software für Palm OS. Dass PalmSource und Research in Motion (RIM) gemeinsam an einem Software-Client arbeiten, der RIMs mobilen E-Mail-Dienst BlackBerry auch auf Smartphones und PDAs mit PalmOS nutzbar macht, ist schon seit Mai 2003 bekannt. Nun ist aber angegeben worden, dass die in Entwicklung befindliche BlackBerry-Connectivity-Lösung für PalmOS-Lizenznehmer bis zur zweiten Jahreshälfte 2004 fertig sein soll.

Red Hat kauft Sistina Software

Abonnentenzahl steigt auf 33.000. Red Hat kündigte an, mit Sistina Software einen Anbieter von Infrastruktursoftware für Storage-Systeme zu übernehmen. Red Hat will Sistinas Technologien in seinem Enterprise Linux einsetzen, um Kunden Storage-Virtualisierung und herstellerunabhängigen Zugriff auf Storage-Lösungen zu bieten.

Microsoft stellt Windows 2000 Server ein

Verkauf wird stufenweise ab 1. April 2004 zurückgefahren. Microsoft kündigte jetzt an, ab 1. April 2004 schrittweise den Verkauf von Windows 2000 Server und Windows 2000 Advanced Server sowie der Windows 2000 Client Access Licenses (CALs) einzustellen.

Linux Terminal Server Projekt 4.0 erschienen

LTSP 4.0 wartet mit eigenem Build-System auf. Das Entwickler-Team des Linux-Terminal-Server-Projekts (LTSP) hat jetzt offiziell Version 4.0 des LTSP-Software-Pakets veröffentlicht. Dieses enthält alle notwendigen Komponenten, um auf Basis von Linux ein Netzwerk mit festplattenlosen ThinClients aufzusetzen. Auf diese Weise lassen sich z.B. Computerpools in Schulen mit preiswerten, aber dennoch leistungsfähigen Arbeitsplatzsystemen einrichten.

Fujitsu und Red Hat entwickeln gemeinsam

Zusammenarbeit soll Linux um unternehmenskritische Funktionen erweitern. Fujitsu und Red Hat wollen künftig gemeinsam Linux-Funktionen für Unternehmenskunden entwickeln. Unter dem Dach einer neuen Organisation mit Sitz in Boston sollen Entwickler beider Unternehmen zusammenarbeiten.
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Linux 2.6.0 ist da

"Der Biber hat seinen Entzug beendet". Nach mehr als zwei Jahren Entwicklungszeit ist nun der Linux Kernel 2.6.0 überraschend pünktlich erschienen. "Der Biber hat den Entzug beendet", so die Ankündigung von Linus Torvalds in Anspielung auf die Codenamen der letzten Test-Kernel, Stoned Beaver und Beaver in Detox.

Bruce Perens: UserLinux setzt auf GNOME, basta!

UserLinux kommt ohne Qt und KDE. Das von Bruce Perens propagierte UserLinux wird auf GNOME als Desktop setzen, das macht Initiator Bruce Perens in einer Stellungnahme auf NewsForge unmissverständlich klar. Perens lobt die gestern bekannt gewordene Kooperation zwischen KDE und Debian, will in UserLinux aber auf GNOME setzen und weder KDE noch die Qt-Bibliotheken mitliefern.

Xandros Desktop 2 ist fertig

Kommerzielle Linux-Distribution basiert auf Debian "Sarge". Xandros hat mit der Auslieferung seiner Linux-Distribution Xandros Desktop 2 begonnen. Die Distribution stellt eine Weiterentwicklung des Debian-basierten Corel-Linux dar, das Xandros übernommen hat. Dabei verspricht Xandros eine hohe Kompatibilität mit Windows-Programmen dank CrossOver Office sowie einen verbesserten Dateimanager und einfaches Brennen von CDs.

Gemeinsame Initiative von KDE- und Debian-Entwicklern

Strategiepapier zur Zusammenarbeit mit UserLinux vorgelegt. Entwickler der Projekte Debian und KDE haben gemeinsam eine neue Initiative ins Leben gerufen, um zusammen ein Linux-basiertes Desktop-Betriebssystem für große Unternehmen anzubieten. Gemeinsam will man eine integrierte Lösung liefern, die den Bedürfnissen von öffentlicher Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Unternehmen entspricht.

DriverLoader unterstützt nun auch WPA

Linuxant will Software zu einem vollständigen NDIS-Wrapper ausbauen. Linuxant unterstützt mit seiner Software DriverLoader in der neuen Version 1.50 nun auch die Sicherheitsfunktionen Wi-Fi Protected Access (WPA). Die Software erlaubt es, binäre Windows-Treiber unter Linux zu verwenden und so beispielsweise WLAN-Karten in Linux-Systemen zu nutzen, für die Hersteller ausschließlich Windows-Treiber anbieten.

IBM und Red Hat weiten Zusammenarbeit aus

Red Hat Enterprise Linux v.3 wird auf allen IBM-Server-Systemen nutzbar. IBM und Red Hat haben die Erweiterung ihrer Zusammenarbeit bekannt gegeben und wollen Red Hat Enterprise Linux v.3 über die gesamte eServer-Produktlinie verfügbar machen. Die beiden Unternehmen vertiefen damit ihre auf mehrere Jahre ausgelegte Vereinbarung, die den flächendeckenden Linux-Support inklusive Server, Software und Implementierungsservices umfasst.

Zweites Update für BeOS-Nachfolger Zeta RC1 (Update)

Netzwerk- und USB-Unterstützung überarbeitet, neue Treiber und weniger Fehler. YellowTAB hat am 9. Dezember 2003 das zweite Update für den BeOS-Nachfolger Zeta RC1 veröffentlicht. Damit werden nicht nur Fehler beseitigt, sondern auch einige Komponenten des Betriebssystems verbessert und weitere Treiber hinzugefügt.

Microsoft erhielt Patent auf HTML-Applikationen

Nicht-Technikern wird die Programmierung von Windows-Applikationen erleichtert. Das US-Patentamt sprach Microsoft ein Patent über den Einsatz von HTML-Applikationen auf Windows-Systemen zu. Damit lassen sich HTML-Programme unabhängig von einem Web-Browser und deren Sicherheitsrestriktionen als gewöhnliche Windows-Applikation ausführen.
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Dobra Voda: Zweite Beta von KDE 3.2 erschienen

Veröffentlichung von KDE 3.2 auf den 2. Februar 2004 verschoben. Nach Rudi, der ersten Beta des kommenden KDE 3.2, erschien unter dem Codenamen "Dobra Voda" jetzt eine zweite Beta für die kommende KDE-Version. Die ursprünglich für den 8. Dezember 2003 angepeilte Veröffentlichung des fertigen KDE 3.2 konnte man nicht halten, nimmt nun aber den 2. Februar 2004 ins Visier.

Microsofts fragwürdige Auffassung von Sicherheit

Trotz bekannter Sicherheitslecks keine Sicherheits-Patches für Dezember 2003. Wie Microsoft bekannt gab, wird das Unternehmen im Dezember 2003 auf die Veröffentlichung der monatlichen Sicherheits-Patches verzichten. Die Ankündigung überrascht, da Ende November 2003 weitere schwere Sicherheitslöcher im Internet Explorer entdeckt wurden, ohne dass Microsoft bislang entsprechende Patches veröffentlicht hätte.

Suns Linux-Betriebssystem bald bei Wal-Mart & Co.?

Soll das Java Desktop System im Bündel mit PCs an Endkunden verkauft werden? Sun will Microsoft möglicherweise im nächsten Jahr auf einem ganz neuen Gebiet angreifen, berichtete die eWeek. Demnach bemüht sich Sun, sein Linux-basiertes Java Desktop System Endkunden über Einzelhändler wie Wal-Mart und Office Depot anzubieten.

UserLinux: Eine Distribution für alle?

Bruce Perens skizziert seine Idee eines UserLinux. Vor dem Hintergrund der sich ändernden Situation im Linux-Markt hat Bruce Perens, einer der Gründer der Open-Source-Initiative und der Linux Standard Base sowie Direktor des Desktop Linux Konsortiums, auf der Desktop Linux Konferenz im November die Entwicklung einer unabhängigen Linux-Distribution - UserLinux - gefordert. Jetzt hat Perens einen ersten konkreten Entwurf für ein solches UserLinux vorgelegt.

Gentoo kündigt größere Änderungen an

Freie Linux-Distribution soll künftig quartalsweise erscheinen. Die Entwickler der freien Linux-Distribution Gentoo haben umfassende Änderungen ihres Projekts angekündigt. So soll Gentoo unter anderem ab der kommenden Version Gentoo Linux 2004 quartalsweise erscheinen. Zudem wurde die Entwicklung von Portage-NG angekündigt, das den bisherigen Paketmanager Portage ablösen soll. Mit Catalyst will man zudem Usern die Möglichkeit geben, auf einfache Weise Gentoo-CDs einschließlich Live-CDs zu erstellen.

Palm-PDAs vertragen sich nicht mit Backup-Cards

Palm bietet Patches für Tungsten E sowie Zire 71, Tungsten T, T2, T3 und C an. Nach dem jüngsten Desaster mit den Schwierigkeiten, die der Tungsten T3 mit SD-Cards bereitete, muss Palm erneut Patches im Zusammenspiel mit Speicherkarten bereitstellen. Der aktuelle Fall betrifft einen möglichen Datenverlust im Zusammenspiel mit Backup-Speicherkarten. Während der eine Patch für die Modelle Zire 71, Tungsten T, T2, T3 und C bei Nutzung mit der Palm-Backup-SD-Card mit 64 MByte geeignet ist, steht ein weiterer Patch speziell für den Tungsten E bereit.

Progeny will Support für Red Hat Linux 7.2 und 7.3 anbieten

Dienst steht nur für x86-Systeme zur Verfügung. Ab 1. Januar 2004 will Progeny Software-Updates für Nutzer von Red Hat Linux 7.2 und 7.3 anbieten. Red Hat selbst hat , den Support für Red Hat Linux 7.1, 7.2, 7.3 und 8.0 zum 31. Dezember 2003 einzustellen. Progeny will mit seinem Angebot die entstehende Lücke schließen.

Auch in Server von FSF und Gentoo wurde eingebrochen

Free Software Foundation und Debian wollen eng zusammenarbeiten. Nachdem am 21. November 2003 bekannt wurde, dass Unbekannte eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel nutzten und in die Server des Debian-Projekts eingedrungen sind, wurden jetzt auch Einbrüche in Server von Gentoo und der Free Software Foundation (FSF) bekannt.

Red Hat Enterprise Linux für Studenten ab 25,- Euro

Neue Bildungsoffensive startet zunächst in den USA. Red Hat bietet staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen neue Sonderkonditionen für seine Linux-Produkte an. Das neue "Academic-Programm" soll aber auch die Kosten für Schüler und Studenten senken. So können Ausbildungsstätten und Einzelpersonen Red Hat Enterprise Linux ab 25,- Euro im Jahr abonnieren.

Suns Java Desktop System ab sofort verfügbar

Sun bringt zwei Support-Pakete für Anwender des Office-Pakets OpenOffice. Auf der Hausmesse SunNetworks im Berliner ICC verkündete Sun die sofortige Verfügbarkeit der Linux- und x86-basierten Desktop-Lösung "Java Desktop System" alias "Mad Hatter", welche zunächst als Einstiegsangebot zum halben Preis angeboten wird. Zugleich gab Sun bekannt, ab sofort Support für Nutzer des Office-Pakets OpenOffice anzubieten, während bislang nur das kostenpflichtige auf OpenOffice basierende Star Office in den Support-Genuss kam.

Sicherheitslücke im Linux-Kernel

Linux-Kernel schuld am Einbruch in die Server des Debian-Projekts. Vor knapp zwei Wochen wurde ein Einbruch in einige Server des Debian-Projekts bekannt. Dabei wurde offenbar eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel ausgenutzt, die es lokalen Nutzern erlaubt, Root-Rechte zu erlangen. Im Fall des Debian-Projekts wurde der Account eines Entwicklers genutzt.

MandrakeMove: Linux-Live-CD auf Basis von Mandrake Linux

Kostenlose Version nur mit eingeschränkter Funktionalität. MandrakeSoft bietet, in Anlehnung an Knoppix, mit MandrakeMove eine Linux-Live-CD auf Basis von Mandrake Linux 9.2 an. Dabei handelt es sich um ein komplettes Desktop-Betriebssystem, das direkt von einer CD bootet und persönliche Daten und Enrichtungswerte auf einem USB-Speicherstick ablegt.

Sicherheit: MacOS X prüft Netzwerk-Zugriffe unzureichend

LDAP-Server müssen sich gegenüber MacOS X nicht authentifizieren. Ein Security Advisory von William Carrel beschreibt Probleme von MacOS X beim Umgang mit LDAP-Servern, da entsprechende Zugriffe nicht korrekt geprüft werden. So kann ein Angreifer etwa über ein WLAN-Netzwerk ohne großen Aufwand auf Daten eines PCs mit MacOS X zugreifen, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkt. Derzeit bietet Apple nur einen Workaround an; einen Patch zur Behebung dieses Architektur-Problems gibt es bislang nicht.

OSDL startet Kernel-Awareness-Initiative

Initiative soll auch SCOs Vorwürfen entgegentreten. Die Open Source Development Labs (OSDL) wollen mit einer neuen Initiative das Wissen darüber fördern, wie der Linux-Kernel entwickelt wird. Auf diesem Wege wollen die OSDL auch das Vertrauen in Linux stärken.

Linus Torvalds schickt Biber auf Entzug

Andrew Morton soll jetzt die Entwicklung am Kernel 2.6 übernehmen. Nachdem im Linux-Test-Kernel 2.6-test10 alias "Stoned Beaver" zwei größere Fehler aufgetaucht sind, hat Linus Torvalds nun mit Linux 2.6-test11 einen weiteren Test-Kernel veröffentlicht. Er schickt damit den "bekifften Biber" auf Entzug, gab er dem neuen Test-Kernel doch den Codenamen "Beaver in Detox".

Microsoft: WVG statt SVG?

Longhorn setzt auf "Windows Vector Graphics". Auf seiner Professional Developers Conference (PDC) im Oktober 2003 gab Microsoft einen Ausblick auf kommende Technologien, darunter auch die Hauptbestandteile seines kommenden Desktop-Betriebssystems mit Codenamen Longhorn. Es scheint, als würde Microsoft dabei einmal mehr offizielle Standards gekonnt umschiffen und stattdessen eigene Formate verwenden.