Abo
  • Services:

Mad Hatter: Sun stellt Desktop-Betriebssystem vor

Java Desktop System kostet 100,- US-Dollar pro Jahr und Arbeitsplatz

Sun kündigte auf seiner Hausmesse Sun Network seine Linux- und x86-basierte Desktop-Lösung "Java Desktop System" alias "Mad Hatter" an. Sun propagiert das "Java Desktop System" als sichere und preisgünstige Alternative zu Microsoft Windows für Desktop-PCs im Unternehmenseinsatz. Zugleich kündigte Sun mit StarOffice 7.0 eine neue Version seiner Office-Suite an.

Artikel veröffentlicht am ,

Vor allem durch niedrigere Kosten will Sun Unternehmen von der Migration ihrer Desktop-Systeme von Windows auf das "Java Desktop System" (JDS) überzeugen, dessen Preis bei 100,- US-Dollar pro Arbeitsplatz und Jahr liegt. Damit sei das JDS rund 75 Prozent günstiger als vergleichbare Windows-Systeme.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

"Nun gibt es eigentlich keine Argumente mehr, an kostenintensiven Desktop-Lösungen festzuhalten", so Jonathan Schwartz, Executive Vice President Software bei Sun Microsystems. "Unternehmen und Organisationen können auf eine kostengünstige, konsequent auf offenen Standards basierende, interoperable und sichere Desktop-Alternative zurückgreifen."

Das Sun Java Desktop System basiert auf Linux und nutzt eine x86-basierte Plattform. Sun verspricht damit sowohl eine Senkung des Administrationsaufwandes als auch eine sichere, auf offenen Standards basierende und einfach zu bedienende Desktop-Umgebung. Diese soll sich problemlos in bestehende IT-Umgebungen einfügen und mit allen gängigen Dateiformaten, Applikationen, Systemen und Diensten zurechtkommen.

Suns integrierte Desktop-Lösung umfasst Applikationen wie StarOffice 7.0, Java, die Desktop-Oberfläche GNOME, den Browser Mozilla, Evolution von Ximian für die E-Mail- und Terminverwaltung sowie die Instant-Messaging-Anwendung GAIM. Das JDS unterstützt aktuelle Backoffice-Systeme, das neue Java Enterprise System und bestehende Datei- und Druckdienste. Auch eine aktuelle Version des Multimedia-Players von RealNetworks, der Adobe Reader von Adobe sowie eine sichere Nutzer-Authentifizierung durch die Java Card Plattform sind im Paket enthalten.

Für eine schnelle und effiziente Migration auf Suns Desktop-Alternative soll unter anderem der Migrationspartner EDS sorgen. Das Java Desktop System soll ab dem vierten Quartal 2003 für 100,- US-Dollar pro Anwender und Jahr verfügbar sein. Als Erweiterung des Sun Java Enterprise Systems erhalten Unternehmen die Desktop-Lösung zu einem Preis von jährlich 50,- US-Dollar pro Mitarbeiter.

Zudem kündigt Sun die neue Version 7.0 der Büro-Komplettsoftware StarOffice an, die auf OpenOffice 1.1 beruht. Zu deren Produktneuerungen zählen neben der Verbesserung der Im- und Exportfilter für die Dokumentformate von Microsofts Office-Paket auch die direkte Unterstützung von PDA-Dokumenten und der Export in das PDF-Format.

Der neue StarOffice Configuration Manager soll die Installation über das Netzwerk erleichtern und eine überarbeitete Bedienoberfläche - einschließlich Ein- und Ausgabehilfen für Menschen mit Behinderungen - soll die Bedienbarkeit vereinfachen. Das StarOffice Software Developer Kit (SDK) ermöglicht nach Unternehmensangaben die Integration in spezifische Unternehmensapplikationen und Anwendungen von Drittanbietern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

xxx 11. Mär 2004

Support natürlich !!!!

Alien-X1 01. Okt 2003

ist die Software nur gemietet, oder bezieht sich das auf den Support-Vertrag ??

Knerf 19. Sep 2003

Überzeugend ist das nicht. Alles was du angibst, funktioniert mit Bordmitteln (mit...

m0+h4b17ch455 17. Sep 2003

Ja gell! Viele leute verwenden Linux, weil's eben gratis ist. Ich denke nicht, dass was...

Sceed 17. Sep 2003

Ich habe zo ziemlich jede Windows Version benutzt, die es gab und erst seit zwei Jahren...


Folgen Sie uns
       


Sony ZG9 angesehen (CES 2019)

Sony hat auf der CES 2019 mit dem ZG9 seinen ersten 8K-Fernseher vorgestellt.

Sony ZG9 angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /