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SGI und SuSE Linux begründen Entwicklungs-Partnerschaft

SuSE arbeitet gemeinsam mit SGI an der Skalierbarkeit von Linux auf bis zu 128 P. SGI und SuSE haben ein OEM-Abkommen geschlossen, wonach SuSE Linux Enterprise Server 8 als optionales Betriebssystem für die Server- und Supercluster-Systeme SGI Altix 3000 angeboten werden soll. Zunächst wird das Betriebssystem SuSE Linux Enterprise Server die Altix-Systeme für High-Performance-Computing (HPC) mit bis zu 64 CPUs im Einzelsystem unterstützen. Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft arbeiten beide Unternehmen gemeinsam daran, Supercluster-Umgebungen mit bis zu 128 Prozessoren im Großknoten zu ermöglichen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Server- und Supercluster-Plattform SGI Altix 3000 basiert auf der Systemarchitektur SGI NUMAflex, die SGI für Shared-Memory-Computing in einer hochgradig skalierbaren Umgebung entwickelt hat. Ein Einzelsystem lässt sich auf bis zu 64 Itanium2-Prozessoren ausbauen, die alle innerhalb einer Single-System-Image-(SSI-)Umgebung auf einen bis zu 512 GByte großen, gemeinsam adressierbaren Speicher zuarbeiten. Über eine bandbreitenstarke, architekturimmanente Interconnect-Technologie sind mehrere solcher Einzelsysteme als 64-CPU-Großknoten zu einer Supercluster-Plattform integrierbar, wobei dann Hunderte von Prozessoren auf ein großes globales Shared-Memory zugreifen können.

Der SuSE Linux Enterprise Server soll ab Oktober 2003 für Altix-Systeme lieferbar sein. Altix-Server für High-Performance-Computing (HPC) gibt es derzeit mit bis zu 64 CPUs im Einzelsystem sowie in Form von Supercluster-Umgebungen mit bis zu 128 Prozessoren in zwei 64-CPU-Großknoten. Für Kunden, die größere Altix-Supercluster brauchen, wird SGI voraussichtlich ab September Konfigurationen für bis zu 256 CPUs liefern, ab Oktober sollen Umgebungen mit bis zu 512 Prozessoren folgen.


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