Motorola und Microsoft kooperieren im Handy-Markt (Update)

Motorola MPx200 mit Microsofts Handy-Betriebssystem kommt Mitte Oktober 2003

Wie Microsoft und Motorola bekannt gaben, wollen beide Unternehmen in Zukunft im Handy-Markt eng zusammenarbeiten. So will Motorola in naher Zukunft weitere Geräte basierend auf Microsoft-Betriebssystemen entwickeln; zunächst soll das Motorola-Klapp-Handy MPx200 Mitte Oktober 2003 in Deutschland als erstes Produkt der Kooperation erscheinen.

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Die Kooperation zwischen Motorola und Microsoft sieht vor, dass beide Unternehmen Marketing-Aktivitäten bündeln und auch bei Entwicklerprogrammen zusammenarbeiten. Motorola will demnächst weitere Mobiltelefone mit dem Handy-Betriebssystem Smartphone sowie Geräte mit der WindowsCE-Version PocketPC Phone Edition entwickeln und auf den Markt bringen. Den Beginn macht das Tri-Band-Handy MPx200, das als Besonderheit einen SD-Card-Steckplatz aufweist.

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Bereits in den vergangenen Wochen tauchten immer wieder Gerüchte darüber auf, dass Motorola ein Handy mit Microsofts Betriebssystem vorstellen werde, was sich somit bestätigt hat. Für Microsoft ist die Kooperation mit Motorola ein wichtiger Schritt, verstärkt im Handy-Markt präsent zu sein. Nach Microsofts Ankündigung von Smartphone 2002 Ende Oktober 2002 musste Redmond einige Rückschläge einstecken: So erschien das für den Sommer 2003 geplante Mobiltelefon von T-Mobile doch nicht auf dem Markt, aber auch die ursprüngliche Ankündigung von Samsung, entsprechende Geräte anzubieten, blieb bislang unerfüllt. Mitte Februar 2003 kündigte Motorola ein Linux-Smartphone für den asiatischen Markt an und stieg im August 2003 bei Symbian aus, so dass die Kooperation mit Microsoft hier eine weitere Änderung im Verhalten von Motorola dokumentiert.

MPx200
MPx200
Das Motorola MPx200 bringt als wesentliche Besonderheit einen Steckplatz für SD-Cards und MMCs, worüber sich das Gerät mit bis zu 1 GByte Speicher nachrüsten lassen soll. Der interne Speicher besteht aus einem 32 MByte ROM mit dem Betriebssystem und 32 MByte RAM. Wie viel Speicherplatz davon für den Nutzer zur Verfügung stehen wird, gab der Hersteller nicht an.

Das MPx200 weist ein Farbdisplay mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixel bei 65.536 Farben auf und zeigt über ein zweites Außendisplay Statusinformationen wie Anrufer, Mitteilungen, Netzstatus und Akkuladung an. Das 47,7 x 88,9 x 26,9 mm messende und 113 Gramm wiegende Mobiltelefon verfügt über einen Mini-USB-Anschluss und kann drahtlos Daten per Infrarot austauschen; eine Bluetooth-Funktion kennt das Gerät nicht. Eine Akkuladung genügt für eine Sprechzeit von lediglich 4,5 Stunden und kann im Empfangsmodus bei einer Zeit von weniger als 5 Tagen auch alles andere als glänzen.

MPx200
MPx200
Den Datenaustausch zwischen Handy und Desktop-PC übernimmt - wie bei WindowsCE-Geräten üblich - die Software ActiveSync. So lassen sich über Pocket Outlook E-Mails via PC mit Outlook synchronisieren oder diese per Mobilfunknetz über einen Exchange-Server abrufen sowie Termine, Adressen und Notizen verwalten. Mit Hilfe des Pocket Internet Explorer sollen sich normale HTML-Seiten, aber auch WAP-Inhalte betrachten lassen. Als weitere Software wurde der Media Player zur Wiedergabe von Musik und Videoclips sowie der MSN Messenger für den mobilen Chat hinzugefügt. Ferner lässt sich Software für das Betriebssystem Smartphone auf das Gerät aufspielen, wobei derzeit allerdings nur sehr wenige Applikationen für dieses System existieren.

Motorola will das Microsoft-Handy MPx200 Mitte Oktober 2003 in Deutschland für 579,- Euro ohne Kartenvertrag auf den Markt bringen.

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Steve 01. Okt 2003

Wieso schwach? Das Ding ist ein halber PDA und die haben - seitdem Farbe und stärkere...

ip (Golem.de) 16. Sep 2003

Danke für den Hinweis, ursprünglich lagen uns diese Informationen leider nicht vor. Die...

Polle 16. Sep 2003

Nochwas: Nokia´s "Weltherrschaft" ist für mich sowieso nur bedingt verständlich, die...

Polle 16. Sep 2003

Na da schaut her, das sind soch wirklich sehr vernünftige Akkulaufzeiten. Ganz wie ich es...

bootboy 15. Sep 2003

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