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Alternativer Unix-Desktop XFce 4.0 veröffentlicht

XFce 4.0 soll vor allem CDE ersetzen. Mit XFce 4.0 ist jetzt eine neue Version des alternativen Unix/Linux-Desktops erschienen. Die neue Version wurde von Grund auf neu geschrieben und basiert nun auf GTK+ 2.x. Dabei haben die Entwickler vor allem Wert auf eine hohe Modularität und Wiederverwendbarkeit der einzelnen Teile gelegt. Dabei orientiert sich die schlanke Alternative zu KDE und GNOME weitgehend an den von freedesktop.org definierten Standards.
/ Jens Ihlenfeld
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XFce 4 besteht aus einer Reihe von Modulen, die zusammen einen kompletten Desktop ergeben, dem Nutzer aber die Wahl lassen, welche XFce-Teile er nutzen will. Zudem bringt XFce 4 eine Reihe von Themes mit, so dass sich auch das Aussehen des Desktops dem persönlichen Geschmack anpassen lässt.

XFce 4 arbeitet zudem mit KDE- und GNOME-Applikationen, bringt mit Xffm einen neuen Dateimanager mit und verfügt über einen neuen schlanken Window-Manager, für den mehr als 60 Fenster-Dekorationen zur Verfügung stehen. XFce 4 unterstützt zudem Xinerama für Mehrschirmsysteme, Window-Shading und den Wechsel zwischen verschiedenen Desktops mit dem Mausrad. Fenster lassen sich zudem über Tatstaturkürzel verschieben und in ihrer Größe ändern.

XFce 4 bringt darüber hinaus ein Entwickler-Kit zur Applikationsentwicklung sowie mit MCS (Multi-Channel Settings) eine modulares, Host-unabhängiges und netzwerktransparentes zentrales Konfigurationssystem mit. XFce 4 soll dabei vor allem als Ersatz für das in die Jahre gekommene CDE zum Einsatz kommen und einen einfachen Umstieg erlauben.

XFce ist freie Software und wird unter einer BSD-Lizenz sowie der GNU LGPL und der GNU GPL veröffentlicht. Der Quelltext ist frei erhältlich und sollte sich auf alle Unix-Spielarten portieren lassen. Dabei bringt XFce native Unterstützung für diverse Linux-Distributionen auf Sparc und x86 sowie für Solaris 8/9, FreeBSD 4.x und 5.x und OpenBSD 3.x mit. XFce 4 kann unter www.xfce.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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