Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Motorola steigt bei Symbian aus

Nokia löst Psion als größten Anteilsinhaber von Symbian ab. Motorola gibt seine Anteile an Symbian an Nokia und Psion ab. Dabei wird Nokia nun zum größten Symbian-Aktionär und übernimmt somit die Führung des Joint Ventures von Psion, die bislang der größte Symbian-Aktionär waren.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nokias Anteil an Symbian steigt dabei von etwa 19 Prozent auf nunmehr rund 32 Prozent, während Psion seine Anteile von 25,3 Prozent auf 31 Prozent erhöht. Die Motorola-Anteile an Symbian werden dabei mit rund 81 Millionen Euro bewertet.

Motorolas Lizenzabkommen mit Symbian sind von Motorolas Ausstieg bei Symbian nicht betroffen. Das Unternehmen hat gerade erst mit dem A920 ein auf SymbianOS basierendes UMTS-Telefon vorgestellt. Allerdings will Motorola seinen Software-Fokus für den Massenmarkt in Zukunft auf Java legen.

Symbian wurde 1998 von Ericsson, Nokia und Psion gegründet und entwickelt mit SymbianOS ein Betriebssystem für Mobiltelefone. Auch Nokias Series-60-Plattform setzt auf SymbianOS auf. Heute zählen neben den drei Gründungsmitgliedern auch Panasonic, Samsung und Siemens zu Miteigentümern von Symbian.


Relevante Themen