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SCO: Die GPL wird weitere Unternehmen auslöschen

SCO-Chef Darl McBride sucht nach Anerkennung

SCO-Chef Darl McBride hat in einem Interview mit der ComputerWorld seinen offenen Brief an die Open-Source-Community verteidigt. McBride will den Brief als Friedensangebot an die Open-Source-Entwickler verstanden wissen, doch die lehnen McBrides Angebot strikt ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Er habe gehofft, mit dem Brief eine Honorierung für das geistige Eigentum von SCO zu erreichen, das nach Ansicht von SCO zu Unrecht in Linux integriert wurde, so McBride gegenüber ComputerWorld. Linux könne ein neuer Computerstandard für Unternehmen werden, aber SCO müsse die Anerkennung erhalten, die dem Unternehmen zusteht.

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Für SCO habe geistiges Eigentum in Bezug auf die Etablierung von Linux oberste Priorität. Das aktuelle Vorgehen des "nicht fragen, nichts sagen" in Bezug auf geistiges Eigentum könne nicht funktionieren. Man müsse sich fragen, ob das freie Geschäftsmodell von Linux in einer geschäftlichen Umgebung noch funktionieren könne. Dabei vergleicht McBride Linux mit kostenlosen Angeboten für Internet, Telefonie und Musik, die alle nicht funktionieren. Das "freie Modell" habe SCO fast den Kopf gekostet und werde weitere Firmen auslöschen, sollte die GPL in der Industrie Fuß fassen.

Er habe gehofft, so McBride, dass in Reaktion auf seinen Brief zum einen ein Geschäftsmodell rund um Linux entstehe, das es erlaubt, Unternehmen wie SCO, deren geistiges Eigentum in Linux auftaucht, dafür zu vergüten. Zum anderen hoffe er, dass Linux in Zukunft sicherstellt, dass Code, der in Linux integriert wird, bezahlt und geistiges Eigentum geschützt wird.

Er selbst sei persönlich besorgt über den Streit zwischen SCO und der Open-Source-Community. Zwar unterstütze die stille Mehrheit SCO, aber die andere Seite sei alles andere als ruhig, es seien die ungestümsten Gegner und Feinde, die man sich vorstellen könne. Dennoch habe SCO die Moral auf der eigenen Seite und das treibe ihn vorwärts, so McBride.

Auf Seiten der Open-Source-Community stößt McBride derweil auf Ablehnung. Linux-Erfinder Linus Torvalds wies das Verhandlungsangebot von McBride zurück - es gebe nichts zu verhandeln, solange SCO nicht konkrete erkläre, welche Teile von Linux angeblich gegen ihre Rechte verstoßen. Die Open-Source-Vertreter Eric S. Raymond und Bruce Perens, die McBride in seinem Brief ebenfalls direkt angriff, bezeichneten McBrides Äußerungen als Lügen, Halbwahrheiten und Beschimpfungen.



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MagicMerlin 17. Sep 2003

nicht nur SCO wird es den Kopf kosten. Sondern viele Firmen, die den Spagat zwischen...

Michael 15. Sep 2003

Ich will niemanden diskreditieren. Möchte aber zu beachten geben, daß ich keinen...

unternehmer 15. Sep 2003

Hmmm! Mein Posting war ernst gemeint. Ich wollte meine Sicht der Dinge (die eben nicht...

Michael 15. Sep 2003

Das hat nie im Leben ein Unternehmer geschrieben. Aus der Unkenntnis der Lizenzgebühren...

LinuxWaechter 15. Sep 2003

Mir fehlt jetzt der Zusammenhang von wegen "unter die Gürtellinie" aber eine "sinnvolle...


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