Mini-Linux für den Linksys-WLAN-Router WRT54G
Zu den installierten Tools des Mini-Linux zählen unter anderem syslog, telnetd, httpd mit Unterstützung für cgi-bin, vi, snort, mount, insmod, rmmod, top und grep. Zur Installation muss das Skript "wrt54g.sh" mit der IP-Adresse und dem Passwort des im Netz hängenden Linksys WRT54G versehen und dann ausgeführt werden.
Per Java werden dann Dateien in das RAM des Access Points kopiert, die ganze Prozedur soll etwa 20 Sekunden dauern. Getestet wurde das Skript von seinem Programmierer Buzbee mit der Linksys-Firmware-Version V1.30.7 vom 8. Juli 2003. Das Skript soll unter Linux und MacOS X funktionieren.
Nach der Installation kann man per Telnet auf den Access Point zugreifen und seine Möglichkeiten erforschen. Dabei ist Vorsicht geboten, da man Root-Rechte erhält, ein Login-Abfrage gibt es nicht, da es sich noch um experimentelle Software handelt. Der Telnet-Client steht aber nicht über die WAN-Seite des WRT54G zur Verfügung, so dass das Risiko nicht allzu groß sein dürfte. Ein alternativer Webserver ist nach der Installation per Port 8000 erreichbar.
Buzbee weist darauf hin, dass er Veränderungen an der Ramdisk weitestgehend beschränkt hat, jedoch nicht ausschließen kann, dass Experimentierfreudige nicht trotzdem ihren Access Point schädigen können.
Die " Mini wrt54g Distribution Version 0.1(öffnet im neuen Fenster) " stellt Jim Buzbee auf seiner Homepage zum Download zur Verfügung.
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